steinreich: Königstein, Lilienstein, Elbsandstein


Die aktuellen top 15

[0] Königstein - bleibt unvergleichlich und so außer Konkurrenz, ebenso wie das Prebischtor und Schloss Falkenhorst im Nationalpark Böhmische Schweiz.

[1] Schwedenlöcher
[2] Bastei - um fast 200 m die Elbe überragendes Massiv.
[3] Amselsee am Amselgrund - nicht nur die Maler der Romantik riss es magisch hin.
[4] Lilienstein - stattliche Tafelberg gegenüber der Festung Königstein
[5] Brand - den bekommt die Kehle beim Aufstieg. Die Felsen erheben sich am Polenztal.

[6] Schrammsteine, prächtig zu sehen bei einer Elbfahrt zwischen Schandau und Schmilka
[7] Affensteine - Steine für Affen oder Affen für Steine - etwas abwegig treffend
[8] Lichtenhainer Wasserfall - der Weg ist das Ziel. Eine Straßenbahnfahrt bringt es zuwege.
[9] Kuhstall - gewaltige Unterkunft

[10] Kleinsteinhöhle - dasglatte Gegenteil von gewaltig
[11] Großen Winterberg und der Kleine sind Sehenswürdigkeiten im Elbsandsteingebierge
[12] Dachsenhöhle - ja richtig, Dachse könnte es vielleicht wieder geben!
[13] Königsplatz - wer den nicht betrat, hat nicht die Sächsische Schweiz erlebt.
[14] Kaiserkrone (350 m) nördlich vom etwas höheren Zirkelstein 384 m ü.NN.
[15] Pfaffenstein, gewaltiger Tafelberg mit der Barberine, der berühmten Felsnadel, und einer eine 40 m lange Sandsteinbrücke über die Marterdelle.Elbsandsteingebirge

Wo sich Sächsische und Böhmische Schweiz bilden zusammen eine in Mitteleuropa einmalige Landschaft großer Formenvielfalt. In der Kreidezeit lag hier ein Meer, auf dessen Grund sich Sedimente ablagerten, die schließlich eine 600 Meter mächtige Sandsteinschicht bildeten. Nach dem Rückzug des Wassers formten Erosionskräfte daraus ein Gebirge aus Tafelbergen und bizarren Sandsteinfelsen. Elbtal und steil aufragende Flußufer wechseln mit Ebenheiten und Tafelbergen, wild zerrissene Felspartien, tiefe Schluchten, bizarre Sandsteinwände, murgelnde Bäche mit tief raunenden Wäldern - genug geschwärmt.

Die Weißen Brüche zwischen Wehlen und der Bastei zeugen davon, was an der Gegend von Interesse war: Der Elbsandstein aus dem Elbsandsteingebirge wurde weit über Dresden hinaus verbaut, in Meißen, Magdeburg, Chemnitz, wohl kaum in der Schweiz. Ohne die freundlichen Ortschaften in hügeliger Ackerlandschaft hätte wohl auch kein Schweizer Heimatgefühle entwickelt. Die Maler und Lehrer an der Dresdner Kunstakademie Adrian Zingg und Anton Graf waren es - Schweizer! - die diese Sächsische Schweiz für Deutschland und die Welt Ende 18. Jh. entdeckten und als solche benannten. Alle Schweizer sind stolz auf dieses Stück Heimat in der Fremde, sobald sie es gesehen haben: der pädagogische Pestalozzi wie der idyllische Geßner oder der malerische Füßli. Alle weiteren deutschen Schweize sind nichts als billigdreiste Plagiate. Nationalpark Sächsische Schweiz.
Unter der DDR-Regierung wurde zwei räumlich rechtselbische Gebiete zum Nationalpark Sächsische Schweiz benannt. Inzwischen stehen drei Viertel des Elbsandsteingebirges unter Schutz.

Bad Gottleuba-Berggießhübel

Kurstadt mit etwa 2.000 EW, Stahl- und Moorbad; Petrikirche (um 1525), Postsäule (1731); Der Sanatoriumsort wurde von Schilling und Graeber einheitlich im Jugendstil erbaut.
Eine alternative Verlockung auf einzigartige Abwege nicht nur für unternehmungslustige Rentner, mit einer Menge Natur. Tschechien ist gut zu Fuß zu erreichen.
1999 schlossen sich Kurort Bad Gottleuba (1463 Stadtrechte) und Kurort Berggießhübel sowie die Gemeinden Langenhennersdorf und Bahratal mit den Ortsteilen Bahretal, Berggießhübel, Borna, Friedrichswalde, Gersdorf, Göppersdorf, Langenhennersdorf, Nentmannsdorf, Niederseidewitz, Ottendorf, Wingendorf zur neuen Stadt zusammen.

Dohma

Gemeinde mit rund 2.000 EW (2012) - zu Pirna?

