vom mittelsächsischen Hügelland bis ins Erzgebirge

Mit Juli 2008 wurden die bisherigen Kreise Döbeln, Freiberg und Mittweida zum neuen Kreis Mittelsachsen zusammengelegt.
Ein schöner, vielgesichtiger, auch hügeliger Kreis zwischen beiden Muldeflüssen, der sich von den nördlichen Erzgebirgsausläufern über Freiberg bis hinauf ins Erzgebirge erstreckt.

Altmittweida

Altmittweida - Altes Haus mit jungem GesichtMalerisch dörfliche Gemeinde mit rund 2.000 EW (2012) nahe Mittweida mit guter Autobahnanbindung A4 nahe Chemnitz und benachbart zum Gewerbegebiet im südlichen Mittweida.

Bobritzsch-Hilbersdorf

Gemeinde mit rund 6.000 EW (2012))00; 49,7 km²; lang gezogen im schönen Bobritschtal südwestlich am Tharandter Wald grenzend;
OT Nieder-, Oberbobritzsch, Sohra sowie Hilbersdorf

Claußnitz

Gemeinde mit rund 3.200 EW (2012) und einer Kreuzung

Erlau

Gemeinde mit rund 3.300 EW (2012) mit Milkau zwischen Kriebstein und Seelitz...

Geringswalde

Stadt mit ca. 6.000 EW (1995) im Städtedreieck Chemnitz, Leipzig und Dresdenusdruck des Stadtkernes, machen einen Besuch bereits lohnenswert. Dresden, Leipzig und Chemnitz sind jeweils in weniger als einer Autostunde zu erreichen. Geringswalde verfügt - nach Meinung einiger Gesundbeter über alles außer einem "Stadtfernsehen"!
Neue Ortsteile sind die Dörfer: Aitzendorf mit Dittmannsdorf; an B 175, freundliches Angerdorf, besiedelt ab 1150, schriftliche Erwähnungen ab 14. Jh. - und Holzhausen, Neuwallwitz, Hoyersdorf, Arras, Altgeringswalde und Hermsdorf

Großschirma

Schule Großschirma

Die Gemeinde mit 4.171 EW (2000) auf 40,56km²; übernahm 2003 das Stadtrecht der eingemeindeten Stadt Siebenlehn

- Schachtanlage einer alten Silberwäsche
- Praktisch und anschaulich für die Erziehung: Schule und (hübsches) Kirchlein dicht beeinander, davor die Mauer, Gaststätte, Fleischer und Bushaltestelle und ein alter deutscher Baum...


Großhartmannsdorf

Gemeinde mit rund 2.600 EW (2012)

Halsbrücke

Gemeinde mit 3.775 EW 1/2000; 24,96 km²

Hartmannsdorf b Chemnitz

Stark frequentierte Gemeinde mit rund 4.500 EW (2012) an der B95 zwischen Chemnitz und Leipzig

Hartha

Stadt mit rund 7.500 EW (2012)
Sternwarte und viel Industriegeschichte. Im Zuge der Industriealisierung wuchsen Stadt und Industriegebiete zusammen und beließen viele bauliche Zeugnisse der Gründerzeit, darunter auch auffallende im Jugendstil.

Hartha im sächsischen Kreis Döbeln

Im Museum für Industriegeschichte werden über 60 Firmengeschichten des Landkreises dokumentiert. Die Produkte des VEB Vereinigte Hausschuhwerke Hartha zeichneten sich unter anderem dadurch aus, dass sie länger als 3 Monate hielten. Textilwerke, Motorenwerke... Für welchen Betrieb fand sich eine Nachfolgestory?


