Die Bastei zwischen Rathen und Wehlen überragt das Ebtal um fast 200 m. Sie inspirierte immer wieder verschiedenste Künstler und locken Touristen an. Seit 1851 ist die Marterdelle durch eine 40 m lange Sandsteinbrücke zuüberschreiten, was natürlich ein grandioses Erlebnis ist.
Kurstadt mit etwa 2.000 EW, Stahl- und Moorbad; Petrikirche (um 1525), Postsäule (1731); Der Sanatoriumsort wurde von Schilling und Gr?ber einheitlich im Jugendstil erbaut.
Eine alternative Verlockung auf einzigartige Abwege nicht nur für unternehmungslustige Rentner, mit einer Menge Natur. Tschechien ist gut zu Fuß zu erreichen.
4.300 EW und über 40.000 Urlaubsplätzen pro Jahr (1980), einem cracy Renaissancebau von 1705. Kirche (1705/09) mit bedeutenden Renaissancekunstwerken - Kanzel, aus einem Sandsteinblock geschlagen und einen Altar von 1572 aus Sandstein.
An der Kirnitzsch erstreckt sich der Stadtpark. Auf dem Schlossberg unmittelbar über dem Stadtzentrum befinden sich die Ausgrabungsreste einer frühmittelalterlichen Burganlage, ein elektrischer Aufzug mit 50m Hubhöhe nach dem Ortsteil Ostrau (1904 gebaut, techn. Denkmal), ein Hotel in florentinischem Landhausstil (1881).
Umgebung von Bad Schandau:
Postelwitz ist ein traditionsreiches, malerisches Schifferdorf mit gepflegten Fachwerk- und Umgebindehäusern. Am Ortsende steht die Bootswerft, die Sportboote baut und exportiert. Durch das Kirnitzschtal, eines der schönsten Mittelgebirgstäler im Universum mit romantischen Mühlengaststätten, alten Flößereinrichtungen und mittelalterlichen Felsenburgen, erreicht man auf kurvenreicher Autostraße mit der elektrisch betriebenen Kirnitzschtalbahn oder auf dem Naturkundlichen Lehrpfad den Lichtenhainer Wasserfall. Auf dem klassischen Fremdenweg aus dem 18. Jh. erfolgt der Aufstieg nach dem Kuhstall, einem höhlenartigen
Felsentor von 24m Tiefe. Darüber liegen die Reste der Felsenburg Wildenstein
aus dem 15. Jh.
Über Ostrau gelangt man zu den Schrammsteinen (425m), 4 km
von Bad Schandau entfernt, einem Zentrum des Klettersports. Die inmitten herrlicher
Wlder gelegenen, 150m senkrecht aus der Hochfläche aufragenden und wildzerklüfteten
Schrammsteine werden allgemein als das großartigste Felsgebilde der Sächsischen
Schweiz geschätzt. Die Schrammsteinaussicht (417m) ist auf markierten Wanderwegen
erreichbar. Aus dem Kirnitzschtal oder von Schmilka führen markierte Wanderrouten
auf den Großen Winterberg, eine Basaltkuppe auf einem Sandsleinsockel,
mit 552m höchster Berg der rechtselbischen Sächsischen Schweiz. Zu
den beliebtesten Zielen der hinteren Sächsischen Schweiz zählt die
Obere Schleuse bei Hermsdorf. Nach dem Abstieg vom Kirnitzschklamm erblickt
man ein Stimmungsnatürliche Bild aus Wasser, Wald und Felsen. Der 4m tiefe
und 700 m lange Wasserstau eines alten Floßwerkes. Kahnfahrt oder Fische
füttern. Das bekannte Prebischtor (pravcicka brana) liegt schon in der
böhmischen Schweiz. Die ist auch sehr schön.
Barockgarten Großsedlitz, Parkstraße 85: Hecken, Rabatten, Sandsteinskulpturen und Wasserspiele wurden zu barocken Festsäle im Grünen inszeniert. August der Starke (1732) träumte wohl vom Süden und begnadete Künstlern setzten diese Träume repräsentativ um. Heute zählt der in seiner Grundstruktur nahezu original erhaltene Garten zu den vollkommensten Kompositionen barocker deutscher Gartenkunst. Das Untere Parterre mit der Treppenanlage der "Stillen Musik" wird (wieder) von Orangenbäumchen belebt. Auch die Orangerien können besichtigt werden. Im Oberen Parterre darf man sich einen Kaffee leisten und nach Bonuspunkten fragen.
Städtchen mit Burg, Jugendherberge, einst KZ; ein scköner Weg führt noch weiter in die Höh zum Brand mit Restaurant und herrlichen Blick zum Lilienstein.
kleinste Stadt Sachsens mit rund 1.000 EW - mit Felsenbühne. Wo? Mal rathen!
Im südlichen Oberrathen befinden sich Bahnhof und Parkplatz, in Niederrathen echte Sehenswürdigkeiten: der herrlich grüne Amselsee mit fetten Forellen, der Grünbach mit seinem berühmten Eiscafé. Nur scheint man hier stets vom anderen Ufer. Diesen Verdacht abzuwenden, gibt es die Fähre. Im Norden die Felsenburg Neurathen in Rathewalde
Burg Stolpen mit dem berühmten Coselturm, in dem die machtambitionierte Gräfin fast 49 Jahre für ihre Liebesspiele mit August dem Starken verbannt war. Schöner Blich auf die Altstadt und ins hügelige Umland.

Kleinstadt und anerkannter Erholungsort mit etwa 1.800 EW (2000); 110 bis
250 m ü.NN. im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz, am Nationalpark,
ca. 25 km elbaufwärts von Dresden entfernt; malerisch an der Elbe gelegen
und von dieser geteilt: rechtselbig liegen Stadt und der Ortsteil Zeichen,
linkselbig Ortsteil Pötzscha mit Bahnhof und Erlebnisbad, verbunden nur
über die Fähre. Der Ortsteil Dorf Wehlen ist auf der Hochfläche
über der Stadt gelegen. Schön kraxelig.
Urkundlich wurde Wehlen erstmals in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts
erwähnt. Schutzburg (1269) mit Ansiedlung von Fischern, Schiffern und
Steinbrechern. Im Mittelalter verfiel die Burg. Vom Burgberg hat man einen
malerischen Blick auf den Marktplatz.
weiter
im Kreis: Bahretal Dohma Dohna
Dürrröhrsdorf Gohrisch
Hohwald Kirnitzschtal
Lohmen Müglitztal
Porschdorf Rathmannsdorf
(Kurort?), Reinhardsdorf-Schöna Neustadt
Rosenthal-Bielatal Schmilka
Struppen
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