schöner Elblandkreis

Elbe bei Radebeul

Wein- und Obstbau haben hier Tradition. Fruchtbare Böden und mildes Klima boten dafür frühzeitig gute Bedingungen. Weinberge und typische Vierseithöfe betonen den Charakter des naturschönen von der Elbe durchflossenen Gebietes.

Coswig

Coswig - recht gepflegte EckeStädtchen mit rund 22.200 EW (2006) nördlich von Dresden, an der Elbe zwischen Radebeul und Meißen - nicht mit Coswig in Sachsen Anhalt verwechseln!
Das Areal um das hypermoderne Rathaus, Museums-Villa und Gaststätte gibt sich erfrischend sauber und einladend.

Diera-Zehren

Elb-Gemeinde mit rund 3.400 EW (2012) auf 43,2 km² in 157 m ü.NN. an der sächsischen Rivera nordöstlich Meißen
13 spannende Ortsteile
Zehren bzw. Cirin (slawisch) wurde erstmals 1003 erwähnt; an der B6 gelegen, die von Napoleon als Heerstraße angelegt wurde. Der "Franzosenfels" ist mitten im Dorf zu sehen. Napoleon hat auch die Pappeln auf der "Luisenburg"- nahe dem Friedhof - anpflanzen lassen.
erbaulich:
Fachwerkbauten im OT Keilbusch, Schlossmühle - ein Vierseithof mit Mühle, Schloss in Schieritz (1576/1602) mit Wappen der Schleinitzer (drei Rosen), Michaeliskirche (Mitte 17.Jh.);
Seußlitzer Schloss mit Schlossgarten und Schlossteich, Schloss Hirschstein hoch über dem linken Elbufer, auch viel Frühgeschichtliches ringsum.
Der Seußlitzer Grund ist das größte Seitental der Elbe und Naturschutzgebiet mit Spazierwege durch schattige Talmulden oder am Berghang durch Laub- und Nadelwald. Herrliche Aussicht ins Elbtal und weiterhin ins Land bietet der Weg über den Ausläufern des Lausitzer Granitmassivs, von der Elbe in steile Felswände zerlegt. Auf der Höhe dehnt sich ein Nadelwald, der Golkwald.
OT Hebelei mit eine Parkanlage, angelegt nach biotopischen Grundsätzen und mit Streichelgehege.
In Seilitz ist das kleinste Bergwerk Europas mit Abbau weißer Kaolinerde, dem Ausgangsstoff für Porzellan.
Schloss Siebeneichen
1,5 km südlich von Meißen, um 1550 erbaut, später mehrfach verändert, Barockfassade, Barockanlage aus dem 16. Jh., im frühen 19. Jh. umgebaut. In der Umgebung ein Heimattierpark.

linkselbische Ortsteile:
Hebelei, Keilbusch, Mischwitz, Naundorf, Niederlommatzsch, Niedermuschütz, Oberlommatzsch, Obermuschütz, Schieritz, Seebschütz, Seilitz, Wölkisch, Zehren

rechtselbische Ortsteile:
Diera, Golk, Karpfenschänke, Kleinzadel, Löbsal, Naundörfel, Nieschütz, Zadel

Geschichte

Am 1. Januar 1999 wurden die eigenständigen Gemeinden Diera (mit den Ortsteilen Golk, Kleinzadel, Löbsal, Naundörfel, Nieschütz und Zadel) und Zehren (mit den Ortsteilen Keilbusch, Mischwitz, Naundorf, Ober- und Niederlommatzsch, Ober- und Niedermuschütz, Schieritz, Seebschütz und Seilitz) zur neuen Gemeinde Diera-Zehren mit insgesamt 21 Ortsteilen zusammengeschlossen

Elbepark Hebelei (Tiergehege)
Heimatmuseum Kleinzadel
neogotische Kirche Zadel (1841 geweiht)
barocke Michaeliskirche Zehren (1756–1785 erbaut)
Technisches Denkmal Wassermühle Schieritz aus dem Jahr 1361
Schloss Schieritz (zwischen 1556 und 1601 erbaut)
Heimat- und Schulmuseum Zehren
Seilitz- kleinstes Bergwerk Europas

Ebersbach b Großenhain, Sachs

Gemeinde mit rund 4.500 EW (2012) auf 84,19 km² - eine der flächenmäßig größten Gemeinden im Landkreis Meißen
Ortsteile:
Adelsdorf , Blochwitz, Brockwitz, Brößnitz, Böhla, Dobra, Ebersbach, Fasanerie, Großenhain, Kleinnaundorf, Kraußnitz, Lampertswalde, Liega, Niegeroda, Oelsnitz, Quersa, Schönborn, Schönfeld, Tauscha, Thiendorf, Weißig, Würschnitz, Zschorna

Gröditz

Stadt mit 7.600 EW (2012)
Was wurde aus dem berühmten Stahl- und Walzwerk?

Klipphausen

Gemeinde mit rund 10.200 EW (2012)
OT Taubenheim hat 17 Sonnenuhren (bitte nachzählen) und schloss sich bereits um 1524 der Reformation an.

