Dat sünd de dowen Wellen, de keenen Kopp hebben

Dassow - Viel Ostsee, viel Mündung, viel Seenland

Nordwestmecklenburg reicht im Nordwesten bis an die Lübecker Ostseebucht. Die Steppnitz, der Dassower See oder Klützer Ort und grenznahe Gebiete vor Holstein wie am Schaalsee sind reservatisches Entdeckerland ohne aufregend touristischen Trubel. Dafür sind eher Wismar und die Landeshauptstadt Schwerin zuständig. Schlösser und Gutshäuser mit den dazugehörigen Parkanlagen sind wichtige Zeugen der einstigen Gutsherrschaft und früherer Kulturlandschaften Mecklenburgs. Betrachten wir also die wenigen bekannten Perlen vorerst als Geheimtipp. Und auch an der Ostsee gibt es noch einsame Strände, wo man nicht wie in Boltenhagen um einen Parkplatz kämpfen muss.

Bad Kleinen

Gemeinde mit rund 3.600 EW (2012),
seit Zugriff mit mysteriösem Selbstmord peinlicher Ort, der selbst nichts dafür kann.


Dat wird, verspricht die DB. Bis 2019. Na hoffentlich übernimmt sie sich nicht. Vielleicht sind bis dahin die Zugangstunnel durch die Tauben endgültig zugeschissen. Die Tauben schaffen das.

legendär:
Der Eiertunnel. Die Legende scheint nicht mehr sehr überlebensfähig. Die Zeiten, in denen sich geängstigte Frauen hilfesuchend an Männer klammern, scheinen vorbei. Droht im Tunneldunkel männlicher Gegenverkehr, dann ach du dickes Ei!
wenigstens das:
- Uferweg mit Strandbad
- An der Marina am Nordende des Schweriner Außensees / Stör-Wasserstraße
- Wasserturm > Gellentiner Chaussee
- Schwedenschanze, ein geschichtsträchtiger Rast- und Aussichtspunkt

Benz

Gemeinde mit rund 600 EW (2012) in leicht hügeligem, waldreichen Gebiet
Benz war eine Gründung des Wismarer Heiligen-Geist-Stifts. Die weiteren heutigen Ortsteile entwickelten sich aus Gutshöfen.
Bis 1385 befand sich auf dem Preensberg eine Motte des Ritters Heinrich von Bülow, der sich offenbar als Räuber betätigte und dessen Burg zur Strafe durch die Lübecker zerstört wurde. An die Vorbesitzer der Burg erinnert nur noch der Name des Berges, an die zuvor hier siedelnden Slaven noch weniger. Der einstige Ortsteil wurde 1970 ausgelöscht.
sehenswert:
- Hallenhaus im Kalsow
- reetgedeckte Häuser von Benz und Kalsow
- Schloss Gamehl.

Rückansicht von Schloss und Hotel Gemehl

Das ehemalige Herrenhaus und Gut waren seit 1387 Besitz der Familie von Stralendorff. Das alte Gebäude wurde nach Abriss 1860 das jetzige Herrenhaus im neugotschen Stil - Architekt: Heinrich Thormann aus Wismar - ersetzt. Integriert wurde eine Inschriftenplatte und die Wappentafel (18. Jh.). Verzierungen durch Backsteinornamente und die umkleideten Bogenfenster finden in dem achteckigen, seitlichen Turmbau eine dezente Krönung. Höhepunkt allerdings ist der kleine, gut gepflegte Naturpark.
2000 wurde das Herrenhaus von Dagmar von Stralendorff zurück erworben. 2008 eröffnete es als Hotel.


Zu Benz gehören die Ortsteile Gamehl, Goldebee, Kalsow und Warkstorf.

Bibow

Gemeinde mit rund 400 EW (2012)

Schloss Hasenwinkel (1908/12), Neobarock, nach Plänen von Paul Korff. Garten- und Parkanlage wurde nach Plänen des mecklenburgischen Gartenarchitekten Richard Habich in den Jahren 1911-1912 im neobarocken Stil geplant und erstellt. Schloss und Park Hasenwinkel stehen seit 1983 unter Denkmalschutz.
Die Parkanlage wurde um mehr als die Hälfte reduziert. Der Charakter einer Wald-Parklandschaft mit Wiesenflächen und markanten Solitär-und Alleebäumen blieb erhalten.

