naturparadiesisches Meer an Seen mit quirligen Städtchen

Entsprechend der Kreisgebietsreform wurden die bisherigen Landkreise Demmin MS, Mecklenburg-Strelitz und Müritz mit der bisher kreisfreien Stadt Neubrandenburg ab 9/2011 zum Großkreis Mecklenburgische Seenplatte vereint. Die Geografie der Mecklenburger Seenplatte stößt sich nicht an Kreisgrenzen, reicht bis über den Schweriner See.

Wasserstraße Plauer See - Fleesensee bei Malcho in Mecklenburg

Die Müritz ist mit rund 117 km² Wasserfläche der zweitgrößte Binnensee Deutschlands, doch nur ein Glied einer ganzen Seenkette in herrlicher Landschaft. Wer sich nicht zwischen Plauer See und Müritz entscheiden kann, kommt über verbindende Wasserstraßen gut voran. Seit 2004 ist die gesamte Mecklenburgische Seenplatte für Skipper ohne Führerschein befahrbar.


Die Naturschutzgebiete Müritz-Nationalpark, Naturpark Feldberger Lychener Seenlandschaft und die Nossentiner-Schwinzer Heide bestimmen das Umfeld. Und auch Berge gibt es, recht deutlich im Norden des Großkreises - bekannt als Mecklenburger Schweiz.

Alt Schwerin

Gemeinde mit rund 550 EW (2012) auf wohl 44,6 km² nahe Malchow
sehenswert:
- Gutshaus, Inspektorenhaus, schmiedeeisernes Tor
- Kirche, Altes Pfarrhaus, Alte Schule, Park
- agrarhistorisches Museum an der Dorfstraße. Es stellt unter anderem die Entwicklung eines typischen ritterschaftlichen mecklenburgischen Dorfes und seinen Menschen dar: Schnitterkaserne, Windmühle, Tagelöhnerkate, Gutshaus, Dorfschule, Gutsschmiede, Neubauernhaus (1948), vielleicht auch noch Enteignung der Gutsbesitzer und Kollektivierung der Landwirtschaft bis hin zum Verschütten von Milch unter von Gott gewollter Werteordnung. Zeitgeschichte im Museum?
weiterhin:
- Gesteinspark in Ortkrug
- Aussichtsturm Moorochse bei Glashütte
zugehörig:
Alt Schwerin, Glashütte, Jürgenshof, Mönchbusch, Ortkrug, Wendorf

Plauer See bei AltSchwerin

Der Plauer See liegt in einer eiszeitlichen von Nord nach Süd verlaufenden Schmelzwasserrinne mit einer Seefläche von fast 39km². Er wird durch Fischerei bewirtschaftet, aber auch durch Fischotter, Komorane und Angler. Über 60 verschieden Brutvögel wurden hier nachgewiesen. Dazu auch Taucher wie Hecht und Aal, Segler, Surver, Wanderer, Radler usw.
Am Nordufer des Plauer Sees befinden sich beste Campingmöglichkeiten.

Ankershagen

Gemeinde mit rund 600 EW (2012), Dorf mit Schliemann-Museum in dessen Elternhaus, darinnen originale Funde aus Troja und Nachbildungen von Stücken aus dem Schatz des Priamos und Goldfunde aus Mykene; Der kleine Ort hat eine Feldsteinkirche aus dem 13. Jh. mit sehenswerten Wandmalereien.
Heinrich Schliemann, (1822/90), Archäologe

Basedow

Gemeinde mit rund 700 EW (2012)
Ort mit Schloss, dreiflügelige Anlage aus Mitteltrakt (1552), zweigeschossiger Flügel (17. Jh.), Südlicher Flügel (1895, Neurennaissance)

Beggerow

Gemeinde mit rund 550 EW (2012) und den OT Beggerow, Buschmühl, Gatschow, Glendelin, Johannenhöhe, Kaslin

Blankensee bei Neustrelitz

Gemeinde mit rund 1.700 EW (2012)