Hilbersdorf

Gemeinde mit 1.507 EW 1/2000; 5,54km²

Königsfeld

Gemeinde mit rund 1.500 EW (2012)

Königshain-Wiederau

Gemeinde mit rund 2.700 EW (2012);
In einer Urkunde des Klosters Zschillen tauchte 1174 der Name Wiedera auf. Der Ort wurde ca. 3 km entlang der Bachaue des Wiederbaches als zweiseitiges Reihendorf besiedelt. Neben Ackerbau und Viehzucht entwickelte sich im 16. Jh. das Handwerk. Um 1549 soll es im Ort Leineweber gegeben haben. Auch Bergbau wurde betrieben, um 1700 Achat-Gestein abgebaut.
Gute Vorraussetzungen für weitere Ansiedlungen von Handwerk und Gewerbe wurden mit der Errichtung des ca. 14 ha großen Gewerbegebietes geschaffen.
sehenswürdig:
Elternhaus (Museum) von Clara Zetkin (1857-1933);
Lang-Mühle im Wiedertal

Kriebstein - problematischer Straßenbau

Burg Kriebstein

Gemeinde mit 2.300 EW (1969)
Ortsteile:
Kriebethal - 1549 in einem Talkessel an der Zschopau südlich der Burg gegründet, Ehrenberg - einst Rittergut
Höfchen - the best of Camping, Kriebstein, Erlebach (1350) und Reichenbach (1551). Talsperre (11.6 Mill. m3) im mittelsächsischen Hügelland nördlich von Mittweida. Mit der Talsperre wird seit 1933 die Zschopau gestaut. Der Stausee ist fast 9 km lang, jedoch relativ schmal.
Burg Kriebstein wurde urkundliche 1384 erstmals erwähnt. Sie ist eine der am besten erhaltenen gotischen Burganlagen in Sachsen und eine der bedeutendsten Burganlagen im gesamtdeutschen Raum. Im Kern noch echt gotisch, wurde sie um 1471 durch Arnold von Westfalen zum Wohnschloss umgebaut. Ihre Innenausstattung ist durch einen einzigartigen Reichtum an Wandmalereien und farbigen Architekturfassungen des späteren Mittelalters und der Renaissance gekennzeichnet. Zu sehen sind unter anderem die gotische Halle, Schatzgew?lbe, spätromanische Kapelle mit vollständiger Ausmalung aus der Zeit um 1410, Stilzimmer von der Renaissance bis zur Neugotik, Rittersaal, Jagdzimmer.

Leubsdorf

Hohenfichte ehem. Verwalter-Villa

Gemeinde 4.116 EW 1/2000; 34,84 km²;OT Leubsdorf: Ende 12.Jh als Hufendorf gegründet, erstreckt sich 4km in schöne Landschaft eingebettet, 310-508,9 m ü.NN;
OT Hohenfichte am großen Flöhabogen gelegen mit 1602 erbauter überdachte Holzbrücke; Kirche im Jugendstil (1893-1896) i.A.des Fabrikanten Hausschild. Dessen damalige Spinnerei steht jetzt unter Denkmalschutz. In der sanierten Verwalter-Villa findet man hohen Wohnwert.
OT Marbach: 1378 genannt, als Waldhufendorf mit 3-Seiten-Höfen;
OT Schellenberg: nach 1150 als Waldhufendorf entstanden, 1838 Spinnereifabrik

Lichtenau

Gemeinde mit rund 7.500 EW (2012), dicht an A4
1143 erhielt Konrad von Wettin die Gebiete Auerswalde und Garnsdorf vom Kaiser Konrad III. als Lehen.

Ottendorf in Mittelsachsen

Ottendorf blieb eher dörflich, hat jedoch seit 1992 ein Gewerbegebiet ausgewiesen - 10 ha mit Produktion Werkzeugmaschinen und Wellpappe, auch Baugewerbe.


weiterhin:
modernes Sommerbad mit Haus des Gastes im Freizeit-Center Garnsdorf mit Kegelbahnen und Billard.

2000 Zusammenschluss mit Lichtenau und Ottendorf zu Auerswalde, Umbenennung in Lichtenau mit den Ortsteilen:
- Auerswalde mit Garnsdorf
- Ottendorf mit Krumbach und Biensdorf
- Oberlichtenau
- Niederlichtenau mit Merzdorf

Lichtenberg

Gemeinde mit 3.137 EW (1/2000) auf 33,17 km²

Mochau

Großgemeinde mit rund 2.560 EW (2009) auf 38,82 km² in 248m ü.NN.
1090 erfolgte in einer Schenkungsurkunde des Markgrafen Heinrich I. von Eilenburg erstmalige urkundliche Erwähnung.
1996 Zusammenschluss mit den vormaligen Gemeinden Beicha, Choren, Lüttewitz und Mochau zur jetzigen Großgemeinde Mochau.
OT Petersberg, Schlossi n Choren (1755), Spätbarock

Mühlau

Gemeinde mit rund 2.150 EW (2012) und noch viel mehr als nur Erdbeerkultur

Neuhausen/Erzgeb.

