Kurstadt mit Moorbad, rund 9.000 EW (1995), 6.600 EW 1980;
erstmalig in der zweiten Hälfte des 10. Jh. erwähnt.
Holzkohlenherstellung war in vergangenen Jahrhunderten in der Heide sehr verbreitet. Raucht denn der alte Kohlemeiler noch?
Bürgerpark (1846) und Eisenmoorbad (1914) förderten eine Entwicklung,
die zur Verleihung des Titels "Bad" führte.
1994 eröffnete ein Reha-Zentrum für orthopädische, kardiologische und neurologische Rehabilitation.
weitblickend: Turmblick über die Muldenaue.
Wellaune:
- historische Gaststätte Kohlhaasen Krug
- Michael-Kohlhaas-Festtage im August
ST Schnaditz, ruhig im Landschaftsschutzgebietes Mittlere Mulde gelegen
Auf der Burg - um 1000 erbaut - fand 1533 ein Prozeß zwischen Junker G. v. Zaschwitz und Pferdehändler Michael Kohlhas alias Hans Kohlhase statt - dazu dichterisch freie Novelle H. v. Kleist, dessen grenzenloses Vertrauen in den Rechtsstaat und Einfühlvermögen der Hoheiten - durch Kohlhase reflektiert - man nur lobend hervorheben sollte!
Schnaditz, Schloss- und Parkanlage mit altem Baumbestand. Die letzte Nutzung (bis 1992) erfolgte als Wohnungen sowie als Gemeindeamt und Kindergarten. Die Stadt hat 2000/07 umfangreiche Sicherungsarbeiten und touristische Erschließung des Eckturms sowie die Sicherung von Süd- und Ostflügel durchgeführt. Das denkmalgeschützte Anwesen ist stark sanierungsbedürftig und steht zum Verkauf (2010).
Elbstadt mit 4.000 EW (1985); seit 1300 urkundlich nachweisbar, Renaissance-Rathaus 1574/78, Roland (1610, 6m); Postmeilensäule, Klosterhof (1258); Oschatzer Stadttor von 1819 (Museum); Bartholomäuskirche (1512)
gibt es mindestens neun mal, doch als Heidestadt einmalig!
Stadt seit 1188 mit 4.000 EW (1985);
Die Dahlener Heide - Sachsens größtes Waldgebiet - wurde für den Tourismus in den achtziger Jahren des 19. Jh. vom Zoologen A. Brehm "entdeckt", der sich damals als Sommerfrischler in Schmannewitz aufhielt, um den selten gewordenen Hitzkopfwürgern nachzustellen.
Camping und Baden
Tor zur Dübener Heide, an der Elbe gelegen;
Gänsebrunnen;spätgotische Marienkirche mit Stemengewölbe und Holzskulpturen (um 1300);
Freibäder an künstlich angelegten Teichen laden zum Wassersport ein: das Waldbad Schmannewitz, der Dammühlenteich mit Campingplatz und Neumühlenteich zwischen Schildau und Staupitz.
Musterhäuser sind nur Muster. Inventar und hochbeinige Beraterin werden nicht mit gekauft, sind aber im Preis enthalten.
Bier Brauerei
Stadt seit 1288, 5.000 EW (1985); Schloss 16.Jh. bzw. 18.Jh., Rathaus um 1550, später umgebaut; Johannis-Kirche 16.Jh.
2.388 EW 1990; 2.737 EW 2000 auf 40,25km²
Gneisenaustadt mit 1.900 EW (1980) am Nordrand der Dahlener Heide
Geburtsstadt des Unabhängigkeitskriegers Generalfeldmarschall Neidhardt v. Gneisenau;
Echter Schildbürgerstreich:
Die Schildaer bestehen darauf, Erben der Schildbürger zu Schilda zu sein - grenzt an Größenwahn! Denn das von einem kursächsischen Amtmann auf der Grundlage eines alten Volksbuches geschriebene Buch "Die Streiche der Bürger zu Schilda" war eine Verunglimpfung der sich der Obrigkeit widersetzenden Schildauer. Also Bürger, immer hübsch folgsam bleiben und feste Schildbergfeste feiern und dazu einladen!
Stadt mit rund 18.000 EW (2008) und Wachstumspotential durch die günstige Verkehtrsanbindung (Schkeuditzer Kreuz) und dem Flughafen Leipzig-Halle
zugehörige Ortsteile:
Albersdorf, Altranstädt, Döhlen, Frankenheim, Großlehna, Gärnitz, Göhrenz, Kulkwitz, Lindennaundorf, Markranstädt, Meyhen, Priesteblich, Quesitz, Räpitz, Schkeitbar, Schkölen, Seebenisch, Thronitz
südöstlich von Delitzsch; schön in einem Park gelegen ein Barockschloss, in dem Konzerte stattfinden
im Tauchaer Endmoränenland
3.600 EW (1980); Hubertusburg 1743/53 errichtet als Jagdschloss. Inneneinrichtung mit Ausnahme der Schlosskapelle im Siebenjährigen Krieg verlustig. 1872/74 waren hier August Bebel und Karl Liebknecht wegen angeblichen Hochverrats inhaftiert.
weiteres Jagdschloss aus 17. Jh.(Renaissancestil).
nahe liegend:
Horstsee (67 ha), Lungenrodaer See und Kirchenteich mit idealen Bade- und Campingmöglichkeiten. Weitere Seen dienen auch der Entenzucht und Fischerei
hügelig:
Wermsdorfer Wald mit Collmberg - 316m = höchster Berg Nordwestsachsens, eine Grauwackenkuppe mitten im Quarzporphyrgebiet; im Norden an die Dahlener Heide grenzend
rund 3.000 EW (2008) auf 67,99 km² in 110m ü.NN.
- Schloss Zschepplin zwiachen Gotik bis Klassizismus, großer Schlosspark im englischen Stil
- Hohenprießnitz, Barockschloss (1710) mit Park im englischen Stil
Arzberg Beilrode Cavertitz
Dreiheide Elsnig Großtreben-Zwethau
Jesewitz Kossa
Laußig Liebschützberg Löbnitz
Mockrehna
Naundorf Pflückuff Rackwitz
Sornzig-Ablaß
Trossin Wiedemar
Zinna Zwochau
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