historisches Marktensemble mit Fachwerkhäusern, Klosterkirche (1112), Schloss Spätgotik/Renaissance, Kirche in Herren- und Frauenbreitungen.
Naturschutzgebiet Breitunger Seen
Stadt im Kammbereich des Thüringer Waldes liegt in 580m Höhe in einem Kessel die(4000 Einwohner), umgeben von be- waldeten Bergen. Jahrhunderte hindurch wurde hier bis 1922 Eisenerz gefördert. Der Ort brannte 1895 fast vollständig ab. Brotterode erhielt 1932 Stadtrecht und wurde bald Ferienort, vorallem aber eine Hochburg des Wintersports, aus der namhafte Skisportler kamen: Werner Lesser, Dieter Neuendorf, Jochen Danneberg, Hans-Georg Aschenbach. Axel Lesser u.a. Brotterode ist guter Ausgangspunkt für Rennsteigwanderungen.
Gemeinde im Grabfeld, südwestlich von Meiningen
Ruine Henneburg
Die Grafen von Henneberg führten nicht nur ihre Schwarze Henne im Schilde, als sie ihre auf einem Felskegel erbaute Stammburg im 13. Jh. neubauten bzw. umfangreich ausbauten. Die Wehranlage war für Schutz der Straße von Würzburg nach Meiningen extrem wichtig. Von ihr blieben der Bergfried, ein Rundturm, Teile der Ringmauern, die Apsis der Kapelle und die Grundmauern einzelner Gebäude erhaltem.
Auseinandersetzungen mit den Bischöfen von Würzburg gipfelten 1230 in der Aufgabe des Burggrafenamt der Henneberger. Bis 1274 wohnten sie noch auf der Burg, die danach von Burgmannen genutzt wurde.
1525 wurde sie im Bauernkrieg zerstört und später nur gringfügig repariert, teils abgetragen. 1660 erfolgte nach Erbstreitigkeiten eine Aufteilung des Hauptbesitzes auf die wettinischen Linien, die Albertiner und die Ernestiner zu Sachsen-Meiningen.
1878 notdürftig konserviert, war die Ruine dann bis 1989 im Sperrgebiet der innerdeutschen Grenze sich eher selbst überlassen. 1995 erfolgte die Übernahme der Ruine Burg Henneberg durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Dorfkirche (17. Jh.) und interessante Fachwerkhäuser (17./18. Jh.)
historischer Ort an der Felda im Herzen des Biosphärenreservats Rhön in bezaubernd schöner Natur
Kirchenburg
guter Ausgangspunkt für Wanderungen in alle Richtungen der Rhön
zählte rund 2.200 EW (1985), im engen oberen Schmalkaldetal, umgeben von hoch aufragenden Bergen, mehrere sind über 800m hoch, und dichten Wäldern, ist der Ort Ausgangspunkt erholsamer Wanderungen. Kleinschmalkalden wurde zu Ehren L. Pappenheims (ermordeter Antifaschist) nach 1945 in Pappenheim umbenannt und nach der DDR-Periode wieder rückbenannt und war wie das nördliche Schmalkalden wichtiger Standort für die Produktion von Werkzeugen, Bestecken und andere Kleineisenwaren.
Schloss, ehemalige Johanniterburg (um 1300, 15./16. Jh.)
Höhenluftkurort mit 2.000 EW 2002; 800-835 m ü.NN. auf dem Kamm des Gebirges, der alle Arten des Wintersports ermöglicht, aber auch im Sommer dank der waldreichen Umgebung zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten eröffnet.
1259 wurde die Straße von Zella nach Crawinkel erstmals erwähnt. Um 1470 bereits existierte hier ein "oberer Hof" genanntes Johanniterhospiz.
Um 1480 kam der Oberhof an die Grafen von Gleichen, die ihn aber bald wieder veräußerten. Schließlich gelangte er 1536 in den Besitz des Kurfürsten Johann Friedrich. Die ernestinischen Herrscher frönten um Oberhof ihrer Jagdleidenschaft. 1616 entstand dafür am Schlossberg gar ein Jagdschloss, das aber 1634 im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Bei Kriegsende wohnten in Oberhof nur noch 51 Menschen.