Seit erfolgter Sanierung (1993-96) wird das Schloss als Tagungshotel der Wirtschaft genutzt.

Bibowsee

Der nährstoffreicher Flachsee ist kaum tiefer als 8m bei einer Fläche von etwa 81 ha. Seindichter Schilfgürtel ist vor allem für die Große Rohrdommel (Botaurus stellaris) überlebenswichtig. Die äußerst empfindliche Vogelart gehört zur Familie der Reiher und hat die Größe eines Haushuhns. Nicht jeder angepasste Lebenskünstler ist zugleich ein perfekter Überlebenskünstler. Da kann die Rohrdommel noch so starr und senkrecht in Pfahlstellung verharren: Ohne Schilfschutz ist auch ihre Tarnung dahin. Was sich hier wie ein Nebelhorn anhört, ist der Reviergesang der Männchen. Das soll kein Abgesang werden.
Der Bibowsee ist Teil des Naturparks Sternberger Seenland.
außerdem:
- Trams am Tramser See, mit verfallender(?) Gutsanlage
- Nisbill. Auch hier dümpelt ein Gutshaus dahin (2016), während im Frühsommer die Blaue schmalblättrige Lupine (Lupinus angustifolius) die Farben der Provence in die sanftwellige Landschaft zaubern.
zugehörig u.a.:
Bibow, Hasenwinkel, Nisbill, Trams(?) und...

Carlow

Gemeinde mit rund 1.200 EW (2014)
Rund 500 Jahre lang war Carlow geographischer Mittelpunkt des ehemaligen Fürstentums Ratzeburg, bis es an Mecklenburg-Strelitz kam.
Carlow heute und seine Ortsteile sind geprägt von alten Bauernhäusern und gilt als Eingangsbereich zum Biosphärenreservat Schaalsee.
sehenswert:
- Kuhlrader Moor mit einladenden Wanderwegen
- Röggeliner See mit einmaligem Wasservogelbestand, Badestelle in Klocksdorf
OT Stove:
- Dorfmuseum
- Wildgehege
-Stovermühle (1377 ersterwähnt), von einem Mischfutterwerk betriebene und so letzte gewerblich betriebene Wassermühle Mecklenburg-Vorpommerns
Ortsteile:
Klein Molzahn, Klocksdorf, Kuhlrade, Neschow, Pogez, Samkow, Stove

Damshagen

Gemeinde mit rund 1.250 EW (2015)
Ortsteil Kussow: Freilicht-Museum Steinzeitdorf Kussow, 1996 bis 1998 entstanden

Dorf Mecklenburg

Gemeinde mit rund 2.900 EW (2012). Das Dorf liegt zwischen Wismar und Schwerin.

Bis zum markante Mühle mit RestaurantEnde des 10. Jh. Hauptsitz der slawischen Obotriten (Abotriten);
995 erste urkundliche Erwähnung als Michelenburg durch König Otto III.

sehenswert:
- Backsteinkirche, Spätgotik, Wandmalereien, Knorpelwerkornamentik, Ausstattung Renaissance
- Windmühle
- Ringwall und Ruine einer Burg, früher Residenz der Fürsten und Herzöge


Dragun

Gemeinde mit rund 800 EW (2012)
mit Drieberg Dorf, Drieberg Hof, Meierei, Neu Dragun und Vietlübbe

Dümmer

Gemeinde mit rund 1.500 EW (2012)
unverwechselbar:
Dieser kleinere Ort mit kleinerem Dümmer See ist ländlich ruhiger und mindestens so liebenswert wie die namensgleich bekannteren Dümmeren in Niedersachsen.