Dürrröhrsdorf-Dittersbach

Gemeinde mit rund 4.300 EW (2012) mit Dobra, Elbersdorf, Porschendorf, Stürza, Wilschdorf

Hohnstein

Städtchen mit rund 3.500 EW (2012) über dem wildromantischen Polenztal.

Hohnstein mit Burg © Edler von Rabenstein

sehenswert:

- Burg Hohnstein, Jugendherberge, einst KZ.
- Rathaus (1688)
- Apotheke (1721)
- Stadtkirche, Barock
- Hockstein mit überwältigender Sicht auf Burg und Stadt


Blick vom Brand, Aquarell 1968

Ein Weg führt von Hohnstein in weite Höh zum Brand mit Restaurant und Fernblick zum Lilienstein, ein anderer schöner vom Brand über den Schulzengrund an die Waltersdorfer Mühle und ins schöne Tal der Polenz. Über den Räumigtweg gelangt man an einem ehemaligen Steinbruch vorbei zur Gautschgrotte und schließlich zum Bärengarten an der Burg Hohnstein.


Liebstadt

Schloss Kuckuckstein

kleinste Stadt Sachsens mit rund 1.000 EW
Schloss Kuckuckstein, wahrscheinlich als Ritterburg um 930 unter König Heinrich l. errichtet, 1286 erstmals urkundlich erwähnt, war u.a. Sitz des schächsischen Generals Carl Adolph von Carlowitz, der gegen Napoleon kämpfte. Dieser hätte den Wohnsitz seines Gegners zerstört, wäre er nicht von der Schönheit des Baus so begeistert gewesen, dass er hier 1813 sein Hauptquartier bezog.
1962 restauriert, seit 1995 Eigentum der Stadt exclusive Schlossgespenst.


Lohmen Sachs

Gemeinde mit rund 3.600 EW (2012) nördlich von Wehlen
mit Daube, Doberzeit, Lohmen, Mühlsdorf, Uttewalde

Neustadt i. Sa.

Stadt mit rund 13.000 EW (2012) zwischen Sebnitz und Bischofswerda, Stolpen und Tschechien
weiterhin zugehörig:
Berthelsdorf, Krumhermsdorf, Langburkersdorf, Niederottendorf, Oberottendorf, Polenz, Rugiswalde, Rückersdorf

Reinhardsdorf-Schöna

Gemeinde mit rund 1.400 EW (2012)

Stolpen

Stadt mit rund 5.700 EW (2012) mit den Orten Heeselicht, Helmersdorf, Langenwolmsdorf, Lauterbach, Rennersdorf-Neudörfel

Stolpen 04 © LianeM

Burg Stolpen mit dem berühmten Coselturm, in dem die machtambitionierte Gräfin fast 49 Jahre für ihre Liebesspiele mit August dem Starken verbannt war. Vor Folter und Marter blieb sie immerhin verschont.
Schöner Blick auf die Altstadt und ins hügelige Umland. Der Burgberg aus Basalt gilt als Naturdenkmal.

Stadt Wehlen - an der berühmtesten Bastei

Kleinstadt und anerkannter Erholungsort mit etwa 1.800 EW (2000); 110 bis 250 m ü.NN. im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz, am Nationalpark, ca. 25 km elbaufwärts von Dresden entfernt;

Wehlen, Aquarell 1968

Wehlen ist malerisch an der Elbe gelegen und von dieser geteilt: rechtselbig Stadt und der Ortsteil Zeichen (am Rlbbogen), linkselbig Ortsteil Pötzscha mit Bahnhof und Erlebnisbad, verbunden nur über die Fähre. Der Ortsteil Dorf Wehlen befindet sich auf der Hochfläche über der Stadt gelegen. Schön kraxelig.


Urkundlich wurde Wehlen erstmals in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erwähnt. Schutzburg (1269) mit Ansiedlung von Fischern, Schiffern und Steinbrechern. Im Mittelalter verfiel die Burg. Vom Burgberg mit der Ruine hat man einen malerischen Blick auf den Marktplatz und zum 200 m aufragenden Basteifelsen
außerdem zugehörig: Pötzscha und Zeichen

Städte und Gemeinden im Kreis

Altenberg, Bad Gottleuba-Berggießhübel, Bad Schandau Bahretal Bannewitz Dippoldiswalde Dohma Dohna Dorfhain Dürrröhrsdorf-Dittersdorf Freital Glashütte Hartmannsdorf-Reichenau Heidenau Hermsdorf/Erzgeb Hohnstein Kirnitzschtal Klingenberg Königsstein Kreischa Liebstadt

Kurort Rathen, Kurort Gohrisch, Kurort Kipsdorf

Lohmen Müglitztal Neustadt i.Sa., Pirna, Rabenau, Rathmannsdorf, Reinhardsdorf-Schöna, Rosenthal-Bielatal Schmiedeberg Sebnitz, Stadt Wehlen, Stolpen Struppen Tharandt Wilsdruff

 

Anregung und Orientierung auf rasanten Abwegen findet der Naturfreund mit den fein detaillierten Wanderkarten
des Kartographen Rolf Böhm.