Bergstadt mit 9.836 EW 1/2000; 24,5 km²; von rund 200 Berghalden umgeben und vielen Huthäusern, von denen selbst Einheimische nicht wissen, worauf dieser Begriff zurückzuführen ist - da hauste, wer in der Grube den Hut auf hatte. Und die Hüte der Einfahrenden und Gäste hingen auch dort.
Erbisdorf wurde vermutlichen von fränkischen Bauern besiedelt. 1209 urkundlich ersterwähnt als Waldhufendorf, zum Kloster Altzella gehörend. Wegen der reichen Silbervorkommen kaufte 1532 Herzog August der Bärtige das Dorf.
Brand (Höhenzug) entstand nach 1500 als Streusiedlung.
1913 wurde der Bergbau in der Region eingestellt. Beide Orte wurden 1912 zusammengelegt - damals ein Erfordernis für künftige Industriegründungen

[R] Rathau (1858) ist schön - von außen.
[M] Marktplatz mit Brunnen und Hotel Brander Hof
[B] Bahnhof

[1] Museum Eisenhammer, Jahnstraße
[2] Buttermilchtor
[3] Sonnenwirbelhalde
[4] Stadtpark

Bergbaulehrpfad rundum:
- ergibigste Brander Grube St. Erasmus am Rathaus
- Beschert-Glück-Huthaus an der B 101
- Erzengler Teich (einst Bergwerksteich, heute Bad)
- Bartholomäushalde mit ihrer Schauanlage
- Drei-Brüder-Schacht mit weltältestem Kavernen-Kraftwerk
- Haldenfest im Mai
- Stadtfest 1. Wochenende im Oktober
- Stollenmarkt
St. Michaelis, Zugspitze (Zug), Mönchfrei
Industriegebiet im Norden
Gewerbegebiet Süd
eingemeindet (?):
Oberreichenbach, Linda, Langenau, Himmelsfürst, Gränitz, Brand-Erbisdorf
Barthel-Zinn
Gartenstraße 25