Groß Krankow

Splittergemeinde mit zig EW südlich Wismar, u.a. mit dem Köcheldorf

Groß Molzahn

Gemeinde mit rund 350 EW (2014) in einer von Agrarflächen, Feuchtwiesen und Bruchwäldern geprägten hügeligen Landschaft.
1197 tauchte der Familienname Molzahn erstmals im Bistum Ratzeburg auf. Es liegt nahe, dass sie auch namensgebend für die Dörfer Groß- und Klein Molzahn waren.
1246 wurde ein Ort Molzahn erstmalig urkundlich erwähnt. Er könnte sich aus einer Schäferei entwickelt haben. Eine bedeutende Meierei (Molkerei, auch Käserei) bestand bis 1945.
sehenswert:
- Feldsteinhaus, Außenwände etwa 80 cm dick, ein wohl noch bewohntes "Fossil".
- Dorfgemeinschaftshaus, ehemaliger Fohlenstall.
- Lankower See. Er befindet sich nicht bei Lankow (Schwerin), sondern tatsächlich im einstigen Gebiet der innerdeutsche Grenze, weshalb die Gemeinde Reittouristen und Wanderer gern auf eine sogenannte "Grenzland-Tour“ schickt, heute natürlich an der Nahtstelle Mecklenburgs zu Schleswig-Holstein. Häufige Grenzgänger sind hier auch Kraniche, Seeadler, Kormorane, Rohrdrommeln und die ungefiederte Rotbauchunke.
Ortsteile: keine

Hohenkirchen

Gemeinde mit rund 1.300 EW (2012)
zugehörig:
Gramkow Altes Gutshaus 1, Groß Walmstorf

Holdorf

Gemeinde mit rund 400 EW (2014) bestehend aus Holdorf und dem Dorf Meetzen im Zweckverband Radegast
Beide Orte haben slawische Wurzeln.
1254 wurde Holdorf erstmals urkundlich erwähnt.
- Meetzen, mit "Ort des Schwertes" übersetzbar, könnte an eine Schlacht erinnern. 1994 wurde ein Grabstätte von Kriegern mitsamt ihren Schwertern bei Holdorf ausgegraben.
- Schlossherren in Holdorf.
- Dorfgemeinschaftshaus im alten Speicher
- Fachwerkkirche (1751)
zugehörig: Ortsteil Meetzen, Dorf

Kneese

Gemeinde mit rund 300 EW (2012), mit Dutzow und Sandfeld

Königsfeld

Gemeinde mit rund 1.000 EW (2012) im hügeligen Gelände zwischen den Flussauen der Maurine und der Radegast etwa auf halbem Wege zwischen Schwerin und Lübeck.
1230 wurde Orte der Gemeinde erstmals im Ratzeburger Zehntregister erwähnt.
Ortsteil Bülow war der Stammsitz derer von Bülow, die im Mittelalter zu den Hauptstiftern des Rehnaer Nonnenklosters gehörten.
sehenswert:
- Ortsteil Krim weist mit 74 m ü. NN die höchste Erhebung im Gemeindegebiet auf.
- Woitendorfer Moor, zählt mit zum Biosphärenreservat Schaalsee
- Dorfkirche im Ortsteil Demern aus dem 13. Jahrhundert
- Großsteingrab (3.500 v.d.Z), Bodendenkmal
- Königsgrab, Bodendenkmal Hügelgrab (4.000 v.d.Z.) auf dem Königsfeld, einem Ackerstück der Ortslage Demern. Danach gab sich die neue Gemeinde auch ihren Namen.
event:
Schubkarren-Rennen durch den Groß Rünzer Dorfteich
persönlich:
Rudolf Hartmann (1885–1945), geboren im Ortsteil Demern, niederdeutscher Schriftsteller und kommunistischer Politiker
Ortsteile/Eingemeindung:
2004 haben sich die Gemeinden Bülow, Demern und Groß Rünz aufgelöst und zur neuen Gemeinde Königsfeld zusammengeschlossen. Dazu gehören nun:
Bestenrade, Bülow, Demern, Groß Rünz, Klein Rünz, Schaddingsdorf, Warnekow, Woitendorf

