Landkreis der mittelalterliche Fachwerkstädte...

Bad Zwesten

zugehörig:
Niederurff Burg Niederurff, Betzigerode, Oberurff, Schiffelborn, Wenzigerode

Borken

Stadt mit rund 12.900 EW (2009) im Braunkohlenrevier, Grubenabbau seit 16.Jh., ab 19.Jh. Tief- und Tagebau bis Ende 20.Jh., nun Bergbaumuseum mit Stollen und Freilandteil. Der Borkener Braunkohlerundweg ist 32 km lang.

Felsberg

Eder-Städtchen mit rund 10.600 EW (2009) an einer Basaltkuppe mit nicht vorrangig-protzig, eher zweckdienlich sympatischen Häusern, viel Fachwerk. Auf dem Felssporn Reste der Burg Felsberg, einst Stammburg der Grafen von Felsberg, so Teile der Ringmauern und der Bergfried - wegen seiner Form als Butterfaß bezeichnet. Das sieht man weithin. Besser ins Land sehen kann man vom Turm des gegenüber liegenden Burg Heiligenberg (400m).
ST Böddinger mit nördlichstem Weinberg Hessens an der Eder

Gudensberg

kleine Kulturhauptstadt im Chattengau mit rund 9.000 EW (2009) auf 46,50 km² in 221mü.NN. I
sehenswerte Altstadt
- Fachwerkstil
- neu gestalteten Fußgängerzone.
- ehemalige Synagoge, umgebaut zum Kulturhaus
- Schlossberg mit der Wenigenburg und benachbarter Obernburgruine

sagenhaft:
Im Odenberg (381m ü.NN.) soll Kaiser Karl mit einem ganzen Heer eingeschlossen sein und nur alle Jubeljahr einmal herauskommen. Zahllose Schätze sollen darin verborgen liegen. Wer sie sehen wil, muss die blaue Wunderblume finden, die der Schlüssel zum Eingang ist- Der Odenbergturm ermöglicht einen wunderbaren Blick ins blaublühende Chattenland.

Den Scharfenstein soll vor Jahrtausenden ein Riese dort hingeschleudert haben. Das ist nicht ungewöhnlich, selbst wenn dieser wild zerklüfteten Felsen aälterals die Menschheit wäre, könnten Riesen den ersten Menschen davon berichtet und ihnen eine Sprache mit auf den Weg gegeben haben. Und den Trick, wie man an den Schatz im Berg gelangen kann: Wenn eine schöne blonde Jungfrau sieben mal niest, wünscht man ihr nicht Gesundheit sondern gottesfürchtig "Helfgott". Oder man weist den Weg zur nächsten Apotheke!

Homberg (Efze)

Kreisstadt und Erholungsort mit rund 14.384 (2008) EW auf 99,99 km² in 274m ü.NN.,
Stadtgründung um 1230
1726 wurde unter Landgraf Philipp den Großmütigen in Homberg eine protestantische Kirchenordnung beschlossen.
Brauhausturm mit Aussicht auf das Ohmtal;
sehenswerte Innenstadt:
- Fachwerkstädtchen an der Deutschen Fachwerkstraße mit vielen historischen Gassen
- Marktplatz mit Gasthaus Krone (1480), Rathaus Fachwerk (1539), anbei Brunnen (1827), Stadtkirche mit Barockorgel
- Heimat-Museums nahe am Markt
- Hohenburg auf basaltenen Burgberg mit Gaststätte und guter Fernsicht.

Jesberg

mit Burg Jesberg

Knüllwald im Rotkäppchenland

Gemeinde mit rund 4.700 EW (2007) auf 100,68 km² in 260m ü.NN.
natürlich:
- Wildpark Knüll mit Wölfen und Bären
- Lochbachklamm, Naturdenkmal, Mittelgebirgsklamm zwischen Wallenstein und Hülsa
- Hutewald als weiteres Naturdenkmal
- ehemalige Waldweide bei Rengshausen mit einzigartigen alten Bäumen

sehenswerte Knüllwald-Orte

Appenfeld
Berndshausen - Wehrkirche
Ellingshausen, Hausen, Hergetsfeld, Lichtenhagen, Nausis
Nenterode - Fachwerkkapelle
Niederbeisheim - lebendiges Bienenmuseum, Wehrkirche
Oberbeisheim - Wehrkirche
Reddingshausen - Fachwerkkapelle
Remsfeld - Wehrkirche
Rengshausen - Kutschentreffen im Beiserhaus (2. Sonntag im Oktober)
Schellbach - Fachwerkkapelle
Völkershain - Landtechnisches Museum, Fachwerkkapelle
Wallenstein - Naturbad u. Burgruine Wallenstein mit Fürstenbrunnen, Burg- und Ritterspiele

Niedenstein

Stadt mit rund 5.300 EW (2009), Luftkurort mit Hessenturm, an der Deutschen Märchenstraße

Oberaula

Gemeinde, Luftkurort mit rund 3.200 EW (2009) im Knüllgebiet

Spangenberg

Liebenbachstadt mit rund 6.300 EW (2008) auf 97,70 km² in 259m ü.NN. in einem idyllischen Seitental der Fulda, eingebettet inmitten weiter, wildreicher Wälder
mittelalterliche Fachwerkstadt mit ruhm- und sagenreichen Geschichte(?)
Hochgiebelige, zum Teil mehrere hundert Jahre alte, gepflegte Fachwerkhäuser geben dem Ort sein besonderes Gepräge. Verwinkelte und enge Gassen, romantisch verspielte Ecken sowie reich verziertes Gebälk, überragt von einem Jagdschloss (Mitte 13. Jh.)

Schrecksbach

Stadt mit gut 3.300 EW (2008) auf 36,61 km² in 240m ü.NN.
- fachwerkreich an der Deutschen Fachwerkstraße gelegen
- märchenhaft im Rotkäppchenland an der Deutschen Märchenstraße
- mit Heimatmuseum

Waber

mit Burg Falkenberg

Willingshausen

Stadt mit rund 5.300 EW (2008) auf 59,95 km² in 250 m ü.NN.
mit ältester Malerkolonie Europas im Rotkäppchen-Land

                     

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