In markanter Bergreihe Czorneboh (561 m), Mönchswalder Berg (449 m), Großer Picho (499 m) steigt südlich von Bautzen das Lausitzer Bergland auf. Die höchsten Erhebungen sind Vaitenberg (589m) und Kottmur (583m). Das Mittelgebirge besteht vorwiegend aus Granit mit ostwestlich verlaufenden Bergzügen und dazwischen liegenden langen Talwannen.
Viele Orte sind geprägt durch Umgebindehäuser, die typisch ländlichen Häuser der Oberlausitz - man sehe sich nur in den Orten Ringenhain, Steinigwolmsdorf oder Weifa um. Das Umgebindehaus tritt als zweigeschossiges Bauernwohnhaus und als einstöckiges Weberhaus auf. Es besteht aus einer hölzernen Stube im Blockbau, in der einst der Webstuhl stand. Davor stehen die Ständer des Umgebindes, vielfach in Bogenform untereinander verstrebt, die das meist in Fachwerk ausgeführte und teilweise mit Brettern und Schiefer (sogar verschieden farbig!) verschlagene Obergeschoss tragen.
Stadt mit ca. 3.200 EW (2001) auf 32,65 km² am Fuße des Schwarzenbergs (guter Fernblick, Lausitzer Bergland)
Marktplatz mit Postmeilensäule und ganz wichtigem Baum (Wappen).
Wintersport bei Schnee sehr gut möglich: alpine Abfahrtsstrecke mit Lift sowie gespurte Loipen für Hochsprung.
Im neu erbauten Sportzentrum hat der SV Grün Weiß Elstra mit seinen vielen Sektionen sehr gute Trainings- und Wettkampfbedingungen.
wirtschaftlich: viele überwiegend kleine Unternehmen; Gewerbegebiet OT Rauschwitz
bedeutende Granitsteinbrüche, seit 1830 in Betrieb. Hier wurde auch ein Granit-Museum eingerichtet.
in Gaußig Schloss (18. Jh.) mit Landschaftspark
12.200 EW (1980); Ort steht unter Denkmalschutz wegen seiner zahlreichen Umgebindehäuser.
5 km südlich von Bautzen;
sehenswert:
- Rathaus (1717), Barock
- Barockkirche (1726), dreischiffig, Kanzel von Andreas Böhmer
Kleinstadt nahe Dresden
sehenswert:
- Rathaus im Jugendstil
- Massenei - eine schöne Wortschöpfung für ein schönes Erlebnisbad
sündhaft gut:
- Spekulatius aus der Keksfabrik Freudenberg
- Edelsünde, ein Vollbier der Rödertalbrauerei Böhmisch Brauhaus
OT Kleinröhrsdorf:
Naherholungszentrum am Stausee Wallrodam mit Campingplatz
Reitsportanlage, Vierseitenhof
historischer Ortskern mit vielen Fachwerkhäuser, alter Dorfschmiede, Kirchlein im Lausitzer Baustil
Naturlehrpfad zum Olbasee - sauber kühl einladend
Ruine der Burg Körse mit Burgmuseum
Städtchen mit rund 4.500 EW auf 77,83 km² in 171m ü.NN.
1248 wurde der Ort mit Straßenburg an der Brücke über den Grenzfluss Pulsnitz erstmals urkundlich erwähnt. Die Brücke war für den König gebaut, gehörte ihm und war ihm gewidmet. Ihm gehörte auch das ganze Meißner Land, das an der noch böhmischen Oberlausitz grenzte. Aus der Burg entwickelte sich ein Schloss, das dann wieder als Burg genutzt wurde - als Raubritterburg. Diese wurde vom Städtebund zerstört.
Gegenüber der Schlossanlage entstand das Städtchen mit ausgeprägtem Töpfer- und Schuhmacherhandwerk und natürlich Landwirtschaft. 1331 erhielt es Stadtrecht.
Die Anbindung an das Eisenbahnnetz Ende 19. Jh. brachte nur bescheidene Industrialisierung, aber eine ab 1907 erfolgreiche Entwicklung zur kaiserlichen Garnisonsstadt. Militär war fast 100 Jahre päsent. Der letzten russischen Soldaten wurden im September 1992 abgezogen und hinterließen ein Naturschutzgebiet(?)
sehenswert:
- Haus Schwarzer Adler (1677), Am Markt 9, Hauszeichen
- Stadtkirche (1682/89), Turmhaube (1719), im Kirchhof Kapelle (1904) im Jugendstil
- Schloss (um 1700), mehrfach umgebaut, heute Pflegeheim, Schlosspark öffentlich
- Weißes Roß, Hoyerswerdaer Straße ist ältestes Haus der Stadt
- Apothekerlusthaus (18. Jh.), Gartenstraße 3, lustiges Obergeschoß mit Zeltdach
traditionell:
Töpferei Frommhold, unverwüstlich seit Mitte 19. Jh., Weißbacher Straße 21
Ortsteile:
Gräfenhain und Röhrsdorf; Verwaltungsgemeinschaft mit Laußnitz und Neukirch; als wichtig erkannt: wirtschaftliche Entwicklung
zwischen Rammenau und Senftenberg in seenreicher Umgebung. Ist überhaupt nicht lauta.