Blumenholz

Gemeinde mit rund 800 EW (2012) und den Orten Blumenhagen, Usadel, Weisdin

Bollewick

Gemeinde mit rund 650 EW (2012)
3 km südwestlich von Röbel - größte Feldsteinscheune Deutschlands

Breest

Gemeinde mit rund 150 EW (2012);
im OT Klempenow befindet sich auf einer Anhöhe in der Tollenseniederung die Burg Klempenow. Von der mittelalterlichen Burganlage blieben ein Eckturm mit Kegelhelm und Teile des Palas erhalten

Bütow

Gemeinde mit rund 500 EW (2012) und den OT Dambeck, Erlenkamp, Wackstow, Bütow

Dratow-Schloen

Gemeinde mit rund 850 EW (2012)

Fincken

Gemeinde mit rund 550 EW (2012)
Finckener See, Kavaliershaus Hofstraße 12

Fünfseen

Gemeinde mit rund 1.100 EW (2012)
Der Petersdorfer See ist nur einer von fünf , an denen die Gemeinde anteil hat. Er ersteckt sich zwischen Heesensee und Plauersee. Der Ort Petersdorf ist damit echt etwas für Seefahrer und ist gut über die A19 anzufahren.

am Petersdorfer See

Die Gemeinde besteht aus den Orten Adamshoffnung, Grüssow, Kogel, Lenz-Süd, Neu Grüssow, Petersdorf, Satow und Satow Hütte.

Gnevkow

Gemeinde mit rund 400 EW (2012) mit Letzin, Marienhöhe, Prützen

Godendorf Neustrelitz

Gemeinde mit rund 200 EW (2012), bestehend aus Godendorf, Godendorfer Papiermühle und Düsterförde

Göhren-Lebbin

Gemeinde mit rund 600 EW (2012) mit Göhren-Lebbin und den Orten Poppentin, Roez, Untergöhren, Wendhof

Groß Plasten

Gemeinde mit rund 700 EW (2012) mit Deven und Klein Plasten

Groß Teetzleben

Gemeinde mit rund 700 EW (2012) mit Kaluberhof, Klein Teetzleben, Lebbin, Rottenhof

Hohenzieritz

Gemeinde mit rund 500 EW (2012), einstiger Sommersitz der Herzöge von von Mecklenburg-Strelitz; Schloss (1746, 1790), Schlosspark im englischen Stil (1815). Weshalb war Königin Luise von Preußen so beliebt und bei wem? 1810 starb sie hier und erhielt einen huldigenden Luisentempel.
Alte Dorfschmiede (19. Jh.)

lvenack

Gemeinde mit rund 850 EW (2012)
Ivenack war ein typisch mecklenburgisches Gutsdorf des frühen 18.Jh.
Ivenack (slaw.: 'Weidenort) ist eine alle Siedlung, in der 1152 ein Zisterzienser-Nonnenkloster geweiht wurde. Von dieser Anlage stammen noch die Grundmauern der Kirche und ein Teil des Schlosses.
Nach der Reformation in Mecklenburg wurde der Ort als Amt landesherrlich verwaltet. Von 1740 bis 1945 war Ivenack eine Grafschaft. In dieser Zeit entstanden Kirche und Schloss in ihrer heutigen Gestalt, außerdem der Marstall, der Schlosspark mit Teehaus und Orangerie, sowie die lange Dorfstraße.
sehenswert:
- neue Försterei (am Weg zu den Eichen)
- Pfarrhaus (1776), Fachwerkhaus, gegenüber der Schule
berühmt:
die Ivenacker Eichen im Tiergarten, einem über 70 ha großen Hegewald, in dem Damwild unter natürlichen Bedingungen aufgezogen wird. Die weit über 1000 Jahre alten Eichen sind die größten und ältesten in Mitteleuropa. Sie sind lebendiges Zeugnis einer frühmittelalterlichen Besiedlung. Nur der ausgelichtete und als Weide genuzte Wald bot die Voraussetzungen zu solchen Baumwuchs.

