Limbach-Oberfrohna

Kunst im Stadtpark von Limbach-Oberfrohna

Stadt mit 26.600 EW (2006); 27.836 EW (2000); 22.000 EW (1997); 50,17km²;

Die Anfänge der Ortsentwicklung sind um 1150 zu finden, als Bauern mit der Rodung des Urwaldes begannen und ihre Waldhufen anlegten. Bald schon entwickelte sich die Leineweberei; Bleichen und Färberei und im 17. Jh. die Strumpfwirkerei.
Im 18. Jahrhundert baute Johann Esche einen Strumpfwirkstuhl. Heinrich Mauersberger, ebenfalls Limbacher, erhieltt den Nationalpreis der DDR für die Erfindung der Nähwirktechnik MALIMO. 1869 eröffnete Prof. Willkomm in Limbach die erste Fachschule für Strumpfwirkerei. Noch heute gibt es einige Firmen, die erfolgreich die Textiltechnische Tradition weiterführen und produzieren.
LO hat einen recht hübschen Stadtpark mit Parkschänke und Biergarten, 3 Teichen und zig interessanten Gehölzen. Die Gründungseiche wurde am 24.10.1894 gepflanzt. Gleich nebenan ein Tierpark.

Stadtteile:
Limbach (Teiche, ökologisch beachtliches Feuchtegebiet), Oberfrohna
Rußdorf (Barocke Dorfkirche), Bräunsdorf

OT Kändler
2000 EW 1997; bäuerliche Einzelgebäude, später Industriestandort; heute gute Infrastruktur und Gewerbeansiedlung, gute Verkehrsanbindung
OT Pleißa
2.041 EW 1996; 7,2 km²; 371 - 451 m ü.NN;
OT Wolkenburg-Kaufungen

Anmerkung bhs:
bereits 3/1997 starteten wir zwei Versuche, offiziell Informationen über den Ort einzuholen. Neben Chemnitz bzw. der CWE war es damals der einzige Ort der Region, wo man sich absolut in Schweigen hüllte.

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