Schloss (1721/23) mit Barockgarten; in Saritsch Bockwindmühle (Denkmal)
Erholungsort am Hohwald mit dem hohen Valtenberg (589 m)
Erholungsort
Oßlinge sind weiter nichts als besonders kleine 0ssis (diese sind ja ohnehin schon kleiner und leben auch kürzer). Der Ort ist auf der Straße von Kulow in einer Stunde zu erlaufen. Und wer hinkommt, schicke uns mal paar Infos. die Red.
Ottendörfer gibt es viele, Okrillas (statt Ockrilla) nur eines. Berühmt durch ständige Autobahnstau- und Unfallmeldungen, was sich seit 2002 wohl gegeben hat. Abkürzung: OO. Vielleicht eine Gelegenheit, mal dahin abzubiegen und OO in Oho! zu wandeln.
1248 erfolgte die Gründung des Zisterzienserklosters Marienstern. Es blieb bis heute seltsam unberührt von kriegerischer Plünderung, Zweckentfremdung und Zerstörung. So widmen sich die Nonnen noch getreu ihrer Ordensregel religiöser, karitativer und klosterwirtschaftlicher Arbeit.
sehenswert:
- Abteikirche, gotisch, 1720 barock umgestaltet
- Klostergarten, gestaltet als Umwelt- und Lehrgarten
- ältere landwirtschaftliche Maschinen
- Klosterstübel mit Mariensterner Schwarzbier, vielleicht selbst Gebackenes - nachfragen!
Ralbitz im Land der Sorben, die ihre Sprache, Kultur und traditionellen Bräuche über die Jahrhunderte bewahrt haben.
Mit einem Umzug feiern sorbische Kinder jedes Jahr am 25. Januar die Vogelhochzeit "Ptaci Kwas".
Sonntags sieht man die Frauen in sorbischer Tracht zur Kirche gehen, und in einigen Dörfern sprechen über die Hälfte der Einwohner Sorbisch als Muttersprache.
In Ralbitz ist der, unter Denkmalschutz stehende, sorbische Friedhof zu besichtigen.
Am Ostersonntag kann man in Ralbitz wie auch in Ostro, Nebelschütz, Crostwitz oder Panschwitz-Kuckau den sorbisch-katholischen Brauch des Osterreitens miterleben, der tausende Besucher in die Dörfer lockt. Auf prächtig aufgeputzten Pferden wurden ursprünglich die Felder umritten. Heute ziehen die attraktiven Reiterkolonnen in Frack und Zylinder, Kirchenfahnen schwenkend, sorbische Osterlieder singend, von Ralbitz nach Wittichenau, im Gegenzug kommen die Wittichenauer nach Ralbitz.
Schon von weitem sichtbar, die 1776-78 erbaute Wallfahrtskirche Rosenthal (1945 ausgebrannt, Wiederaufbau 1946/47).
Eine 30 cm große Marienstatuette aus dem 15. Jahrhundert zieht jährlich Tausende von gläubigen Katholiken an. Hinter dem Pfarrhaus am Kirchsteig überwölbt ein Brunnenhäuschen den wundertätigen Marienquell, dessen Wasser heilende Wirkung zeigen soll.
4.500 EW (1980)
- beschaulicher Erholungsort mit auffallend vielen denkmalgeschützten Umgebindehäusern
kleinste Stadt im Landkreis Bautzen, auf einem Berg gelegen, der an drei Seiten vom Löbauer Wasser umflossen wird; Anbindung an A4;
bedeutsam:
- viele kleine Handwerksbetriebe
- Museum Alte Pfefferküchelei
- ErotikbrotBedeutung hat WeiBenberg durch die wieder erlangte Anbindung an die A4.
- Rathaus
- Auenwald Bernau am Löbauer Wasser
hier schenkt Pumphut Wilthner ein.
weiter im Kreis:
Arnsdorf Burkau Bretnig-Hauswalde
Crostau Crostwitz Cunewalde
Elsterheide Frankenthal Göda
Großdubrau Großharthau
Großnaundorf Großpostwitz
Haselbachtal Hochkirch Knappensee
Kubschütz Laußnitz Leippe-Torno
Lichtenberg Lohsa Malschwitz
Nebelschütz Obergurig
Oberlichtenau
Puschwitz Radibor Räckelwitz Schönteichen
Schmölln-Putzkau Schwepnitz
Spreetal Steina Steinigtwolmsdorf
Straßgräbchen Wachau
Wiednitz Wittichenau