Nußknacker-Gemeinde mit rund 2.800 EW (2012)und inzwischen mehr als 3.000 Nußknackern (Privatbesitz nicht mitgerechnet); 48,03 km²; Schloss Purschenstein (14./16. Jh.) mit Glassammlung und Trauzimmer und Park. Vom öffentlichen Hof aus schöne Aussichtauf südöstlich liegenden Berghang.

Oberschöna

Gemeinde mit rund 3.400 EW (2012) auf 44,22km²

Ostrau Sachs

Gemeinde mit 3.800 EW (2012) auf 52,6 km² mit 171 m ü.NN., die nördlichste Gemeinde im Landkreis
Da brennt ein Turm - im Stadtwappen!
Kalktagebau und Ostrauer Kalkwerke.
zugehörig:
Auerschütz, Beutig, Binnewitz, Sachs, Clanzschwitz, Delmschütz, Gaschütz, Jahna, Kattnitz, Kiebitz, Merschütz, Münchhof, Niederlützschera, Noschkowitz, Oberlützschera, Obersteina, Ostrau, Pulsitz, Rittmitz, Schlagwitz, Schmorren, Schrebitz, Sömnitz, Trebanitz, Töllschütz, Wutzschwitz, Zschochau
OT Noschkowitz
1239 erste Erwähnung einer Wasserburg. Das Renaissanceschloss in Noschkowitz ist kulturhistorisch bedeutsam, derzeit wieder in Privatbesitz. Der um 1450 erbaute Ostflügel ist der älteste erhaltene Teil der unregelmäßigen Schlossanlage.

Rechenberg-Bienenmühle

interessante Grenzfall-Gemeinde mit 2.687 EW (1999) auf 52,5 km²

Freibad Perle in Rechenberg-Bienenmühle

Burg Rechenberg 1270 urkundlich erwähnt und 1586 abgebrannt - Reste im Gelände der Barauerei.
Das wieder schönste Freibad der Welt (bhs) ist in Bienenmühle.
Das Obere Freiberger Muldental liegt nahe der böhmischen Grenze.


Reinsberg

Wald-und Wiesentee-Gemeinde mit 3.409 EW (1999) auf 49,75km², seit 1197 ruhig am Waldrand gelegen
Campingplatz und schönes Freibad

Schloss Biberstein an der Bobritzsch bei Freiberg - 8/2000 auch hier die Katastrophe

Altes und Neues Schloss Bieberstein wurden beide im 17.Jh. erbaut. Zuvor siedelte wohl ein Herr Bieber auf den Grundmauern. Nach ihm wurde der Ort benannt. Mitunter trifft man noch auf Darstellungen in etwas geduckt lauernder Haltung und recht zottelderben Haarkleid.
Das Flüsschen Bobritzsch ist meist lieblich, kann aber auch Straßen und Brücken vernichten, Fahrzeuge zerquetschen, Bäume knicken, Häuser zerstören wie im August 2002.


Ortsteile: Neukirchen, Hirschfeld

Roßwein

Stadt an der Freiberger Mulde mit 9.000 EW (1985), führt im Wappen ein tänzelndes weißes Ross, also weist Ortsname sicherlich auf Weißwein hin.
erstmals 1286 erwähnt als Schenkung an Berthold von Rossewin, der die Siedlung bereits 1293 an das Zisterzienserkloster Altzella gab. Um diese Zeit begann auch der Bau der Stadtmauer von 1.221 m Länge aus Bruchsteinen mit umlaufendem Wehrgang. Sie erhielt fünf Tore, wobei des Brückentor auch einen Wachturm hatte.
sehenswert:
Rathaus (1862, Portal 1529),
Stadtschreiberhaus (1587) am Markt
Tuchmacherhaus (16.Jh.)
OT Naußlitz: Magaretenmühle - Wassermühle (1550), alte Technik teils erhalten, Gasthaus
OT Wolfstal: Waldbad, Kamelienglashaus, Landschaftsschutzgebiet, ehem. Erzwäsche OT Niederstriegis: sehenswert alter Pfarrhof

