Osterzgebirge und oft tragisch reißerische Weisseritz

Bannewitz

Gemeinde mit rund 15.500 EW (2012)

Dorfhain

Gemeinde mit rund 10.400 EW (2012)

Glashütte Sachs

Stadt mit rund 7.000 EW (2012),
Reinhardtsgrimma ist ein erbauliches Dorf mit einem Barockschloss (1765/67, Planung: Johann F. Knöbel) anstelle eines mittelalterlichen Wasserschlosses. Zum Gut gehörte ein im englischen Stil angelegter Park mit Badehaus im klassizistischen Stil, eine Gärtnerei, ein Sägewerk, die Bäckerei und weiteres.
Nach 1945 diente das Schloss als Landwirtschaftsschule, landwirtschaftliche Fachschule bzw. Lehrausbildungsstätte und Betriebsakademie, ab 1990 als Staatliche Fortbildungsstätte für Bedienstete der Agrarverwaltung des Freistaates Sachsen. Es steht unter Denkmalschutz.
Pfarrkirche (um 1200), nach Umbau und Erweiterung (1550) für eine Dorfkirche relativ groß und mit hohem Turm (30m)
bestehend aus:
Bärenhecke, Börnchen, Cunnersdorf, Dittersdorf, Glashütte, Hausdorf, Hermsdorf, Hirschbach, Johnsbach, Luchau, Niederfrauendorf, Oberfrauendorf, Reinhardtsgrimma, Rückenhain, Schlottwitz

Hermsdorf/Erzgeb.

Gemeinde mit rund 850 EW (2012), mit Schloss (16. Jh.) und Schlosspark, Seifersdorfer Tal
Hirschbach, Johnsbach, Luchau, Neudörfel, Niederfrauendorf, Oberfrauendorf, Reinhardtsgrimma, Rückenhain, Schlottwitz

Hartmannsdorf-Reichenau

Gemeinde mit rund 1.100 EW (2012) südlich von Dippoldiswalde, gebildet aus Hartmannsdorf und Reichenau und deren zugeh. Orten

Klingenberg

Gemeinde mit rund 7.000 EW (2012)
OT Pretzschendorf ...
OT Höckendorf mit Ruppendorf, Beerwalde, Paulshain, Obercunnerdorf, Borlas und Edle Krone;

Höckendorf im Osterzgebirge

1235 erste urkundliche Erwähnung Höckendorf, darin Ritter Hoiko de Hoikendorf eine "Schenkung" von Abgaben des Dorfes an Kloster Altzella bezeugt. Anlaß für die Besiedlung waren wohl Ablagerungen von Gold, Silber und Kupfer. 1330 ließ Conrad Theler hier Begwerke bauen;

gemütlicher Ortskern in reizvoller Lage, mit sehr gastfreundlichem Seminar- und Sporthotel.
Die Dorfkirche birgt ein kleines Architekturmuseum.


Kreischa

Gemeinde mit rund 4.500 EW (2012) mit Talsperre;
Der Wilisch (476 m) ist ein deutlicher Ausläufer des Osterzgebirges.

Rabenau

Gemeinde mit rund 4.300 EW (2012)

Schmiedeberg

Gemeinde mit rund 4.500 EW (2012)

Tharandt

Stadt mit rund 5.300 EW (2012)
1216 wurde Tharandt erstmals urkundlich erwähnt.
1287 erhielt Friedrich der Kleine als jüngster Sohn Markgraf Heinrichs neben Dresden u.a. auch Tharandt.
Als Forst- und Hochschulstadt ist Tharandt international anerkannt.

Tharandt am Rande des Tarandter Waldes in Sachsen

Kurort Hartha mit rund 3.000 EW (1985) im Tharandter Wald; Ruine einer 1216 erstmals urkundlich erwähnten Burg.
Heinrich Cotta, ein Pionier der Waldbewirtschaftung, folgte dem Ruf von König Friedrich August I., begab sich aus Thüringen nach Tharandt, um als Forstrath und Direktor für Forstvermessung Taxation seinen Dienst aufzunehmen und (1811) nicht ganz nebenbei den forstbotanischen Garten anzulegen. An dessen Seite wächst ein nordamerikanischer Wald mit Mammutfichten - eröffnet seit 4/2004.

