seit Zugriff mit mysteriösem Selbstmord peinlicher Ort, der selbst nichts dafür kann
eines der ältesten Ostseebäder mit 3km Badestrand


Dorf südlich von Schwerin. Bis zum Ende des 10. Jh. Hauptsitz der slawischen Obotriten (Abotriten);
995 erste urkundliche Erwähnung als Michelenburg durch König Otto III.
sehenswert:
- Backsteinkirche, Spätgotik, Wandmalereien, Knorpelwerkornamentik, Ausstattung Renaiss.
- Windmühle
- Ringwall und Ruine einer Burg, der früheren Residenz der Fürsten und Herzöge
am Dassower See gelegen, nahe der Lübecker Bucht, zwischen Lübeck und Grevesmühlen
nicht verwechseln: der kleinere Ort mit kleinerem Dümmer See ist ländlich ruhiger und mindestens so liebenswert wie die namensgleich bekannteren Dümmeren in Niedersachsen.
historische Handelsstadt mit 7.000 EW (1980);
Entwicklung aus einer Siedlung am Schnittpunkt zweier wichtiger Handelsstraßen
1225 Stadtrecht
Ende 13. Jh. bis Anfang 17. Jh. zeitweilig Residenz der mecklenburgischen Herzöge,
- Rathaus (1340) mit späteren Renaissance-Giebel (1614)
- Schloss (1571) mit Renaissance-Terracotta
bäuerlich:
im Dorf Möllin etwa 2 km westlich ist ein reetgedecktes Hallenaus zu durchfahren, ein Rauchhaus, in dem Schinken und Wurstwaren geräuchert werden.
12.000 EW (1985), 1226 urkundlich Ersterwähnung, Marktplatz an Hauptstraßenkreuzung mit historischer Apotheke, altem Speicher; frühgotische Hallenkirche St. Nikolai (13. Jh.), frühsteinzeitliche Gräber im Eversdorfer Forst;
nordwestlich: Santower See - Vorsicht, Gänsesäger!
am Katzbach, der noch 2 km bis zur Lübecker Bucht braucht. Nahe der flache Deipsee in der Harkenbäk - wertvolle Biotope mit Rallen und ohne Quallen.
Stadt mit 4.000 EW (1985), entstanden im frühen 12. Jh. auf fruchtbarer Moränenboden, Schloss Bothmer (1726/32) mit spalierartiger Lindenallee, Marien-Kirche (13.Jh.);
Mühlen-Restaurant mit hiesiger Küche;
Klützer Kaffebrenner - Bahn bis nach Grevesmühlen
Hier gibt es alles - nur eine kleine Idee kleiner - neugotisches Schloss (1855/74), englischen Landschaftspark, Dorfkirche aus Backstein (Anfang 14.Jh.), Hügel mit Feldern und etwas nördlich herrliche Steilküste mit Wald. Und alles recht hübsch.
an der B 106 und nordwestlichen Schweriner See, nahe einem Waldstück mit schönem Weg und Park Schloss Wiligrad (Neorenaissance).

Nicht nur weil dieses herrlich gelegene Schloss recht gediegene Architekturdetails aufweist und für Ausstellungen genutzt wird, sollte eine Besucherinfotafel im Außenbereich statt auf einen Papplöwen zu verweisen (der angeblich ersatzweise auf den Sockel gehoben wurde aber nicht mehr zu sehen ist) einige Notate zur Baugeschichte bieten. Nicht jeder will dazu extra ins Museum gehen, kommt aber vielleicht durch eine Miniinfo richtig auf den Geschmack.
Von der uralten Wehranlage in Roxin hat man einen malerischen Blick auf die Stepnitz
Benediktinerinnen-Kloster (1219), ab 1245 Zisterzienserkloster. Kloster Propstei und. Die noch erhaltene schlichte Basilika ist die älteste Klosterkirche Mecklenburgs. Ihre Fenster mit Glasmalereien erhielt sie 1245, die Bemalung der Balkendecke 1245.
Städtchen mit 2.680 EW (1998) in 24m ü.NN.; 1362 erstmals urkundlich genannt;
ehemalige Dorfkirche, zur Klosterkirche und auch danach mehrfach umgebaut, anbei auch einige Klostergebäude (Benediktiner, Prämonstratenser, 1552 aufgehoben) erhalten, die zum Teil zum Schloss umgebaut wurden;
Bürgerhäuser (18./frühes 19.Jh.) am Markt, Krug-, Mühlenstraße, besonders auch Gletzower Straße 17 - Deutsches Haus: Fachwerkgiebelhaus mit Utlucht aus 16. Jh. (mehrfach umgebaut)
Kleinstadt am Garten der Jahreszeiten;
Steigt man in die Zeitmaschine so um Juli 1975, finden wir uns in einem regnerisch trüben Nest ohne tickende Uhren, mit zwei nennenswerten Restaurants: eins mit weißen Tischdecken, erlesenen Speisen zwischen edlem Gebälk und schäbigen sechsbeinigen Großfamilien und eins mit Bier und Bockwurst und schöneidendem Tabakrauch. See mit kleinem Badestrand war schnell umlaufen, aber wehe dem, wer sich etwas weiter in den Wald pirschen will: militärisches Sperrgebiet. Depremierend der Ort, der sich sogar einen kleinen Stadtpark leistete und Gärten, in denen Erdbeeren geerntet und zum Verkauf angeboten wurden - einziger Lichtblick. Doch wenn die Sonne scheint, sieht alles viel besser aus!
Die Insel wurde 1163 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist heute etwa 37km² groß und durch einen Damm mit dem Festland verbunden.
1648 kam die Insel an Schweden.
Der Hauptort Kirchdorf besitzt einen Wismar zugewandten Bootshafen.
Die Westküste weist einen Steingeröllstrand auf und ist für Steinsammler eine Fundgrube, bietet aber auch etwas Einsamkeit.
Der sandige Nordstrand wird von leichtem Steilufer gesäumt.
Orte:
Fährdorf, Gollwitz, Kaltenhof, Kirchdorf, Malchow, Neuhof, Niendorf, Oertzenhof, Seedorf, Timmendorf, Vorwerk, Wangern, Weitendorf, Schwarzer Busch
weiter im Kreis: Alt Meteln Badow Barnekow
Benz Bernstorf Bibow
Blowatz Bobitz Boiensdorf
Börzow Brüsewitz
Carlow Cramonshagen Dalberg-Wendelstorf
Damshagen Dechow
Dragun Gägelow Glasin
Gottesgabe Grambow Gramkow
Grieben Groß Molzahn
Groß Walmstorf Groß
Siemz Groß Stieten Hanshagen
Hohen Viecheln Holdorf
Hornstorf Jesendorf Klein
Trebbow Kneese Köchelstorf
Königsfeld Krembz Krusenhagen
Lockwisch Lübberstorf
Lübow Lüderdorf Lützow
Moor-Rolofshagen Nesow
Menzendorf Metelsdorf
Mühlen-Eichsen Neuburg
Niendorf Papenhusen Passee
Perlin Pingelshagen Plüschow
Pokrent Renzow Roduchelstorf
Rieps Roggendorf Roggenstorf
Rögnitz Rüting Schimm
Schlagsdorf Schönberg
Seehof Selmsdorf Testorf-Steinfort
Thandorf Upahl Utecht
Wedendorf Veelböken
Ventschow Vitense Warnow
Zickhusen Zierow Zurow
Züsow ![]()