Schloss Ivenack

Schloss, Marstall, Orangerie und Gartenhaus (1750).Das Schloss wird saniert ((2016), beginnend mit den Dächern.
vorgesehen: musealen Nutzung mit Ausstellung zur Geschichte der Mecklenburgischen Ritterschaft und des Rittergutes Ivenack sowie Nutzung für Veranstaltungen inkl. Übemachtungsmöglichkerten in Anlehnung an die historische repräsentative Nutzung.


Jabel

Gemeinde mit rund 550 EW (2012)
Markt und Rathaus befinden sich auf einer kleinen Insel.
Sehenswert ist die neugotische Klosterkirche, die der Schinkel-Schüler Friedrich Wilhelm Büttel 1849 erbaute.
- Schloss Fleesensee

Klink

Gemeinde mit rund 1.050 EW (2012) mit Urlaubersiedlung südlich von Waren
- mit Schloss Klink
- Wisentgehege am Damerower Werder

Kummerow am See

Gemeinde mit rund 600 EW (2012) nordöstlich von Malchin; barockes Schloss mit sehenswertem Festsaal im Landschaftspark am See, an dem auch "die Heiden von Kummerow" zu finden sind.
Kummerow (bei Malchin!) wurde 1222 erstmal urkundlich genannt. 1255 besaß Kummerow das Stadtrecht bis 1671. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Stadt weitgehend entvölkert und verlor die städtischen Rechte.

Die Peene nimmt ihren Lauf von Malchin durch den Kummerower See über Demmin, Loitz, Jarmen, Anklam bis nach Usedom. Ein verträumtes Idyll scheinbar unberührter Natur zeichnet das stille Flüsschen in der Mecklenburgischen Schweiz aust. Wo sonst hat man schon Gelegenheit, ungestört übers Wasser zu treiben, höchstens mal einem Ausflugs- oder Fischerboot zu begegnen und Biber, Kormorane oder gar Fischadler aus nächster Nähe zu beobachten? Es kommt keine Langeweile auf: Zu abwechslungsreich sind die teils verwilderten, von Birken, Weiden und Erlen gesäumten Ufer, die sanft ansteigenden Hügellandschaften und die Steilküste im Südosten des Kummerower Sees.

Lindenberg

Gemeinde mit 286 EW (2004) auf 13,03 km²

Möllenhagen

Gemeinde mit rund 1.500 EW. industriell und durch Gewerbeansiedlungen geprägt, während die Ortsteile weitgehend dörflich strukturiert sind und teils seit Jahrhunderten bestehen.
OT: Bauernberg, Freidorf, Groß Varchow, Hoppenbarg, Kraase, Lehsten, Rethwisch, Rockow und Wendorf

Neuenkirchen

Gemeinde mit 1.270 EW (um 2005), nahe Neubrandenburg

Nossentiner Hütte

in der Nossentiner Heide in Mecklenburg

© Marianne Hamann, Schwerin

Gemeinde mit rund 700 EW (2012) im Naturpark (1990) Nossentiner Schwinzer Heide. Zahlreichen Seen, Moore, Sand- bzw. Kiesablagerungen mit lichten Wäldern bieten für Adler und Radler ein ideales Jagdrevier.


Ritzerow

Gemeinde mit rund 400 EW (2012) mit Wackerow b Malchin

Schönbeck

Gemeinde mit rund 450 EW (2012)
OT Rattey: Schloss Rattey > Rattey 21, ehemaliges Rittergut (14. Jh. erwähnt), heute Hotel, Hofanlage (Anfang 19. Jh.), historischer Reitstall, Künstlergalerie, Winzerladen.

