an der B95, viele hübsche Bauernhöfe und Fachwerke, Talsperre
mit den Ortsteilen Belgershain, Köhra, Rohrbach, Threna
Stadt mit ca. 7.300 EW ( 2001 ) auf 2.445,44 ha ( 2000 ) ca. 126 ü.NN. nur rund 15 km südlich von Leipzig, in der Leipziger Tieflandsbucht gelegen
Stadt mit schönem Waldbad, Schloss mit Park
Stadt mit ca. 4.300 EW (2003) auf 60,74 km² an der B95 mit legendärer
Rennstrecke, einem Schloss aus dem 16. Jh. und einer anmutigen noch älteren
Kirche mit güldener Wetterfahne.
Ortsteile Benndorf, Bubendorf, Greifenhain, Streitwald, Eschefeld, Frauendorf,
Nenkersdorf, Roda und Schönau.
Ihre Entstehung und den Namen verdankt die Stadt der Errichtung einer deutschen
Burg am ausgehenden 10. Jahrhundert. Ihr oblag es, die Königsmacht gegenüber
den in der Umgebung schon ansässigen Sorben zu verkörpern und den
Schutz zweier wichtiger Handelsstraßen zu sichern. Hier kreuzten sich
Straßen von Nord nach Süd und von West nach Ost mit jeweils eigenen
übergängen durch die Wyhra.
In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts ist Frohburg als Burg mit Siedlung,
1233 als Stadt urkundlich nachweisbar.
Burggraf Albert II. von Altenburg ließ 1233 eine Schenkungsurkunde anfertigen. Die Schenkung erfolgte an die dem heiligen St. Michael geweihten Kirche. Stadt und Kirche bildeten über Jahrhunderte eine Schicksalsgemeinschaft. Die Geistlichen wurden immer von den Grundherren berufen und bestätigt. Die Stadt hatte keine Rechte, keine Statuten und keine Verwaltung.
Haupterwerb waren die Landwirtschaft, Weberei und Töpferei. Brände und Kriege schränkten die Entwicklung immer wieder ein. So brannten z. B. im Jahre 1600 76 Häuser, 1632 97 Häuser mitsamt der Kirche, 1685 wiederum 60 Häuser und 1717 112 Häuser und Scheunen ab. Im 30jährigen Krieg hatten die Frohburger wie überall in Deutschland viel Not und Leid zu ertragen. Am Ende des Krieges standen in Frohburg nur noch 60 Häuser.
Alles Geschehen wurde vom Schloss aus gelenkt. Einzig ein sogenannter Kommunevorsteher war für die Bürger der Mittler zwischen ihnen und der Grundherrschaft.
1831 erscheint in Sachsen eine neue Verfassung. Dadurch erhielt die Stadtgemeinde ihre Selbständigkeit. 1834 wurde erstmals ein Bürgermeister gewählt. 1856 wurde das staatliche Amtsgericht eröffnet und 1887 das neu erbaute Rathaus eingeweiht.
Das Schloss und das Rittergut fiel als Erbschaft 1853 an die Familie von Falkenstein, die durch die Heirat mit der Familie Krug von Nidda später verbunden war.
museal:
Schlossmuseum Hainichener Str. 5a
Unter Mineralogen brühmt ist der Gnandsteiner Bandjaspis. erbaulich:
Burg Gnandstein (10. Jh.) ist die einzig erhaltene Burganlage Sachsens in romanischem Baustil. Eindrucksvoll der Burghof, der Palassaal und der Bergfried (33m), der einen schwindelig weiten Rundblick gewährt,spätgotische Burgkapelle mit Bildschnitzerei von Peter Breuer, Barockraum, Verbündetenzimmer (1813), Theodor-Körner-Gedenkraum, Ausstellung zur Regionalgeschichte.
Der Garten (1599 erstmals erwähnt) bildet mit der Burg und dem ehemaligen
Rittergut ein wirtschafts- und kulturgeschichtlich bedeutsames Ensemble. Er hat
mit seiner Anordnung auf drei Terrassen und weitreichender Historie Seltenheitswert.
Seit 1992 ist Burg Gnandstein mit Museum Eigentum des Freistaates Sachsen, seit
1994 auch die Gärtnerei mit Orangerie. Ein historisch belegbarer sinniger
Urzustand des Ensembles wird angestrebt.
Stadt mit etwa 7.000 EW (1985), 1039 erste ukundliche Erwähnung (Pegauer
Annalen)
Nach Unabhängigkeit von der bis 1830 währenden
Vasallenherrschaft industrielle Entwicklung und Ausdehnung der Stadt; 1834 Vereinigung
von Stadt und Vorstadt. Groitzsch war ein Zentrum des Schuhmacherhandwerks - 1850
Schuhfabrik C.R. Meischke, später "BELLA"-Schuhe mit DDR-Export, heute Schuhläden.
erbaulich:
Burgwall (10. Jh.); gründerzeitlich Bürgerhäuser dominieren im
Stadtbild.
