Der Kreis ist benannt nach der geschichtsträchtigen Wartburg, die sich über Eisenach erhebt.
Kurort mit 8.400 EW (1980) am Südwestrand des Thüringer Waldes in 350 bis 400 m Höhe am Eselskopf.
Vermutlich 531 haben Franken die Burg Stein gegründet, die später Altenstein genannt wurde. Die heilkräftige Quelle erregte das Interesse des Herzogs Casimir von Coburg (1564-1633), der sie fassen ließ. Diese kohlensaure Mangan-Eisen-Arsen-Quelle gilt heute als eine der stärksten ihrer Art in Europa. Zusammen mit den Kochsalzquellen boten sich beste Voraussetzungen für ein Heilbad für Herz- und Kreislaufkranke, die bereits seit Anfang 17.Jh. genutzt wurden.

Schloss Altenstein wurde 1736 als ein Wohnschloss (Landhaus) der Meininger Herzöge erbaut. Nach einem Brand (1733) wurde das Schloss nach 1800 zur Sommerresidenz erweitert, als Liebenstein in den Besitz des Meininger Herzogs gelangte.
1888/89 ließen die Meininger Herzöge ein Schloss (Neorenaissance) mit weitläufigen Landschaftspark erbauen. Es wurde dann zum Kurhaus umgebaut. Anfang 19. Jh. war Liebenstein fürstliches Modebad.
1950 wurden die Gemeinden Bad Liebenstein, Schweina und Bairoda zusammengelegt, und 1959 erhielt die Großgemeinde das Stadtrecht. 1974 wurden Schweina und Bairoda jedoch wieder ausgemeindet.
Lutherdenkmal am Eselskopf (Straße nach Ruhla) - hier 1521 wurde der vom Reichstag zu Worms heimkehrende Martin Luther auf Geheiß des Kurfürsten zum Schein gefangen genommen und anschließend nach Eisenach auf die Wartburg gebracht, wo er als Junker Jörg versteckt blieb.
Stadt mit rund 16.000 EW (2010), 20.400 EW (1980) im Werratal zwischen dem sich nordöstlich erhebenden Thüringer Wald und dem sich südwestlich erstreckenden Rhöngebirge;
Sie ist nicht nur für Asthmatiker interessant.
775 in einer Urkunde Karls des Großen erwähnt, speziell auch die Salzstätten. Solquellen waren häufig Anlass kriegerischer Konflikte. Die Sage berichtet von einer Salzschlacht zwischen den germanischen Stämmen der Chatten und Hermunduren. Auch vom 9. bis 15. Jh. stellte Salzungen ein bekanntes und begehrtes feudales Streitobjekt dar.
Das 18. Jh. brachte einen starken Aufschwung der Salzproduktion. Die Kaliförderung war lange bedeutend.
1837 wurde das Badehaus erbaut, das die Entwicklung des Ortes zum Kurort beschleunigte, 1910 wurden rund 5000 Kurgäste behandelt.
gesund: Gradiergartenanlage
Ruine der Husenkirche
Wasserschloss Butler im OT Wiprechtroda
Hundskopf, ein beliebtes Ausflugsgebiet
Steinsches Schloss
schöne Kleinstadt an der Werra mit vielen historischen Bauten. reuzburg war schon frühzeitig ein wichtiger Handelsplatz.
sehenswert:
- "geile" Creuzburg mit Palas (Romanik) und Gelben Haus (Renaissance), ehemals Residenz der Thüringer Landgrafen.
- Werrabrücke (1223). Sie war die erste Steinbrücke nördlich des Mains und funktioniert noch.
- Liborius-Kapelle mit gotischen Fresken
- Werradurchbruch. Wo sich der Fluss durch imposante Muschelkalkfelsen durchschleift, fanden Tiere und seltene Pflanzen ihr ungestörtes Refugium im ehemaligen Grenzgebiet.
historischer Marktplatz, Barockensemble, Barockschloss, "Barockviertel"
Ibengarten - 500jähriger Eibenwald bei Glattbach
historischer Ortskern mit Fachwerkhäusern
befestigte spätmittelalterliche Stadtanlage auf einem Bergrücken im Ulstertal; Marktplatz mit historischem Rathaus, Ensemble Amtshaus 17./18. Jh.
OT Geismar Wanderhütte und Ruine auf den Rockenstuhl
rund 6.500 EW auf 75,50 km²;
Lauchröden mit Burg Brandenburg
rund 3.550 EW (2004) auf 63,24 km²
- rund 1.850 EW (2005) auf 12,65 km²; historische Kirche
Bauliches Ensemble am Schlossplatz - barocke Anlage mit Amtgebäude (Amtslinde: 500jährig) und Nebengebäuden, Portalturm, angrenzend das klassizistische Rathaus, Gasthof und Jugendstilgebäude
Naturdenkmal: Hexenlinde
in Merkers beeindrucken Fachwerkhäuser in Form von 3-Seiten-Höfen im geschlossenen baulichen Ensemble in der Salzunger Straße
Krayerburg mit Ruine
Scheuerbachaue entlang der Frankfurter Straße
Kieselbach: Dorfanger unter Denkmalschutz (Gerichtsplatz), idyllischer Lindenplatz am Lindenberg.
