
Gemeinde; Schönborns erste urkundliche Erwähnung 1338, Waldhufendorf;
OT Seifersbach: 1353 als "Sifridisbach" urkundlich erwähnt
Dreiwerden so nach drei Werdern (Inseln) in der Zschopau, 1292 erwähnt.
Im 13./14. Jahrhundert Silbererzbergbau, 1831 bis 1885 erneut; von Dreiwerden
aus (nahe der alten Papierfabrik 1905 bis 1921) führt ein etwa 900m langer
Wanderweg entlang der Zschopau, auf dem 1861-1880 134.075dt Erze per Kleinbahn
zur Erzwäsche in Dreiwerden transportiert wurde. Schwefel, Schwefelsäure
und schöne Mineralien wurden mit der Aufbereitung gewonnen
Danach
kamen die Erze zur Erasmuser Schmelzhütte (Freiberg). Vorwiegend Silber,
Blei und Kupfer wurde erschmolzen. Der "Alte Hoffnung Erbstollen"
in Schönborn war bis etwa 1885 fündig. Das Huthaus wurde bereits
saniert und der etwa 12 km lange Stollen für Forschungszwecke rekonstruiert
Industrie- und sozialgeschichlich bedeutsam ist eine Wohnsiedlung nach englischem Vorbild am Rande der Paperfabrik.
OT Hermsdorf 1350 als Hermansdorf genannt;
OT Greifendorf 1284 erste urkundliche Erwähnung als Grifendorf;
OT Liebenhain 1384 erste Beurkundung als Libenheym, "Wasserfall"
OT Moosheim,
OT Weinsdorf 1378 (Wygandisdorf) zuletzt eingemeindet