schöner Elblandkreis
Mit Juli 2008 wurden die bisherigen Kreise Risa-Großenhain und Meißen zum neuen Landkreis vereint.
Wein- und Obstbau haben hier lange Tradition. Fruchtbare Böden und das milde Klima boten für die Landwirtschaft frühzeitig gute Bedingungen. Weinberge und typische Vierseithöfe betonen den ländlichen Charakter des naturschönen Gebietes.

Städtchen mit rund 22.200 EW (2006) nördlich von Dresden, an der Elbe zwischen Radebeul und Meißen - nicht mit Coswig in Sachsen Anhalt verwechseln!
Das Areal um hypermodernem Rathaus, Museums-Villa und Gaststätte gibt sich
erfrischend sauber und einladend.
Weindorf, landschaftliche Perle an der Elbe mir Granit-Seyenitfelsen, die
eine deftige Südlage in mildem Klima aufweisen.
Barockschloss mit Kirche (1725) auf den Grundmauern eines ehemaligen Nonnenklosters
für George Bähr, damals Dresdner Ratszimmermeister und Erbauer der Dresdner
Frauenkirche;
schöner Golkwald
Was wurde aus dem berühmten Stahl- und Walzwerk?
mit rund 5.000 EW (1985),
sehenswert:
Historische Ackerbürgerstadt (13. Jh.) auf Anhöhe in landwirtschaftlich geprägtem Umfeld
- spätgotische Stadtkirche mit fernwirksamer Doppelturmfront
- Pfarrhaus (16. Jh.)
- Rathaus (18. Jh.)
hübsches Städtchen mit Königlich Sächsischem Gestüt (1828, saniert
(2002) und auch gleich Schule für Landwirtschaft;
Käthe-Kollwitz-Museum; barocke Kirche
Umgeben von schönen Mischwäldern und vielen Teichen liegt das Jagd- und Jubelschloss vom August. Es wurde anstelle eines Renaissanceschlosses 1723/36 errichtet (Pöppelmann/Longuelune/Knöffel), ist jetzt Barockmuseum.
Von der Schlossallee aus gelangt man direkt an den gewaltigen Terrassenaufgang mit all den Ballustraden, während Fanfaren grüßen: Der König kommt! Königlich wird man bewirtet.
Stadt mit 7.000 EW (1985) am Mildental zwischen A4 und A14 gelegen und so gut erreichbar;
genannt 1135 als Nuzzin/Nossa (slawisch: Felsnase)
Stadtrecht seit 14. Jh.

sehenswert:
Schloss 1575
historische Altstadt, industriell geprägt, zwischen der 1575 zum Schloss umgebauten Burg Nossen (12. Jh.) dem in Zella liegenden Kloster Altzella (gegründet 1116?). Die Zisterziensermönche brachten den Obstbau in die Gegend, der bis heute eine Rolle spielt.
Stickstoff gabs in Piesteritz, doch hier geht`s um Priestewitz. Ist vielleicht
weniger lustig als es klingt?
Garten- und Rebenstadt mit rund 33.200 EW (2006), 35.000 EW (1985) klimatisch günstige Hanglagen am Elbtal, eine 1000jährige Tradition des Weinbaus unterstützend, an Dresden grenzend;
1924 Stadtrecht
Schloss Hoflößnitz (17.Jh.);
in Ober- und Niederlößnitz Villenlandschaft 19./20.Jh.;
Spielstätte der Landesbühnen Sachsen
Radebeul-Ost Karl-May-Straße 5, Museum. Nach seinen ersten großen Erfolgen hat sich der Schriftsteller Karl May 1895 diese Villa gekauft und hier bis zu seinem Tode (1912) gelebt und gearbeitet. Nur einmal (1908) hat Old Shatterhand die Schauplätze seiner Geschichten in Nordamerika besucht. Diese Reise nutzte er, um indianische Kult- und Gebrauchsgegenstände zu sammeln. Er legte damit den Grundstock für eine eindrucksvolle Ausstellung über die Kultur der nordamerikanischen Indianer, die heute in der Villa Bärenfett, einem Blockhaus im Garten seines Anwesens, untergebracht ist. Auch die Arbeitsräume des literarischen Vaters von Winnetou sind zugänglich, und dort kann der Kundige so vertraute Stücke wie die Silberbüchse und den Henrystutzen bewundern.
Schmalspurbahn "Lößnitzdackel"
festlich:
Karl-May-Fest
Herbst- und Weinfest
Internationales Wandertheaterfestival
Grafikmarkt
Weihnachtsmarkt.
