Kernland des einstigen Landes der Vögte

Verlockende Aussicht ins Vogtland vom Autobahn-Rastplatz Großzöbern

Eine Felsenkette zieht sich von Schöneck bis nach Auerbach, versehen mit zahlreichen Aussichtspunkten. Die Rissfälle sind die einzigen Wasserfälle des Vogtlandes.

Mit zum Vogtland zählt auch ein oberfränkisches Gebiet um Hof. Einige Informationen über das luftige Vogtland.

Bergen

Gemeinde mit 1.131 EW 1999 mit Schonau, Unterlauterbach und Oberlauterbach

Bösenbrunn

Gemeinde mit 1.423 EW (1999)

Eichigt

Gemeinde mit 1.471 EW (1999) östlich der Weißen Elster
weiterhin zugehörig:
Eichigt, Bergen, Birkigt, Ebersbach, Ebmath, Hundsgrün, Kugelreuth, Pabstleithen, Süßebach, Tiefenbrunn

Ellefeld

Stadt mit 3.292 EW (1999) auf 45,87 km²;
Die Bewohner lassen sich gut einteilen in Gartenspartner, Kaninchenzüchte, Sänger, Fußballer, 1 Kofferbomber und Sonstige.
bemerkenswert:
kleines Unteres Schloss 15. Jh., recht harmonischer Bau in weiß-dunkelgelber Fassadengliederung mit hübschen Schieferdach, zentralem Türmchen und zwei Gaubenstufen; OT Hermannsdorf und Schwarzbach

Elsterberg

Stadt mit 5.558 EW 1999, von der Weißen Elster umflossen;
sehenswert:
- Markt denkmalgeschützt
- Laurentiuskirche
- Rathaus 1840 im neugotischen Stil, sehenswerte Bleiglasfenster
- Pfarrhaus am Markt
- Burg Elsterberg, ausufernde Ruine mit beachtlichem Innenhof, steinernem Pallas, Gewölben, Wehrmauern und Türmen, mit Heimatmuseum
weiterhin:
Kriebelstein 407m;
Das Waldbad nennt sich inzwischen "Erlebnisfreibad"

Erlbach

Landgemeinde mit 1.796 EW (1999) im Oberen Vogtland in vorwiegend 520 bis 800 m ü.NN. in einen weiten, an Nadelwäldern reichen Bergkessel des östlichen Elstergebirges an der Staatsgrenze zur Tschechien
Traditionell verankert ist der Musikinstrumentebau - Beispiel?
Erlbach empfiehlt sich durch seine geschützte und ruhige Lage sowie das reine Mittelgebirgsklima ganzjährig als Erholungsort.
Besonders als Ausgangspunkt für Wanderungen in die nähere Umgebung ist Erlbach ideal.
Sport und Freizeit
- Sportplätze Erlbach / Eubabrunn
- Hirschleithenschanze
- Skilift
- Skilanglaufloipen
- Pferdetouristik-Stützpunkt
- gut beschildertes Wanderwegenetz
Sehenswürdigkeiten
- Heimatstube
OT Gopplasgrün - an einem Bachlauf befindet sich ein Sühnekreuz (Bodendenkmal).
OT Wernitzgrün 378 EW; liegt mitten im Elstergebirge in 630 m Höhe nah dem Gebirgskamm; die Ortsflur grenzt an die Staatsgrenze zu Tschechien. Die herrliche Lage inmitten grüner Wälder, die Abgeschiedenheit und Stille und seine günstigen bioklimatischen Eigenschaften sind die Gründe, daß Wernitzgrün immer mehr zu einem Erholungsort für herz- und kreislaufkranke Urlauber wird. Das gut beschilderte Wanderwegenetz führt sie auch des nachts todsicher zum nächsten Hexenhaus.
Oweitere Ortsteile sind Eubabrunn und Hetschen

Falkenstein/Vogtl.

umwaldete Stadt mit rund 9.000 EW (1999);
Wie textete bereits Hilmar Mückenberger in seinem Gassenhauer:

Zum Schnäderedäng de Luft is raa vun Reichnbach bis nooch Falknschtaa

1260 wurde Falkenstein/Vogtl. erstmals urkundlich erwähnt als Valkinstein.
1448 Stadtrecht - einzige freie Bergstadt des Vogtlandes.
In vielen einsamen Felsgrotten ersetzt noch heute das seltene Leuchtmoos die Laternen. Im 18. Jh. war die Stadt Wiege des Sächsischen Kammertuches, 1859 brannte sie gründlich ab, wurde aber wieder städtisch aufgebaut und hat noch immer fast alles, was man von einer ordentlichen Stadt erwartet, z.B.
Rathaus (1903) - pompöser Bau mit Jugendstilelementen
Schloss Falkenstein mit Heimatmuseum, das die umfangreichste Moosmannausstellung beherbergt
OT: Dorfstadt

Grünbach

Gemeinde mit 2.096 EW (1999). Der nahe Rehhübel (788m) ist Teil einer Felsenkette aus Grauwackenquarzit, die auch über den Wendelstein führt.
zugehörig:
Muldenberg, Erholungsort an der Zwickauer Mulde, umgeben von weiten Fichtenwäldern
Im 16. Jh. siedelten sich Flößer und Waldarbeiter ansiedlung entstanden, mit weit verzweigten Floßgrabensystem bis zur Göltzsch und Weißen Elster.