Seelitz

Gemeinde mit rund 1.800 EW (2012) im Grünen
1174 erstmals erwähnt;
mit 21 Dörfern die größte Gemeinde in Sachsen. Der Kernort Seelitz ist von 23 Ortsteilen auf einen Flur von 32 Quadratkilometern umgeben. Viele Einwohner sind eng mit dem Reitsport verbunden. Der Reit- und Fahrverein e.V. Seelitz ist einer der bekanntesten in Sachsen. Die Vereinsgründung 1990 hat Seelitz einen wirtschaftlichen Aufschwung gebracht.

Taura b Burgstädt

Gemeinde mit rund 2.500 EW (2012);
Es gibt Tauraer, die entschuldigen sich mehrmals dafür, dass sie aus Taura sind. Warum?

Waldheimer Stumpen

Stadt mit rund 9.300 EW (2012), umgeben von "13" Höhen;

Muldenstadt Waldheim - Blick zum Jugendstil Rathaus

imposantes Rathaus, 1898 nach Abriss des Vorgängers, im Jugendstil - Turm 56m, Uhr mit zweitgrößtem Zifferblatt Deutschland, dazu Sonnenuhr; schönes Eingangsportal mit Elementen aus Rochlitzer Porphyr, Buntglasfenster...
Hier kann man auch den Schlüssel für den Aussichtsturm (1871, 15m) auf dem Wachberg erhalten.

Meinsberg: Felsentor der Nixkluft
persönlich
Bildhauer Georg Kolbe, wegweisende Porträtplastiken; Große Knieende" in Bronze als Geschenk an die Geburtsstadt.
eingemeindet:
Ortschaft Knobelsdorf (2013)

Wechselburg

Gemeinde mit rund 1.900 EW (2012), angelehnt an den 350 m hohen Rochlitzer Berg 20 km nordwestlich von Chemnitz, erreichbar über die B107 und B175.
Hier wurden Dichter "an den Ufern des Muldenflusses geboren" und die "hochragende Ortskirche überschaut" bedachte Häuser.
Die Schlosskirche (1160/80) aus heimischem Porphyr ist schon was Besonderes: Sie ist ein weltweit bekannter Wallfahrtsort und bedeutendes Zeugnis romanischer Baukunst Sachsens, eine Basilika, recht alt, voller prächtiger Bilder und mit einem wertvollem Kanzellettner (um 1230) ausgestattet.
Die Sage von der Mönchstaufe in Wechselburg lehrt uns, daß Meuterei gegen die mächtigen selten Gegenliebe findet. Im Schloss ist (noch?) ein Krankenhaus für psychisch kranke Kinder und Jugendliche untergebracht.

Weißenborn

Gemeinde mit 2.843 EW 1/2000; 22,51 km²

Zettlitz

Gemeinde mit rund 800 EW (2012)
1233 wurde Zettlitz erstmals urkundlich erwähnt, besaß Stadtrecht von bis(?).

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Altmittweida Augustusburg Bobritzsch-Hilbersdorf Brand-Erbisdorf Burgstädt Claußnitz Döbeln Dorfchemnitz Ebersbach Eppendorf Erlau Flöha Frankenberg Frauenstein Freiberg Geringswalde Großhartmannsdorf Großschirma Großweitzschen 2.900, Hainichen Hartha Hartmannsdorf Hilbersdorf Königsfeld Königshain-Wiederau Kriebstein Leisnig LeubsdorfLichtenau Lichtenberg Lunzenau Mittweida Mochau Mühlau Mulda Neuhausen/Erzgeb. Niederwiesa Oberschöna Oederan Ostrau Sachs, Penig Rechenberg-Bienenmühle Reinsberg Rochlitz Rossau Rosswein Sayda Seelitz Striegistal Taura Waldheim Wechselburg Weißenborn Zettlitz, Zschaitz-Ottewig 1.300