Torgelow am See

Gemeinde mit rund 400 EW (2012) nördich von Waren mit Meierei und Schmachthagen

Tützpatz

Gemeinde mit rund 600 EW (2012)
eingeschossige Schlossanlage 1779, 1908 aufgestockt und erweitert; an der Dorfstraße niedrige Traufenhäuser aus 18./19. Jh.; typische Gutsanlage; Feldsteinkirche 15. Jh.

Verchen

Gemeinde mit rund 400 EW (2012)
St. Marien, mittelalterliche Klosterkirche

Vipperow

Gemeinde mit rund 400 EW (2012)
zu entdecken: die Müritzarme bei Vipperow in Richtung Buchholz/Krümmel mit herrlich kostbarer Waldseekette. Sollte man sich holen und umhängen!

weiter im Kreis die Gemeinden / EW geschätzt
Altenhagen 300, Altenhof 400, Altentreptow Ankershagen Alt Schwerin Bartow 500, Basedow Beggerow Beseritz 100, Blankenhof 700, Blankensee Blumenholz Bollewick Borrentin 850, Bredenfelde 200, Breesen 550, Breest 150, Briggow 300, Buchholz 150, Burg Stargard, Burow 1.000, Brunn 1.000, Bütow Cammin 300, Carpin 850, Cölpin 750, Dargun Datzetal 900, Duckow Demmin Dratow-Schloen 300, Eichhorst 500, Faulenrost 700, Feldberg Fincken, Friedland, Fünfseen Galenbeck b Malchin 1.200, Genzkow 130, Glienke 150, Gielow 1.150, Göhren-Lebbin Golchen 300, Gotthun 300, Grabowhöfe 1.400, Grammentin 250, Grapzow 400, Grischow b Altentreptow 250, Groß Kelle 100, Groß Miltzow 1.100, Groß Nemerow 1.150, Groß Plasten Groß Teetzleben Grünow b Neustrelitz 300, Gültz 550, Gülzow b Malchin 450, Helpt 350, Hinrichshagen 800, Hohenbollentin 130, Hohenmocker 500, Hohen Wangelin 600, Hohenzieritz Holldorf 800, lvenack Jürgenstorf 1.050, Jabel Kargow 700, Kentzlin 200, Kieve 150, Kittendorf 300, Klein Vielen 700, Kletzin 750, Klocksin 350, Klink Knorrendorf 650, Kogel 650, Kratzeburg 550, Kriesow 200, Kublank 200, Kuckssee 500, Kummerow am See Lärz 500, Leizen 500, Lindetal 1.150, Lindenberg Ludorf 500, Massow 200, Malchow Malchin Meesiger 250, Melz 350, Mildenitz Mirow Möllenbeck Möllenbeck 700, Moltzow 850, Mölln 550, Neddemin 350, Neetzka 250, Neubrandenburg Neu Gaarz 100, Neukalen Neustrelitz Neverin 1.050, Nossendorf 750, Nossentiner Hütte, Peenehagen 1.100, Penkow 300, Petersdorf 150, Penzlin Pragsdorf 500, Priborn 350, Priepert 300, Pripsleben 250, Rechlin 2.000, Ritzerow, Reuterstadt Stavenhagen, Röckwitz 300, Roggentin 600, Rosenow 1.000, Sarow 700, Röbel Satow (?), Schönbeck, Schönfeld 400, Schönhausen 250, Schwarz 400, Siedenbollentin 600, Siedenbrünzow 550, Sietow 650, Silz 350, Sommersdorf 250, Sponholz 750, Staven 400, Stuer 250, Torgelow am See 400, Trollenhagen 900, Userin 650, Utzedel 500, Varchentin 300, Verchen, Vollrathsruhe 450, Vipperow Voigtsdorf 100, Völschow 500, Walow 500, Warrenzin 400, Waren Werder 550, Wesenberg Wildberg 600, Woggersin 500, Wolde 600, Wokuhl-Dabelow 600, Woldegk Wredenhagen 500, Wulkenzin 1.400, Wustrow 700, Zepkow 200, Zettemin 300, Zirzow 300, Zislow 200