Im 16. Jahrhundert siedelten sich und Flößer hier an; denn über Muldenberg führte jahrhundertelang die Elsterflöße, eine Floßholzverbindung vom Südhang des Kiels über das obere Muldental zur Göltsch und über diese in die Weiße Elster. Dieses Floßsystem verlor durch den Eisenbahnbau um 1875 an Bedeutung und erlag schließlich. Die durch Muldenberg führenden Gräben (Oberer und Unterer Floßgraben) sowie die Rißfälle bei Hammerbrücke erinnern als technische Denkmale an diese Zeit.

sehenswert:
- Talsperre. 476 m lang und bis zu 26,5 m hoch misst die Sperrmauer der 714 m ü. NN. liegenden Talsperre, die über einen Stauraum von rund 5,8 Mio. Kubikmeter Wasser verfügt.
Sport und Freizeit
- Badeteich unterhalb der Talsperre
- Skigelände rings um den Ort, besonders für Langlauf geeignet
- gut beschildertes Wanderwegenetz

Heinsdorfergrund

Gemeinde mit 2.377 EW - aus Ober- und Unterheinsdorf sowie Voigts- und Hauptmannsgrün mit dem Erholungsgebiet Am Mühlteich.

eine Reihe schön schiefergedeckter in Heinsdorfergrund, typisch VogtlandHeinsdorfergrund

Da gibt es braunweiß gefleckte Ochsen, die vor Eigenheimen als Wachhund Briefträger wiederkäuen - musst du sehen!
Frieder Baumann, Poet und Freidenker, verlebte hier einen guten Teil seiner Kindheit.

Limbach

Gemeinde mit 1.613 EW (1999)

Neuensalz

Gemeinde mit 2.442 EW (1999).
1529 späte erste urkundliche Erwähnung,
sehenswert:
Kapelle (12. Jh.) nahe der Talsperre Pöhl, 1987 als historisches Kleinod wieder erbaut.
zugehörig:
Altensalz, Großfriesen, Mechelgrün, Thoßfell, Zobes

Neustadt/Vogtl.

Gemeinde mit 1.297 EW (1999)

weiterhin Grünbach, Hammerbrücke und Muldenberg

Pausa-Mühltroff

Stadt mit rund 5.300 EW (2012) und 4.300 EW 1999

Pausa

liegt in einem Längstal nahe der Weidaquelle; 460 m ü.NN; 38 km²; gegründet vermutlich im 6./7. Jh. durch Sorben/Wenden; 1263 erstmals urkundlich genannt, 1393 als Stadt; Gewerbegebiet, Park und Naturschutzgebiet Pausaer Weiden

Pausa

Die Kleinstadt trägt einen Erdachsenschmiernippel auf dem Rathaus. Kräftiges Schmieren sorgt dafür, dass die Welt nicht aus der Bahn geworfen wird.


Ortsteile:
Ebersgrün, Thierbach, Unterreichenau, Wallengrün

Mühltroff

hatte 2.129 EW (1999). Als kleinste Stadt im Vogtlandkreis wurde sie 2013 mit Langenbach eingemeindet und zum Ortsteil der Doppelstadt.

Pöhl

Gemeinde mit 2.925 EW (1999) und Talsperre. Und wenn man sich den Klang der umliegende Ortschaften auf der Zunge zergehen lässt: Gansgrün, Helmsgrün, Neudörfel - sind schon Appetiter.
Jocketa im Gebiet des tiefen Einschnitts der Weißen Elster, Steinicht genannt, ist ja eh weltbekannt. Hier auch eine echte Nixenwiese. Was macht die Rentzschmühle nahe am Diabassteinbruch? Logisch: Wer in Nähe der Talsperre lebt, lebt auch länger - mindestens 5 Jahre! 25km Uferzone und die 7km langgezogene Wasserfläche machen das Wasserschutzgebiet zum beliebten Erholungsgebiet.