Und schon mal was von Andreas Fack gehört?
Rotes und Graues Schloss (16. Jh.), Wasserburg, Park , Dorfkirche (18. Jh.), Ho(?)lzerkopfhaus (17. Jh.)
mit rund 3.800 EW (2005) auf 53,39 km²
1.355 EW (2005) auf 30,39 km²
Jüdischer Friedhof
- 1.450 EW (2004) auf 15,06 km²
Städtchen mit rund 6.000 EW (2007) auf 54,76 km² in 190 m ü.NN. im Werratal mit dem Nationalpark Hainich im Nacken. Lange fast Niemandsland gelegen, wird das Städtchen allmählich beidseitig (?) wieder entdeckt.
Die Stadtbildung erfolgte im 13./14. Jh. am Fuße der Burg Normannstein. Drei bedeutende Furten führten zur Namensgebung.
Der denkmalgeschützte Stadtkern mit zumeist original erhaltem Kalksteinpflaster aus dem Mittelalter zeichnet sich durch einen hohen Bestand an Fachwerkbauten des 16.-18. Jh.s aus. Er ist Stadtion der Deutschen Fachwerkstraße.
Rathaus am Marktplatz, imposantes Renaissance-Fachwerk. Wer wissen will, was der Spellsom ist, könnte unter der prächtigen Turmhaube nachsehen oder besser hier nachfragen.
- St. Bonifatius Kirche
- Burg Normannstein
weiterhin:
- sehenswerte Dorfkirchen und Teile alter Klöster in einigen Stadtteilen
- viel Laubwald mit seltene Flora und Fauna in der Umgebung
in Pferdsdorf ansehnliches Dorfzentrum mit repräsentativen Fachwerkhäusern 16./17. Jh.
Kirche, 1865 nach einem Brand entstanden
Schönsee
Baier (714 m) mit schönem Ausblick
Dorf Bernshausen:
- schöne alte Fachwerkhäuser
- Dorfkirche (1615)
- Bernshäuser Kutte, sagenumwobenes Naturdenkmal
Der tiefe (47 m) runde See an der Stopfelskuppe erinnert an Maare der Eifel, mit seiner ihrer tiefgrünen Farbe auch an Hochgebirgsseenr Rhön ist arm an natürlichen Seen. Gut hinter alten Bäumen verborgen, ist er aber von einem Uferweg umgeben. Undde sollte man entlang gehen.
Die Kutten der Thüringischen Rhön entstanden durch Ausaschung der unter dem Zechstein liegenden Steinsalzlager, die sich dann mit Wasser füllten.
historisches Handelsstädtchen mit rund 3.700 EW (2008) auf 19,32 km² in 340m ü.NN. am Zusammenfluss von Werra und Öchse zu Füßen der nordwestlichen Bergkuppen der Rhön, dicht an Hessen.
817 erstmals urkundlich erwähnt, älteste Stadtsiedlung Westthüringens
Die Stadt ist traditioneller Ausgangspunkt für viele Ziele in Rhön und Thüringer Wald, aber auch selbst interessant genug. Die immer noch fachwerkbunten Stadt besitzt zum Teil Bestand aus dem 14 Jh. und ist Station der Deutschen Fachwerkstraße.
sehenswert:
- Rathaus (Rennaissance), ehemals Amts- und Wohnsitz des Caspar von Widemarkter, Fachwerk mit Türmchen, seit 1911 Rathaus
- großzügige mittelalterlicher Marktplatz,
- Reste der einstigen Stadtmauer mit drei Rundtürmen;
- Burg Wendelstein am Werraufer mit Stadtmuseum (u.a, umfangreiche Puppensammlung)
- roter Sandsteinbrücke (1342), auf die Burg zulaufend, lange Zeit Grenzbrücke
- Reste des ehemaligen Servitenklosters St. Annen mit gotischen Wandmalereien, Museum
weiterhin:
in Sünna Dorfkern mit Fachwerkensemble Thomas-Münzer-Straße/Hirtenplatz, Keltendorf
Caspar von Widemarkter, Anfang 17. Jh. Statthalter und Deutschlands "erster Europabürger" - wieso? Einer konkreten Anfrage im Internetportal der Stadt folgte ratloses Schweigen. Auch der Bitte nach Empfehlung einer Unterkunft wurde nicht entsprochen (Juli 2010). Seltsame Aufforderung, das Städtchen ja nicht zu besuchen.
Wehrkirche mit Wehranlage Am Burgweg
Andenhausen Behringen Berka v.d. Hainich Berka a.d. Werra, Bischofroda Brunnhartshausen Buttlar Dankmarshausen Diedorf Dippach Ebenshausen Empfertshausen Ettenhausen Fischbach Frankenroda Frauensee Gerstengrund Großensee Hallungen Ifta Kaltenlengsfeld Krauthausen Lauterbach Leimbach Marksuhl Martinroda Neidhartshausen Oechsen Schleid Schweina Seebach Thal Tiefenort Völkershausen Weilar Wölferbütt Wolfsburg-Unkeroda Wutha-Farnroda Zella/Rhön