Markneukirchen

Zentrum des Orchesterinstrumentebaus; Stadt mit 7.275 EW (1999); 7.100 EW (1985); liegt im landschaftlich Oberen Vogtland im Tal des Schwarzbaches in 500 m Höhe von tiefen Wäldern umgeben; Aschberg 936 ü.NN.
Durch die Musikinstrumentenindustrie, besonders den Geigenbau, ist Markneukirchen weltbekannt geworden. Seit mehr als 300 Jahren gibt es im Vogtland den Geigenbau und die erste Geigenmacherinnung wurde in Markneukirchen 1677 gegründet. Seit 1900 ist Markneukirchen in den Musikhandelskreisen der Welt bekannt.

sehenswerte Innenstadt


[R] Rathaus
(M] Oberer und Unterer Markt

[1] Kirche St. Nicolai, 1848 geweiht, Konzerte
[2] Musikinstrumentenmuseum, weltberühmt, in einem spätbarocken Bürgerhaus - 1784 erbaut und eingerichtet, von den ca. 2.700 Instrumenten werden 1.000 gezeigt - allerlei aus aller Welt und jeglicher Zeit, darunter viel aus Klingenthal.
[?] Burg(rest)? am Flößbach

Ortsteile/Eingemeindungen:

1950: Brunndöbra, Sachsenberg-Georgenthal, Breitenfeld (Waldhufendorf, 1387 erstmals urkundlich erwähnt), Schönlind, Siebenbrunn, Sträßel
1994: Wohlhausen, Breitenfeld
1999: Landwüst

Landwüst
Bauernmuseum in Landwüstam Wirtsberg (564 m ü.NN.) gelegen und südlich an Tschechien grenzend, ringsum Wälder mit gut beschildertem Wanderwegenetz; Sehenswert: Bauernhaus Nr. 1 mit einer 17bogigen Hochlaube und das Bauernmuseum - ein Bauernhaus von 1782 mit Egerländer Fachwerkgiebel (einem der schönsten im Vogtland) und Giebelumgebinde. Gezeigt werden Geräte zur Bodenbearbeitung und Feldbestellung aus vergangener Zeit, alter bäuerlicher Hausrat, Trachten, eine Bauernstube, Dokumente, Bilder; außerdem Postsäule (Viertelmeilenstein) von 1725, neben der Bushaltestelle;
Frühdeutscher Ringwall am Ortsausgang (links) nach Rauner Hammer.
Wohlhausen mit Friebus
hat 455 EW; nordöstlich in Markneukirchen, direkt an der B 283 in Richtung Klingenthal; 1378 erstmals als Waldhusin urkundlich erwähnt. Höchste Erhebung ist der Raune Berg mit 728 m. Die Ortslage selbst ist eine Art Höhenrücken und gibt den Blick weit ins obere Vogtland frei. Zusammenhängende landwirtschaftliche Nutzflächen strecken sich bis zu den Seitertälern des Ebersbaches und des Ziegenlohbaches.
Friebus ist nördlich gelegen, in einer Höhenlage von ca. 640 m.

Die Kleinsiedlungen Wachholderbusch und Hirschmühle erstrecken sich in den Seitentälern beidseits von Friebus.
sehenswerte Bauernhöfe:
Wohn-Stall-Häuser, fast ausschließlich zweigeschossig, überwiegend in Massivbauweise, Obergeschosse generell in Fachwerk mit Holzverschalung ausgeführt.
Hirschmühle - Mühlengebäude ist in seiner alten Struktur noch erhalten, besitzt im Giebel zum Hang ein seltenes, streng gegliedertes fränkisches Fachwerk.
Private Sammlung mechanischer Musikinstrumente bei W. Hüttel Hauptstr. 10

infomail an tourbeenach oben
Holzblasinstrumentebau GmbH