Gemeinde mit 2.644 EW 2000; 15,07 km²; 1286 gegründet als Straßendorf durch vorwiegend fränkische und thüringische Siedler; hügelig, ruhig, dörflich - hoher Wohn- und Erholungswert mit TU 134; an B 173 gelegen. Der zierlich hohe Kirchturm weist 46m gen Himmel.

OT Hermsdorf 1460 erstmal erwähnt, 5ha Gewerbegebiet; OT Rüsdorf etwa um gleiche Zeit entstanden, nun mit Naherholungsgebiet mit großem Kinderspielplatz
OT Günsdorf, Hermsdorf?
Gemeinde mit 5.737 EW 2000; 39,82 km²; Langenberger Höhe 484m ü.NN; Landwirtschaft traditionell vorherrschend, auch Handwerk, kleines Gewerbegebiet
Kirche (1855/59)
Erholungsgebiet Stausee Oberwald mit Camping und Ferienhäusern
Ortsteile: Callenberg, Grumbach, Reichenbach, Falken, Langenberg (langenberger Höhe: 484m) Langenchurchsdorf, Meinsdorf

Gemeinde mit 1.479 EW 1999; 13,33km²; 240-315m ü.NN; landwirtschaftliche
Produktion
OT: Oberschindmaas und Niederschindmaas mit VW-Werk dehenswert: Vierseithof in Dennheritz Lauenhainer Straße 6, Fachwerkhaus in Niederschindmaas Innere Dorfstraße 8 und Oberschindmaas Hauptstraße 74 und weitere sowie 2 Dorfkirchen
Einheitsgemeinde seit 1998 mit 5.946 EW; 22,59km²
Fraureuth war bis 1952 thüringisch und wollte lieber sächsisch sein.
Porzellan für Kenner wurde zwischen 1865 bis 1926 hier gefertigt. Das Gewerbegebiet
Werdau Süd entstand auf Fraureuther Flur. Beide nach dem Krieg entstandene
Werke (Maßindustrie, Wälzlager) blieben erhalten und produzieren weiter
(Stand 2000).
Ruppertsgrün Beiersdorf Gospersgrün mit
ca. 2.515 EW; Ruppertsgrün war ein reines Bauerndorf, besiedelt zwischen
1150 und 1190, im Besitz von und regiert Jahrhunderte lang durch die Schönfelser;
1887 waren 2 Fabriken errichtet, die das Dorfbild veränderten, weitere Ansiedler
brachten. In Beiersdorf entstand ein Gewerbegebiet. Insgesamt soll aber der ländliche
Raum erhalten bleiben.
Gemeinde mit 4.823 EW 2000; 4.887 EW 1997; zwischen Chemnitz und Zwickau
im (nicht nur) grünen Hegebachtal; Mit 12.Jh. als Waldhufendorf durch fränkische
Bauern gegründet; später Gärtner und Häusler, 1840 erste Textilfabrik,
um 1900 bis 1940 Steinkohlebergbau mit einhergehenden wirtschaftlichen Aufschwung;
heute Wohngemeinde mit hübschen Häusern und Wohnparks. Bierkenner werden
auf das edle "Glückauf Bier" verweisen, das hier seit 1880 gebraut
wird. Im härtesten europaweiten Biertest der Welt erhielt dieses Bier 3 goldene
und eine silberne Medaille und zählt schon jetzt (2002) zu den 12 besten
von 5000 Spitzenbieren.
Kirche (1865), neuromanisch
Gemeinde mit viel Platz für 1.453 EW 1999, 27,15km²; 390-510m
ü.NN
Hartmannsdorf wurde als zweiseitiges Reihendorf mit Waldhufen auf den Ausläufern
eines Höhenzuges des Kirchberger Granitbeckens angelegt. 1427 wurde die
damalige Feldkapelle von den Hussiten geschleift. Der Zeitpunkt des Wiederaufbaus
der heute denkmalgeschützten Kirche ist unbekannt. Gesichert ist die Errichtung
eines Peter-Breuer-Altars im Jahr 1511.
Der Ort gehört mit zu den größten Flächengemeinden des
Landkreises. östlich befindet sich ein großes Waldgebiet, der Hartmannsdorfer
Forst. Markierte Wanderwege führen zu Kleinodien der Natur oder gemütlichen
gastronomischen Einrichtungen. Die Struktur ist geprägt durch Handwerksbetriebe,
ein kleines Gewerbegebiet an der Sandleite, Landwirtschaft, Einzelhandel und
Beherbergungsstätten. Nahe die Burg Stein und das wunderschöne Schloss
Wolfsbrunn.
Einheitsgemeinde seit 1998; mit 1.336 EW 1999; 19,06km²; 360-430 ü.NN; waldreiche von vielen Bächen durchzogene Landschaft
Gemeinde mit 3.123 EW 1999; 22,29km²; 1969 aus Langenbach und Weißbach
gebildet.
OT Langenbach wurde 1155 erstmals als Waldhufendorf erwähnt. 1870 wurde eine
Papierfabrik und ein Chemiewerk errichtet und der Ort entwickelte sich zu einer
landschaftlich schön gelegenen Arbeiterwohngemeinde mit guter Infrastruktur.