Reuth

Gemeinde mit 1.048 EW (1995), Natuschutzgebiet Waschteich ist regional bedeutsames Wasservogelbrutgebiet

Rodewisch

Rodewisch Schloss

Stadt mit 8.296 EW 1999; 1602 entstanden drei Rittergüter - Ober- und Untergöltzsch sowie Niederauerbach - durch Erbteilung derer von der Planitz; seit 1924 Stadt;
1840 Streichgarnspinnerei der Brüder Lenk, dann weitere Wäsche- und Weißwarenfabriken, darunter Firma Friedrich von Lom;
1950 wurde die Schulsternwarte auf dem Turm der Pestalozzischule eingeweiht, 1967 zog die Sternwarte in einen Neubau und erhielt 1985 ein Planetarium.
sehenswert:
Museum auf der Schlossinsel mit Renaissance-Schloss (15.Jh.), Gondelteich und Göltzschwasser im Stadtpark

Rosenbach/Vogtl.

Gemeinde, gebildet 2011 durch freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Leubnitz, Mehltheuer und Syrau. Auch zugehörig sind damit Rößnitz und Schneckengrün.

OT Syrau

mit 1.875 EW (1999)
1282 als "Syraw" urkundlich erwähnt
Die Syra blubbert übrigens in Richtung Süd bis Plauen, dort in die Weiße Elster.
zugehörig: Frobersgrün

Syrau Drachenhöhle mit angefressenem ElefantenohrDrachen, noch dem die Höhle in Syrau benannt wurdeWindmühle

Ohne helle Jungs wie Willy, den es am 14. März 1928 heimlich in unheimlich dunkle Höhlen zog, hätte der Ort vielleicht bis heute keine Drachenhöhle. Dieses unterirdische Kalksteinreich ist mit einem ausgebauten Führungsweg ausgestattet. Auch eine bis 1929 betriebene Turmholländerwindmühle wird sorgsam gehätschelt. An

OT Mehltheuer

rund 1.400 EW (1999) mit Rodau, Leubnitz, Schönberg

Mehltheuer im Vogtland - nicht immer so duster

Steinberg Vogtl.

Gemeinde mit 3.313 EW 1999.
Wernesgrün ist seit 1994 ein Ortsteil der Gemeinde Steinberg. Hier kommen nicht nur die alten Lords in Schwung - auf der lustigen Tenne gibts gute Laune und gutes Bier seit 1434? Eine (be)lebende Legende, die man nicht mit dem neuen Gemeindenamen zerschlagen konnte. Aber die könnte ja bald in Bitburg umbenannt werden.
Und Rothenkirchen? Wozu wurde die Namenstradition gebrochen? Feuerwasser gibt es schließlich auch.
Wildenau zählt ebenfalls zur Gemeinde. Pensionen hat man gute Auswahl. Ort und Umgebung sind mehr als eine Tagesreise wert.

Theuma

Gemeinde mit 1.106 EW 1999

Tirpersdorf

Gemeinde mit 1.615 EW 1999

Triebel/Vogtl.

Gemeinde mit 1.694 EW (1999) mit Wiedersberg

Weischlitz

Weischlitz - herrausragendes Dorfzentrum

Gemeinde mit rund 5.100 EW (2012), eine relativ großflächige Landgemeinde im Burgsteingebiet;

Wer hier lebt, hat ein Privileg auf Ruhe, Frische und Sauberkeit und ist mit der guten Autobahnanbindung A4 und großem Versorgungszentrum nicht aus der Welt. Das dörfliche Ambiente des Zentrums am Ufer der Weißen Elster ist bemerkenswert, vor allem das holzbraune Sparkassenlogo. Eine neu erbaute überdachte Brücke verführt zum Besuch der Sport- und Parkanlagen. Auch prägen allerhand bürgerstolze Villen das Ortsbild.
Talsperre Pirk - fast wie an der Ostseezugehörig:
Berglas, Dröda, Geilsdorf, Grobau, Großzöbern, Gutenfürst, Heinersgrün, Kemnitz, Kleinzöbern, Kloschwitz, Kobitzschwalde, Krebes, Kröstau, Kürbitz, Pirk, Reuth, Rodersdorf, Ruderitz, Schwand.

Die Talsperre Pirk ist von einem Landschaftsschutzgebiet umgeben, bietet intakte Umwelt und Erholung in purer Natur.


Burgstein

OT, eingemeindet mit 1.952 EW (1999) im Burgsteingebiet;
Krebes(?)
Reuth b Plauen(?)

Werda

einladende Gemeinde mit rund 1.500 EW (2011) mit OT Kottengrün im grünen Herzen des Vogtlandkreises

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt

Adorf/Vogtl. Auerbach, Bad Brambach, Bad Elster, Bergen Bösenbrunn Eichigt Ellefeld Elsterberg Erlbach Falkenstein/Vogtl. Grünbach Heinsdorfergrund Klingenthal Lengenfeld Limbach Markneukirchen Muldenhammer Mühlental 1.350, Mylau Netzschkau Neuensalz Neumark Neustadt/Vogtl. Oelsnitz Pausa-Mühltroff Plauen Pöhl Reichenbach Reuth Rodewisch Rosenbach/Vogtl. Schöneck Steinberg Theuma Tirpersdorf Treuen Triebel Weischlitz Werda