Krembz

Gemeinde mit rund 900 EW (2012) nahe der Stadt Gadebuscht 5 km entfernt
Ein Teil der Gemeinde gehört mit zum Naturpark Schaalsee.
1230 wurde Krembz erstmals urkundlöich als "Crampitz" im Ratzeburger Zehntregister erwähnt. 1348 entstand hier die Veste der Raubritter von Lützow, die 1392 von Herzog Erich von Sachsen Lauenburg zerstört wurde. 1791 Krembz durch herzogliche Käufe zum Domanialdorf.
sehenswert u.a.:
- Jagdschloss Schönwolde
- kleindörfliches Groß Salitz mit
- Dorfkirche St. Marien (1280), Gotik, Backstein, dreischiffige Hallenkirche, verbretterter Turm
- Gutshaus (18. Jh.), Anbau von 1936, Park 2017 verwildert

Ortsteile:
Krembz, Radegast, Stöllnitz, Schönwolde, Alt Steinbeck, Neu Steinbeck und Groß Salitz (1999).

Lübberstorf

Gemeinde mit rund 200 EW (2012)

Lübstorf

Gemeinde mit rund 1.500 EW (2012) an der B 106 und am nordwestlichen Schweriner See, nahe einem Waldstück mit schönem Weg und Park Schloss Wiligrad (Neorenaissance).

Schloss Wiligrad in Lübsdorf bei Schwerin

Nicht nur weil dieses herrlich gelegene Schloss recht gediegene Architekturdetails aufweist und für Ausstellungen sowie Konzerte genutzt wird, sollte eine Besucherinfotafel im Außenbereich statt auf einen Papplöwen zu verweisen (der angeblich ersatzweise auf den Sockel gehoben wurde, aber nicht mehr zu sehen ist) einige Notate zur Baugeschichte bieten. Nicht jeder will dazu extra ins Museum gehen, kommt aber vielleicht durch eine Miniinfo richtig auf den Geschmack.
Endlich! Spätestens mit der BUGA Schwerin wurde das bestens bewerkstelligt.

zugehörig:
Rugensee. Das Dorf und der See sind umgeben von einem Naturschutzgebiet in wundervoller Landschaft mit vielen Wanderwegen.

Lützow

Gemeinde mit rund 1.500 EW (2012) im Quellgebiet der Schilde in einem Grundmoränengebiet
sehenswert:
Schloss (1876), Neogotik, Park im englischen Stil, Kapelle, neogotisches Mausoleum (vor 1850). Seit 2005 in Privatbesitz.
- Gutshaus in Kaeselow (um 1860), Tudorgotik
- Machandelberg ( 92 m ü. NN.) südlich von Lützow
- Theodor-Körner-Denkmal im Rosenower Forst
zugehörende Ortsteile:
Bendhof, Kaeselow und Rosenow.

Mallentin

Gemeinde mit rund 700 EW (2012)
Von der uralten Wehranlage in Roxin hat man einen malerischen Blick auf die Stepnitz

Mühlen Eichsen

Gemeinde mit rund 1.000 EW (2012) mit Goddin, Groß Eichsen, Schönfeld, Schönfeld Mühle und Webelsfelde

Neuburg

Gemeinde mit rund 2.000 EW (2012) zwischen Wismar und Neubukow in einer Grundmoränenlandschaft, etwa 12 km von der Küste gegenüber der Insel Poel entfernt. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt bei 101 m ü. NN.

Neuburg wurde 1219 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name deutet auf eine neue Burg nahe einer älteren obotritischen Burg hin. Die Ilenburg im Ortsteil Ilow existiert noch in etwa. Die nach 1171 erbaute Neuburg nicht mehr. Der Wall am Wallberg beim Festplatz ist ein Indiz, am Sportplatz? Jedenfalls da, wo hin und wieder deftige Burgfeste gefeiert werden.

Neuburg

Dorfkirche (1244) als Residenzkirche errichtet und ist eine der ältesten Dorfkirchen Mecklenburgs. Sie besteht aus dem einschiffigen Langhaus als Backsteinbau aus der Zeit des Übergangs von der Backsteinromanik zur Backsteingotik und dem rechteckigen, gewölbten Chor. Der rechteckige, gotische Turm (14. Jh.)

Mindestens ebenso bemerkenswert ist der Bäcker quasi nebenan. Freundlich - preiswert -vielfältig - gesund - ohne zuviel Zucker. Wie in alten Zeiten.
Umwerfend schließlich der Kaufmannsladen.