Gemeinde an der bemerkenswert naturnahen Röder
Schloß Schönfeld mit Parkanlage
mit ca. 4.000 EW (1995) - der Charakter einer mittelalterlichen Ackerbürgerstadt ist für Kenner noch nachzuzeichnen.
Mittelalterliche Stadtanlage mit Burg am Übergang der Hohen Straße über die Elbe:
Der Marktplatz ist Denkmal, ebenso das trutzig anmutende Renaissanceschloss und die hoch am Berge stehende Kirche mit extrem steilem Dach. Diese Kirche hat eine tönerne Kanzel - ein Hinweis auf die lange Töpfertradition am Ort.
festlich:
- Tierparkfest Pfingsten
- Strandfest im Bad, Juni
- Schützenfest im September
hat 17 Sonnenuhren (bitte nachzählen) und gehörte mit Oppach zu den ersten Landgemeinden in der Oberlausitz, die sich bereits um 1524 der Reformation anschlossen.
was für Kenner, sanft touristisch und historisches Flair in landschaftlicher Idylle der Großenhainer Pflege, mit vielen erwandernswerten Zielen (Röderaue), auch guten Radwegen.
Besuchermagnete:
- Altes Renaissance-Schloss (1588 - 1598), ursprünglich als Pferdestall (zweischiffige Halle mit toskanischen Säulen im Mittelteil des Erdgeschosses) und für die Unterbringung erlauchter Jagdgäste mit Anhang gedacht, zu finden am historischen Ortskern
- Barockpark nach französischem (Versailles) Vorbild (1728) im Auftrag des Reichsgrafen von Wackerbarth; Palais mit aufgemaltem Barock (gebremster Größenwahn), Reko 1989
- Elisabethinsel (spätes 18.Jh.), Kirche St. Georgen
- Bauernmuseum im Dreiseitenhof (imposantes Fachwerk, 1808?) in Ortsmitte
- Bauerndorf Görzig
- Torflöchern in Nasseböhla (früher Torfabbau) und die Elligastniederung
- (Landschaft pur)
- Rittergut Reste mit intaktem Backhaus im Ortsteil Strauch
- Schradenberge, bewaldeter Endmoränenzug - schön zum Wandern
- Heideberg 201,6 m
- Stroga mit ehemaligen Rittergut
- Uebigau Wassermühle
- Zschornaer Teiche, Naturschutzgebiet
Elb-Gemeinde an der sächsischen Rivera nordöstlich Meißen,
mit 13 spannenden Ortsteilen; Cirin (slawisch) wurde erstmals 1003 erwähnt;
an der B6 gelegen, die von Napoleon als Heerstraße angelegt wurde. Der
"Franzosenfels" ist mitten im Dorf zu sehen. Napoleon hat auch die Pappeln auf
der "Luisenburg"- nahe dem Friedhof - anpflanzen lassen.
erbaulich:
Fachwerkbauten im OT Keilbusch, Schlossmühle - ein Vierseithof mit Mühle,
Schloss in Schieritz (1576/1602) mit Wappen der Schleinitzer (drei Rosen), Michaeliskirche
(Mitte 17.Jh.);
Seußlitzer Schloss mit Schlossgarten und Schlossteich, Schloss Hirschstein
hoch über dem linken Elbufer, auch viel Frühgeschichtliches ringsum.
Der Seußlitzer Grund ist das größte Seitental der Elbe und
Naturschutzgebiet mit Spazierwege durch schattige Talmulden oder am Berghang
durch Laub- und Nadelwald. Herrliche Aussicht ins Elbtal und weiterhin ins Land
bietet der Wed über den Ausläufern des Lausitzer Granitmassivs, von
der Elbe zuin steile Felswände zerlegt. Auf der Höhe dehnt sich ein
Nadelwald, der Golkwald.
OT Hebelei mit eine Parkanlage, angelegt nach biotopischen Grundsätzen
und mit Streichelgehege.
In Seilitz ist das kleinste Bergwerk Europas mit Abbau weißer Kaolinerde, dem Ausgangsstoff für Porzellan.
Schloss Siebeneichen1,5 km südlich von Meißen, um 1550 erbaut, später mehrfach verändert, Barockfassade, Barockanlage aus dem 16. Jh., im frühen 19. Jh. umgebaut. In der Umgebung ein Heimattierpark.
mit Mühle, Schießstand und den Röhrenwerken Sachsen mit noch "eigenen" Bahnanschluss.
Diera-Zehren Käbschütztal
Ketzerbachtal Klipphausen
Leuben-Schleinitz
Radeburg Röderau-Bobersen
Triebischtal
Ebersbach Glaubitz
Hirschstein Lampertswalde
Nauwalde Nünchritz
Stauchitz Tauscha Thiendorf
Weißig Wildenhain Wülknitz