Einen Aufschwung nahm der kleine Ort erst mit seinem Anschluß an das thüringische
Verkehrsnetz (die Straße nach Zella wurde 1832/34, die Bahnstrecke 1884
erbaut). Oberhof wurde 1869 Kurort, und die Reinheit seiner Luft und das günstige
Heilklima bewirkten ein schnelles Anwachsen des Fremdenverkehrs. 1890 kamen
schon 1430 Kurgäste nach Oberhof, im Jahre 1913 bereits 13000. Der kleine
Ort war ein international bekannter Wintersportort geworden: Bobbahn. Eisstadion
und Sprungschanzen (Thüringenschanze") zogen alljährlich Tausende
an.
sehenswert:
- Sprungschanzen
- Kunsteisrodelbahn (1971), eine der modernsten Anlagen der Welt
- Botanischer Garten für Hochgebirgsflora am Pfanntalskopf, ab 1970 systematisch aufgebaut.
junge Gemeinde mit 3.137 EW (2004) auf 78,67 km²
Kurort mit 6.150 EW (1980); Stadt seit 1936; Ruine Burg Hallenberg (13. Jh.)
4.400 EW (1980), von herrlichen Buchen-NadelWäldern umgeben; Verbreitet war Bergbau auf Mangan, Schwer- und Flußspat, der schon im Mittelalter betrieben wurde, auch Eisenerze wurden abgebaut. Schwerspat wird seit 1870 gefördert. Der künstliche Trusetaler Wasserfall ist ein beliebtes Wanderziel.
Gemeinde mit etwa 2.250 EW (2004) im Tal der Schönau am Südhang
des Thüringer Waldes, eingeschlossen in einer typischen Mittelgebirgslandschaft
zwischen 400 und 800 m Höhe. Der Ort ist, außer im Norden, von allen
Seiten mit Wald umgeben.
1274 erstmals urkundlich erwähnt, dörfliche Entwicklung mit Landwirtschaft und Weberei. Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie 1893 entwickelte sich auch metallverarbeitende Industrie, die weiter präsent ist.
Hier wird jedem Neugeborenen ein Bäumchen gepflanzt!
Fachwerkdorf an der Werra in der Thüringer Rhön
- bedeutende Kirchenburg mit teils 8m hoher Ringmauer
- Sandstein-Märchenhöhle im Käfigsgraben Tal
- Schloss Landsberg (19. Jh.) weit über dem Tal, im Grunde ein Mittelalter verklärendes Märchenschloss
alte Thüringer Waffenstadt mit 15.100 EW (1980) südlich des Rennsteigs, in 450-700 m ü.NN. Erholungsort. Die bekanntesten Erhebungen in Stadtnähe sind der Große Beerberg (982m, höchster Berg des Thüringer Waldes), der Spitzige Berg (881m). der Gebrannte Stein (897 m) sowie der sagenumwobene Ruppberg (860m).
Geschichte:
Zella St. Blasii, 1112 gegründet, sowie die vermutlich noch ältere Siedlung Mehlis wurden 1919 zur Stadt zusammen geschlossen. Viele Jahrhunderte bot nur der Wald den Einwohnern kärgliche Erwerbsmöglichkeiten, dann
auch Bergbau. Erst als 1535 das Waffenhandwerk nach Zella kam, besserte sich die Lage der Einwohner. Anfang des 19. Jh. begann der wirtschaftliche Aufschwung, wozu der Bau der Straße Gotha-Zella-Mehlis (1829/33) sowie der Anschluß
an das Eisenbahnnetz wohl beitrugen. Aus Heimbetrieben und Manufakturen entstanden Industriebetriebe, vor allem Waffenschmieden, die mit den Kriegen Napoleons (1806/13) und Preußens (sechziger und siebziger Jahre des 19. Jh.) gut verdienten.
Nach 1945 war wirtschaftlicher Aufschwung Programm: Neben der Werkzeugmaschinen-, Jagd- und Sportwaffenherstellung entstand ein Werk für Rechenelektronik von internationalen Ruf. Auch wurden neue Wohnviertel und zahlreiche gesellschaftliche Einrichtungen geschaffen, viel davon durch Investition an freiwilliger Arbeitskraft der Bürger (Freibad am Einsiedel, Kurpark u.a.).
Stadtkirche St. Blasius, bedeutender Zentralbau (1768/74), Barock
Kirche St. Magdalenen (1623) im Stadtteil Mehlis
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