Grillenburg im Tharandter Wald hat ein Naturwaldbad, Gondeln, Kiosk, auch gehobene Gastronomie mit Grillenteller;
in der Grillenburg: "Forstliche und Jagdkundliche Lehrschau" der TU Dresden an passendem Ort. Einige verfallende Häuser am Platzhirsch sind Zuwendung wert (Red. 8/2002). Das Schweizerhaus steht hier seit 1885.
lehrreich:
der Flößerpfad (20km) zum Floßkanal - Seereteich - Bellmans Los - Meilerplatz - Grillenburg

Grillenburg/ TharandtDe Grillenburg im Tharandter Wald
Zur Gemeinde gehören neben Tharandt und dem Kurort Hartha mit OT Spechtshausen weiterhin:
Oberhermsdorf, Pohrsdorf, Kleinopitz und Braunsdorf

Wilsdruff

Bauernhof in Mohorn/Tharand Stadt mit 3.500 EW (2000) auf 8000 ha; 1.100 EW (1801), 3.757 EW (1900), 4.860 EW (1949), 3.800 EW (1990)
mit Autobahnbrücke A4 übers Saubachtal
Ortsteile:
Birkenhain, Blankenstein (1996), Braunsdorf, Grumbach (1998), Grund, Helbigsdorf (1996), Herzogswalde, Kaufbach, Kesselsdorf (2001), Kleinopitz, Limbach, Mohorn (2000), Oberhermsdorf;
1259 wurde das Waldhufendorf Wilsdruff erstmals urkundlich erwähnt als Wilandestorf.- des Wilands Dorf? Seine erste Kirche Jakobi ist noch heute erhalten.
Ab 13. Jh. erfolgte eine planmäßige Stadtanlage neben dem Dorf, zuvor bereits eine Kaufmannssiedlung; 1259 erste urkundliche Erwähnung, 1281 erste Erwähnung als oppidum" (Stadt), 7 überlieferte Stadtbrände; seit 1448 Marktrechte; Anfang 15. Jh. wird W. für lange Schönberger Besitz (1543 Schloss).

Die am 15.12.1745 nahe Wilsdruff geschlagene Schlacht bei Kesselsdorf (Sieg der Preußen unter Fürst Leopold von Anhalt-Dessau über die Sachsen und verbündete Österreicher; Friedrich II. nahm dann in Wilsdruff sein Hauptquartier) prägte den Ort stark, aber nicht so nachhaltig wie die Kleinbahnverbindung nach Potschappel (1886) , 1899 nach Nossen, 1909 nach Meißen; letzte Fahrt Mai 1972. Speziell die Möbelfabriken profitierten davon, unter anderem durch Staatsaufträge zur Möblierung von Kasernen.
Der Wilsdruffer Bahnhof galt als der zweitgrößte Schmalspurbahnhof Europas.
Die Fahrzeugfabrik Mittag wurde nach Privatisierung 1948 zum größten metallverarbeitenden Betrieb der Stadt entwickelt. Metallverarbeitende Industrie, Möbelproduktion und ein Spiegelwerk waren wie die landwirtschafte Produktion wichtigste Erwerbsquellen.
Markt, Marktgasse, Freiberger Straße wurden bis 1998 saniert und teils neu gestaltet, ein gefundener Brunnen wurde rekonstruiert und ein Marktbrunnen mit zwei Frischlingen und deren Wilder Sau errichtet, die historische Postmeile wieder aufgestellt.
auch bedeutsam:
Heimatmuseum, Parkstadion (2000) und Dreifeldsporthalle (2001)
Mohorn vor dem Tharandter Wald

Nähert man sich vom Westen her OT Mohorn, erkennt man von weitem die waldreiche Erhebung.

Rittergut Limbach

Das Ensemble soll wieder belebt werden durch Ansiedlung von Gewerbe, die hier Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen sollen. Die Stadt wird Grundstücke in die dazu initiierte Stiftung einbringen und hier ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen.

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