Leuben-Schleinitz

Gemeinde mit rund 1.300 EW (2012) und dem attraktiven Schloss in Schleinitz

Lommatzsch

Rathaus LommatzschStadt mit rund 5.000 EW (1985)

Historische Ackerbürgerstadt (13. Jh.) auf einer Anhöhe in landwirtschaftlich geprägtem Umfeld

sehenswert:
- spätgotische Stadtkirche mit fernwirksamer Doppelturmfront
- Pfarrhaus (16. Jh.)
- Rathaus (18. Jh.)
- Lommatzscher Pflege, fruchtbare Agrarregion mit zahlreichen Drei- und Vierseitenhöfen

Moritzburg

Gemeinde mit 8.300 EW (2012)
sehenswertes Städtchen:
- Königlich Sächsisches Gestüt (1828, saniert (2002) und zugleich Schule für Landwirtschaft;
- barocke Kirche
- Käthe-Kollwitz-Museum
- Barockschloss

Schloss Moritzburg bei Dresden

Umgeben von schönen Mischwäldern und vielen Teichen liegt das Jagd- und Jubelschloss vom August. Es wurde anstelle eines Renaissanceschlosses 1723/36 errichtet (Pöppelmann/Longuelune/Knöffel), ist jetzt Barockmuseum.
Von der Schlossallee aus gelangt man direkt an den gewaltigen Terrassenaufgang mit all den Ballustraden, während Fanfaren grüßen: Der König kommt! Königlich wird er bewirtet.

Nünchritz

Gemeinde mit rund 5.800 EW

Diesbar-Seusslitz

Weindorf, landschaftliche Perle an der Elbe mir Granit-Seyenitfelsen, die eine deftige Südlage in mildem Klima aufweisen.
Barockschloss mit Kirche (1725) auf den Grundmauern eines ehemaligen Nonnenklosters für George Bähr, damals Dresdner Ratszimmermeister und Erbauer der Dresdner Frauenkirche;
schöner Golkwald

Priestewitz

Gemeinde mit rund 3.300 EW ( 2012) auf 61,2 km² in 145 m ü.NN.
Etwa 25 km von Dresden entfernt, reicht die Gemeinde bis an das nördlichste Weinanbaugebiet des Elbtals.
1350 erfolgte die erstmals urkundliche Erwähnung als Pristanewicz. Der Name ist vermutlich von dem altsorbischen Pristańovica, pristań „Anlegestelle“, also „Siedlung bei einer Anlegestelle“ zu deuten. Erst ab 1791 wurde der Name Priestewitz verwendet.

1378 war Priestewitz dem Verwaltungsbezirk der Burg Großenhain zugehörig. Neben einem Herrengut hatte auch bis zur Reformation das Kloster Seußlitz Besitz am Dorf.
1839 erhielt Priestewitz einen Bahnhof an der neuen Bahnline Leipzig–Dresden. Die Nähe zu Meißen und Großenhain förderte die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes mit seinem bald bedeutenden Verkehrsknotenpunkt:Ortsteile/Eingemeindung:
Altleis, Baselitz, Baßlitz, Blattersleben, Böhla und Böhla Bahnhof, Gävernitz, Geißlitz, Kottewitz, Stauda, Wantewitz, Piskowitz, Kmehlen, Laubach, Porschütz, Zottewitz und Döschütz, Strießen, Medessen, Nauleis sowie Priestewitz. Zuletzt (1999) wurde Lenz eingemeindet. Im nördlichen Teil der Flur befindet sich die Wüstung des Ortes Kunnershain. Eine weitere Wüstung ist Breßnitz.

Röderaue

Gemeinde mit rund 2.850 EW (2012) an der bemerkenswert naturnahen Röder

Schönfeld

Gemeinde mit rund 1.900 EW (2012)

Schönfeld Schloss © Frank fotolia.com

Schloss Schönfeld mit Parkanlage: 1543 erwarb Hofbaumeister Hans von Dehn-Rothfelser die Wasserburg und baute sie nach seinen Vorstellung im Stile der Renaissance um. 1831 kam es in den Besitz der Wettiner, 1917 erwarb es ein Fabrikanten. Heute wird es als Traumschloss vermarktet.

Zeithain

Gemeinde mit rund 5.900 EW (2012)
mit Mühle, Schießstand und den Röhrenwerken Sachsen mit noch "eigenen" Bahnanschluss.

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Coswig Diera-Zehren Ebersbach Glaubitz 2.100, Gröditz Großenhain Hirschstein 2.150, Käbschütztal 2.750, Ketzerbachtal 2.600, Klipphausen 10.200, Lampertswalde 2.700, Leuben-Schleinitz Lommatzsch Meißen Moritzburg Niederau Nossen Nünchritz Priestewitz Radebeul Radeburg Riesa Röderaue Schönfeld Stauchitz 3.200, Strehla Thiendorf 2.200, Wildenhain Wülknitz 1.700, Zehren Zeithain Weinböhla