Neuburg

Die Farneiche auf dem Gänsemarkt - ein Schild klärt auf:
Hierbei handelt es sich um eine seltene, durch Zufall gewachsene Abart (Mutation) der einheimischen Stieleiche (Ouercus rubor). Typisch sind ihre buchtig geschlitzten Blätter. Erstmals wurde das Vorkommen einer Farneiche 1855 in Süddeutschland und 1864 in Frankreich nachgewiesen. Ihre Vermehrung durch Samen ist nicht möglich. Ca. 1920 wurde an dieser Stelle ein Steckling der Farneiche auf die Stieleiche aufgepfropft. Der Pfropfwulat ist noch sichtbar. Woher jedoch der Steckling stammt und wer die Anpflanzung vornahm, lässt sich nicht mehr belegen.


Nantrow Erdholländer-Windmühle

Windmühle vom Typ Erdholländer in Nantrow


weiterhin:
- Campingplatz Salzwiesen
- NSG Boiensdorfer Werder
zugehörende Ortsteile:
Hagebök, Ilow, Kartlow, Lischow, Madsow, Nantrow, Neuendorf, Neu Farpen, Neu Nantrow, Steinhausen, Stove?, Tatow, Tillyberg, Vogelsang, Zarnekow

Rieps

Gemeinde mit rund 350 EW (2014)
Ist der Ortsname tatsächlich vom Slawischen Ryba = Fisch herzuleiten? Zum Fisch aber gehört Wasser, und das ist nur spärlich in einigen Teichen und Gräben vorhanden. In einer Datierungsurkunde von 1158 jedoch, in der Rieps erstmalig erwähnt wurde, steht noch der Name “Zlawti palus Ripze” - im Sumpfe liegende Dorf Rieps.
Vielleicht ist Rieps mit seinen Ortsteile heute auch ohne Sümpfe, offene Gewässer und Fische, dafür in reizvoller Landschaft, einen Besuch wert.
Ortsteile: Cronskamp, Raddingsdorf, Wendorf

Rögnitz

Gemeinde mit rund 200 EW (2012)
mit Bentin und Woldhof

Roggendorf

Gemeinde mit rund 1.000 EW (2012)
mit Breesen, Groß Thurow, Klein Salitz, Klein Thurow, Marienthal und Neu Thurow

Schildetal

junge Gemeinde mit rund 800 EW (2012), gebildet aus Lützow, Renzow ...
Badow ist ein Dorf, das in seiner baulichen Struktur noch die meisten Gebäude der ehemaligen Gutsanlage aufweist.

Schlagsdorf

Gemeinde mit rund 1.100 EW (2014)
Als zentraler Ort im nördlichen Bereich des Biosphärenreservates Schaalsee entwickelt sich Schlagsdorf zunehmend auch zum touristischen Zentrum der Biosphäre in seiner nördlichen Ausdehnung. Schlagsdorf liegt am Mechower See. Der ist ein Mecklenburger, während Mechow bereits in Holstein liegt.
sehenswert:
- Grenzhuus > Neubauernweg mit Ausstellung zur Natur, Alltag und Grenze
- alte Bauernhäuser
- Schlagsdorfer Dorfkirche
- Bäkerberg mit guter Aussicht (?)
Ortsteile: Schlagbrügge, Schlagresdorf, Heiligeland (im Norden des Gemeinde)

Thandorf

Gemeinde mit rund 150 EW (2012)
Bauerndorf gehört zu den Perlen des Biosphärenreservates da es in seiner Ursprünglichkeit noch heute zu erleben ist. Das
- Stoffersches Bauernhaus - einzigartig in ganz Deutschland. Wodurch?
- alte Burganlage des Otto von Plön (1300 Jh.) in Schlagsülsdorf
- ehem. Schulzenhaus, heutige Uhlenhof Stickerei
traditionell: Schubkarrenrennen über den Dorfteich im Frühsommer
Ortsteile: Schlagsülsdorf

