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Das Verständnis zu Reformen hat sich mit eingeübter Sprachverschluderung geändert: Reformen bedeuten zumeist nur Kürzung, Reduzierung von Neuverschuldung, Wegfall. So gesehen wäre es am wirtschaftlichsten, Deutschland zu entsiedeln und einen einzigen Landkreis daraus zu machen. Dann bliebe aber immer noch eine Kreisverwaltung mit Gastbeamten.
Die Notwendigkeit einer zweite Reform nach Bildung der neuen Bundesländer weist auf einen anhaltenden Trend hin, den man nur flüchtig zur Kenntnis nimmt und gern mit Formalismen klittet. Das schafft vor allem viel Arbeit, längere Wege (erschwerte Bürgernähe), erhöhte Konzentration verfügbarer Finanzmittel (ein Plus, wenn richtig eingesetzt, um wirtschaftliche Disproportionen und Abwanderung gegenzusteuern.
Die neuen Großkreise in Mecklenburg-Vorpommern tragen ab sofort folgende Namen:
Region Nordwestmecklenburg
Region Südwestmecklenburg
Region Mittleres Mecklenburg
Region Mecklenburgische Seenplatte
Region Nordvorpommern
Region Südvorpommern
Kreisfrei bleiben:
Landeshauptstadt Schwerin
Hansestadt Rostock
Ab September werden die Ämter Peentetal/Loitz und Jarmen-Tutow in einem Kreis mit Greifswald - nämlich Südvorpommern - vereint.
| Landkreise |
|
Nordwestmecklb. Südwestmecklenb. Mittleres Meckl. Nordvorpommern Südvorpommern Mecklenb. Seenplatte |
| Stadtkreise |
| Rostock Schwerin |