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Annaburg

Stadt mit ca. 3.550 EW am Rande der Annaburger Heide zwischen Elbe und Elster. Der Ort, der früher Lochau hieß, ist historisch geprägt durch zahlreiche denkmalgeschützte Objekte. Askanische Fürsten legten bereits im 13. Jh. ein Jagdschloss an. Hier starb 1525 der Kurfürst Friedrich der Weise. Als Mathematiker und evangelischer Pfarrer der Gemeinde prophezeite Michael Stifel am 19. Oktober 1533 den Weltuntergang - da zeigte sich wieder mal der Unterschied zwischen Glauben Hoffnung und Wissen
Das große und wildreiche Waldgebiet Annaburger Heide, welches sich südöstlich der Stadt erstreckt, veranlasste den Kurfürsten August l. von Sachsen und seine Gemahlin Anna Auguste, 1575 ein neues Jagdschloss zu errichten. Von Bedeutung war das hier von 1762 bis 1921 befindliche Militär-Knaben-Erziehungs-Institut und die Unteroffiziersschule.
In Annaburg befindet sich die einzige Porzellanmanufaktur Sachsen-Anhalts, wo seit 1874 zuerst Steingut, später Porzellan produziert wird.
sehenswert:
Renaissance-Schloss (1575), bestehend aus Vorder- und Hinterschloss, offener Loggia, Turm mit Wendelgang, Schlossmuseum
Ehem. Schlosskirche (1886)
Evangelische Kirche - aus dem 16. Jh. mit Kirchhof aus dem 18. Jh.
Amtshaus am Markt - ehemals Schösserei -16. Jh., mit Museum
Fachwerkbauten am Markt - aus 18. u. 19. Jh.
errichtet Steingutfabrik - von 1874, heute Porzellanwerk
Oberförsterei -16. Jh.
Tiergarten - Landschaftsschutzgebiet mit bronzezeitlichen Hügelgräbern
Samendarre - von 1897, gehört als einzigste namenhafte Einrichtung ihrer Art im mitteldeutschen Raum zu den ältesten und traditionsreichsten Klengen ihrer Art

Bad Schmiedeberg

Stadt mit Eisen-Moorbad(seit 1806) in der Dübener Heide, rund 5.000 EW (1985);
Rathaus (1570), Atadtkirche (15. Jh.), 1 schmerzhaftes Stadttor (Au!), Bürgerhäuser (17. Jh.);
Kurpark, Kurhaus (1908) im Jugendstil mit stiltypischer Bleiverglasung;
Schöne Aussicht vom Turm (182 m ü.NN.) im Süden bis in die Elbniederung
Dorf Reinharz (westlich): Wasserschloss (1701) mit Turm (17. Jh.) und Park, schön umteicht; Dorfkirche (18. Jh.)

Bergwitz - am Bergwitzer See
Elster, Stadt
Gräfenhainichen , Stadt

Jessen

größte Stadt Sachsen-Anhalts (flächenmäßig), idyllisch an der Schwarzen Elster in abwechslungsreicher Landschaft gelegen; Hier wechseln sich Auenlandschaften der Elbe und der Schwarzen Elster mit der Glücksburger Heide, den prächtige Kiefern- und MischWäldern, Obst- und Weinanbauflächen an den Amsdorfer und Jessener Bergen seit dem 13. Jh.
1217 erstmals urkundlich als ,Jezzant" erwähnt, 1358 Stadtrecht.
Seit 1992 enorme Erweiterung durch Eingliederungen - insgesamt 18 Orte mit vorwiegend ländlichem Charakter.
sehenswert:
Burg- bzw. Schlossanlage - ursprünglich mittelalterliche Wasserburg, seit 1999 Verwaltungssitz der Stadt Jessen
Stadtkirche St. Nikolai - frühbarocker Putzbau aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert mit barockem Altar
Historischer Marktplatz - mit weitgehend erhaltenem Grundriß und schlichter Bebauung
vorgemerkt:
2. Augustwoche Weinfest mit Wahl der Jessener Weinprinzessin

Kemberg

Stadt mit etwa 3.000 EW (1985) am Nordrand der Dübener Heide;
Stadtbefestigung (um 1440), Rathaus (15. Jh.), Bürgerhäuser (18./19. Jh.), Pfarrkirche (15. Jh.);

Möhlau, Stadt

Prettin

Gemeinde mit 3.000 EW(?); Schloss Lichtenburg (16. Jh.) war 1933/36 KZ; Kirche (13./14. Jh.); Lichtenburger Tot

Pretzsch

Gemeinde
Pretzsch Jagdschloss © LianeM

Jagdschloss Pretzsch, Foto © LianeM fotolia.com

Reinsdorf
Zschornewitz, Stadt

Schweinitz

Weinanbau auf den Schweinitzer Bergen seit etwa 13. Jh.

Zahna

hundefreundliche Kleinstadt mit etwa 4.000 EW (2002) und Bauernmuseum, umringt von weiten Feldern, dichten Wälder und üppigen Wiesen, über denen Störche und Greifvögel ihre Kreise ziehen. Hier sind sie, die blühenden Landschaften, in denen die Frauen erfolgreich Gewichte stemmen.

Oranienbaum

Städtchen mit 4.000 EW 2002; 63m ü.NN., etwa 10 km von Dessau entfernt, um 1680 planmäßig im Barockstil angelegt unter Einbeziehung von Schloss, Park, Markt und Kirche.

Oranienbaum Schloss © LianeM

Das schlichte, dreiflügelige Schloss hat an der Gartenseite einen Balkon mit reizenden Putten aus Sandstein, erbaut 1683/89 von C. Ryckwaert.

Rodleben - Stadt

Thießen

Wassermühle (um 1600) mit zwei Mühlrädern für Kupferhammer und Gebläse. Bis 1960 wurden hier Kupferkessel hergestellt. Jetzt wird Kaffee serviert.

Vockerode, Stadt
weiter zum Teil im Kreis:

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