OT Weißbach 1175 urkundlich erwähnt, auch heute noch als typisches
Waldhufendorf erkennbar und in die Liste der Förderdörfer des Landes
Sachsen aufgenommen.
OT Grünau (auch teils Kalkgrün genannt), um 1300 gegründetes Waldhufendorf,
bekannt durch den auch für König August den Starken gebrochenen Schwarzen
Marmor des Wildenfelser Zwischengebirges.
Einheitsgemeinde mit 7.175 EW (1999); 7.763 EW 1997; 27,35km²; 320-469m ü.NN; nach Bahnhaltepunkt 1885, um 1900 Übergang von dörflicher zur Industriegemeinde (Schmelzersche Kammgarnspinnerei, König-Albert-Werk Maxhütte

1999 eingemeindet, waldreich und vom Wald geprägt; Harzerei, Pechsiederei, Köhlerei, Flößerei (16./17. Jh. auf dem kleinen und großen Leubnitzbach - schwer vorstellbar), auch Müller und Bäckerei - später ab 1838 Schafspinnerei; beliebtes Wohn- und Wandergebiet; Leubnitzer Schloss wurde 1870 als Wohnanlage des Rittergutes im Stil der Noire Schlösser in seine heutige Form gebracht; am Ortseingang Viadukt (1845) 172m lang und 23,5m hoch.
Gemeinde mit 2627 EW 2000; 10,1 km²; 1236 genannt als Herrschaft von
Heinrich und Jost von Frohne; dörfliche Struktur und Landwirtschaft soll
erhalten bleiben.
OT Fichtigsthal hat eher städtischen Charakter mit Industrieanlagen,
Gewerbepark und Handwerkerhof;
Jahnshorn und Niederfrohna (mit Rittergut) sind geprägt durch Drei- und
Vierseitenhöfe, Wiesen, Streuobstwiesen und Gärten
OT Mittelfrohna ist zentraler Bereich mit Schule, Rathaus, Post und mit den
Neubaubieten Am Sonnenhang 1992 und Am Rittergut
Gemeinde mit 1.297 EW 2000 auf hübschem Fleckl von 14,33km²; das Wieratal
erstreckt sich bis ins Kohrener Land, zahlreiche alte Höfe und Fachwerkhäuser;
Mit den neuen Eigenheimstandorten Pappelweg Wohnstandort Buchgrabenhäuser
und dem Wohnpark Weidensdorf ergibt sich ein gutes Wohnangebot
Ortsteile: Harthau, Neukirchen, Niederwiera (Park und Mühlteich), Oberwiera,
Röhrsdorf, Wickersdorf
Gemeinde mit 2.180 EW 2000; beiderseits der Zwickauer Mulde zwischen Waldenburg
und Glauchau; Ursprung 1143 mit Gründung eines Benediktiner-Nonnenklosters,
Auflösung des Klosters mit Reformation 1533 - Reste: Roter Stock und Mauern
Ortschaften: Kertzsch, Weidensdorf, Kleinchurchsdorf, Oertelshain, Weidensdorf
Gemeinde mit 3.814 EW 2000; 3.927 EW 1997; 21,25km²; im erzgebirgischen Becken,
besiedelt um 1150 durch fränkische Bauern
sehenswert:
Gerthturm (15. Jh.) in der Lungwitzer Str. 77, Getreidespeicher und zum Schutze
der Furt dienend, heute Heimatmuseum
Eulenhaus nahe dem Rathaus;
Kirche St. Egidien, 1800 aus Wallfahrtskirche zu Dorfkirche umgebaut;
imposant:
fünfbogiger Viadukt nahe Gewerbegebiet Auersberg
erinnernswert: Die Nickelhütte war lange Zeit bedeutender Wirtschaftsfaktor,
Abriß und Entsorgung forderte der Gemeinde viel ab. Mit der Neuerschließung
des Industriegebietes "Achat" (hier wurde auch Achat abgebaut) folgte
auch eine der größten Investitionen der Textilindustrie: die Neue
Palle 1999
OT Lobsdorf (1996) dörflicher Wohncharakter, vielen neue Ein- und Zweifamilienhäuser,
OT Kuhschnappel (1996) mit vielen denkmalgeschützten Höfen und Gebäuden
(Mahl- und Scheidmühle 18. Jh.) und weltberühmtem Dorfteich
Gemeinde mit 9088 EW 2000, 15,48 km²;
malerisch zwischen Pleiße und Mulde, umgeben von Feldern, Wiesen, Wäldchen an der Südseite des Kapellenberges (759m ü.NN,). Ländlich auch die Architekur;
1261 erste urkundliche Erwähnung von Schönberg.
folgende Orte sind seit 1974 vereint:
Pfaffroda, Köthel, Wünschendorf: ehemals sorbische Siedlung etwa um
500
Schönberg, Oberdorf, Tettau (Windmühle), Breitenbach: etwa Ausgang
13.Jh. gegründet