Utecht

Gemeinde mit rund 350 EW (2014)
Utecht war bis 1937 eine Enklave der Hansestadt Lübeck auf dem Gebiet des Fürstentum Ratzeburg, während das unmittelbar benachbarte Campow zum Herzogtum Mecklenburg - Strelitz gehörte. Utecht war ein beliebter Urlaubsort. Am Ratzeburger Sees und am Rande des Biosphärenreservates gelegen, zudem nahe bei Lübeck hat Utrecht gute Chance.
Zur Gemeinde gehörte auch das Gebiet des einstigen Dorfes Neuhof, das 1975 als Grenzgebiet beseitigt wurde.
Ortsteile: Campow

Veelböken

Gemeinde mit rund 700 EW (2012)
gebildet aus:
Veelböken, Botelsdorf, Frauenmark, Hindenberg, Passow, Passow Ausbau, Paetrow und Rambeel

Wedendorf, Wedendorfersee

Gemeinde mit rund 650 EW (2012) mit Kasendorf und Kirch Grambow
Die neue Gemeinde Wedendorfersee entstand 2011 aus der Fusion der Gemeinden Wedendorf und Köchelstorf. Die Landschaft ist gekennzeichnet durch ausgedehnte hügelige Weiden und Äcker zwischen den Flüssen Radegast und Stepenitz.
- Wedendorfer See. Der von der Tiene gespeiste See umfasst ca. 24 ha und ist Bestandteil des LSG Köchelsdorfer Mühle / Wedendorfer See. Auf einem Wanderweg kann man den See umrunden.
- Schloss (1697) > Rehnaer Straße > Schlossstraße, zwischen Wedendorfer See und einem kleineren See gelegen, in Privatbesitz, Hotel
- Dorfkirche (14. Jh.) in Kirch Grambow

Zickhusen

Gemeinde mit rund 500 EW (2012) und Drispeth
- Drispether Moor
- Fuchsberg 83m ü.NN.

Zierow

Gemeinde mit rund 750 EW (2010) auf 514 ha, an der Ostseeküste in der Wismar Bucht
um 1250 erstmals urkundlich erwähnt
Urlaubsort, Campingplatz
sehenswert:
- Gutsschloss im Ortszentrum, heute durch Fachschule für Agrarwirtschaft genutzt
- Dorfmuseum, Fachwerkbau nahe am Gutsschloss
- Galerie in der Scheune
- Strandhaus Café
zugehörige Ortsteile: Zierow, Eggerstorf, Fliemstorf, Landstorf, Wisch

weiter im Kreis die Gemeinden / EW geschätzt
Alt Meteln 1.200, Barnekow 600, Benz, Bernstorf 300, Bibow, Blowatz 1.100, Bobitz 2.500, Boiensdorf 500, Börzow 700, Boltenhagen Brüsewitz 2.100, Carlow, Cramonshagen 500, Dalberg-Wendelstorf 500, Damshagen, Dassow Dechow 200, Dragun 800, Gadebusch Gägelow 2.600, Glasin 800, Gottesgabe 750, Grambow 600, Grevesmühlen Grieben 150, Groß Krankow Groß Molzahn 350, Groß Siemz 300, Groß Stieten 500, Hohen Viecheln 650, Holdorf, Hornstorf 1.050, Insel Poel Jesendorf 450, Kalkhorst Klein Trebbow, Klütz Kneese 300, Königsfeld, Krembz, Krusenhagen 500, Lockwisch 400, Lübberstorf Lübstorf Lübow 1.500, Lüderdorf 5.100, Lützow, Menzendorf 250, Metelsdorf 500, Nesow 250, Neuburg, Neukloster Niendorf 300, Papenhusen 350, Passee 200, Perlin 400, Pingelshagen 500, Plüschow 500, Pokrent 700, Rehna Rieps, Roduchelstorf 250, Roggendorf, Roggenstorf 450, Rögnitz, Rüting 500, Schildetal 800, Schlagsdorf, Schönberg Seehof 950, Selmsdorf 2.700, Testorf-Steinfort 600, Thandorf, Upahl 1.100, Utecht, Veelböken 700, Ventschow 700, Vitense 300, Warnow b Grevesmühlen 650, Warin Wedendorf Weitendorf b.Wismar (?), Zierow Zurow 1.300, Züsow 300