Wiprechtsburg (Wiprecht von Groitzsch) im NO - Ruine mit ältesten
erhaltenen Steinbauten Nordwestsachsens (1080)
östlich von Wurzen erheben sich die bewaldeten Hohburger Berge (Löbenberg 240m, Kleiner Berg 205m); Abbau von Quarzporphyr; Ausflugs- und Erholunggebiet.
hat Stadtrecht seit 1964. 1251 erste urkundl. Erwähnung als Herrensitz
von Guntherus de Kiczschera;
Rittergutsanlage mit Porphyrwappenstein des 18. Jahrhunderts; Schloss Abriß
1950 - das nicht jedes Schloss erhalten blieb, kann man nicht der DDR anlasten.
Selten gibt es mehr alte Burgen und Schlösser als hier im Osten. Der Erhaltenwert
wird auch nicht dadurch höher, weil IM Goethe hier eine seiner zahllosen
Miezen hatte. Und auch heute sterben alten Bäume, nur heute werden sie
anscheinend nicht mehr marode, sondern streben mit letztem Frühlingsaustrieb
der ewigen Ruhe entgegen.
Sauber und ordentlich ist das Städtchen, dem mehr Produktion als Räumungsschnäppchen
zu gönnen wäre.
Städtchen mit 2.200 EW (1980);
Töpferbrunnen (K. Feuerriegel) und ein Töpfermuseum verweisen auf das
einst heimische Handwerk.
Im Ortsteil Rudigsdorf steht am Eingang zum Park ein Pavillon, den Moritz v. Schwind
1835 mit Fresken schmückte - urgewaltiges Thema: Amor und Psyche
Stadt mit rund 24.000 EW (2006), 20.000 EW (1985), Landschaftspark (19. Jh.),
seit 1952 Landwirtschaftsausstellungen - das Landwirtschaftsmuseum soll nicht
wieder eröffnet werden (10/2003).
Torhaus von Schloss Dölitz (1636), Kirchstraße 40. Das Torhaus ware während der Völkerschlacht von Leipzig heftig gekämpft.
Stadt mit rund 15.000 EW (2008) am Kulkwitzer See westlich von Leipzig
Die klugen Eltern in Mutzschen dulden das Daumenlutzschen. Sie sind gescheit:
Sie sehn auch beiseit, wenn größere Kinder sich knutzschen. Helmut
Preißler
OT:
Gastewit, Göttwitz, Jeesewitz, Köllmichen, Mutzschen, Prösitz, Roda, Wagelwitz, Wetteritz
- http://www.naunhof.de/
6.000 EW (1985), 1091/1096? Gründung des Klosters Pegau durch Wiprecht
von Groitzsch, Rathaus (1559, nach Plänen von Hieronymus Lutter), mit hist.
Lehrkabinett, gut zur Vorbereitung auf EU-Wissensstudien.
Kirche St.Laurentius
Wiprecht von Groitzsch wurde hier beerdigt, Nachbarort nach ihm benannt
und eine verschwundene Burg;
Breitingen, einstmals eines der schönsten Rittergüter Sachsens, südwestlich
von Borna gelegen, um 1900 etwa 800 Einwohner; seenreiche Umgebung im Pleißental
8.000 EW um 1985. Da wurden mal Krane hergestellt, das hat aber nichts mit Ortsbezeichnung zu tun. Im späten 20. Jh. fraß sich die Kohlelandschaft gefährlich in die Vegetation, alle Wege führten in die Irre, bis sich der Kulkwitzer See in seine endgültigen Koordinaten einpegelte. Dabei ist die Stadt recht wohnlich, wenn die Sonne scheint. In Altkranstädt gibt es sogar ein Schloss aus 1706.
Kleinstadt; bauliches Ensemble Rittergut-Schloss mit verspielt vielen Ziergiebeln; romanische Pfarrkirche mit Grabstein, der im Relief eine Ursächsin mit Zöpfen zeigt.
sorbisches Siedlungsgebiet im 9./10.Jh. (Keramikfunde, Burgwall); mit Eroberung durch Heinrich I. und Ausbau der Marken durch Otto I. wird Zwenkau Burgwardzentrum der stark versumpften Flußauen. 974 wurde der Burgward Zwenkau dem Bistum Merseburg übertragen, verblieb so bis 1561. Es gab zwei Burgwälle. Zwischenzeitlich um 1300 war der Ort wüst. Bischöfe besiedelten aber neu, wollten Zwenkau als Konkurrenz für Leipzig ausbauen. Das scheiterte und seit Neubildung der Amtshauptmannschaften in Sachsen gehört die Stadt nach Leipzig.
Borsdorf a d Parthe,
Deutzen Elstertrebnitz
Espenhain Eulatal Falkenhain b Wurzen,
Großbardau Großlehna
Großpösna Heuersdorf
Kitzen
Kühren-Burkartshain
Lobstädt Narsdorf
Neukieritzsch
Otterwisch mit OT Großbuch, Parthenstein
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