Kurort mit 3.250 EW (1980);
Die Klostergründung um 1135 ließ einen Wallfahrtsort mit regelmäßigen Jahrmärkten entstehen, der seine Blütezeit im 13. Jh. hatte. Nach Aufhebung des Klosters 1526 entwickelte sich das Dorf Lausnitz, das nach 1880 wegen des milden Reizklimas zum beliebten Luftkurort wurde, in dem auch ein Moorbad Kurbetrieb aufnahm. Die Klosterkirche wurde zum Teil abgetragen. Der jetzt weithin sichtbare neuromanische Bau entstand 1863-1866 unter Verwendung des noch brauchbaren Materials.
lange tragfähig: Holzwarenindustrie - Perle des Holzlandes.
alte Töpferstadt mit Ort mit 2.150 EW (1990); Tonvorkommen und die
Pflege bewährter Traditionen und handwerkliches Können im keramischen
Gewerbe haben über Jahrhunderte den Ort weit über die Grenzen bekannt
gemacht. Im Badertor zeigt das Keramische Museum die Entwicklung des Töpferhandwerks
und stellt Bürgeler Erzeugnisse den Keramikprodukten anderer Gebiete und
Länder gegenüber.
sehenswert:
OT Thalbürgel - ehemalige Klosterkirche, bedeutendes Baudenkmal der Romanik
kleine Gemeinde mit reichlich 400 EW (2004) auf 4,60 km²
Gemeinde mit rund 2.200 EW (2005) auf 37,45 km²
Gemeinde. Der Hauptort Hermsdorf selbst zählt(e) 11.400 EW. Bis zum Bau der Eisenbahnstrecke Gera-Weimar 1876 fuhren Hermsdorfer Fuhrleute die aufgekauften Holzwaren weit in andere Länder.

Fuhrmannshöfe mit ihren hübschen Fachwerkhäusern bezeugen noch diese Rolle, die der Ort als Mittler zwischen den Holzschnitzern und der weiten Welt ausübte. Eine verstärkte industrielle Entwicklung setzte am Ende des 19. Jh. mit der Gründung der Porzellanfabrik ein, die erst Gebrauchsporzellan, später Industriekeramik produzierte. Isolatoren aus Hermsdorf befinden sich u. a. am Assuanstaudamm am Nil und an anderen großen Bauten der Elektroenergieversorgung.
Durch das Autobahnkreuz ist Hermsdorf jeden fahrenden Autofahrer Deutschland bekannt.
gewandert:
Naturlehrpfad Zeitzgrund: westlich der A9 zum Riechhaingrund, Köhlerberg, Hubertusquelle, Bockmühle, Kleine und Große Rabsburg, Janismühle, Ziegenmühle...
- 572 EW auf 4,04 km²
zugehörig: Ortsteile Altengönna, Nerkewitz und Rödigen
Brehm-Gedenkstätte. Alfred Edmund Brehm wurde hier 1829 geboren und ist 1884 (hier?) gestorben.
Städtchen, deren Einwohner mitten im Zentrum nach 1960 (?) eine vergessene Burg wieder fanden und ausgruben. Da immer noch (2009) einige Gänge und Gewölbe aus freigepuddelt werden, findet sich zunehmend Anschauliches in den Burgräumen. Bester Stoff für Entdecker.sehenswert:
barocke Pfarrkirche
ehemaliges Rittergut, Hauptgebäude
5.250 EW (1980), Stadt seit 1333 - wirtschaftlich kaum bedeutendes Konglomerat aus der Bürgergemeinde Stadtroda und der Klostersiedlung Klosterroda (Klosterkirche 13. Jh.) und lange getrennt von Roda, chancenlos zwischen Jena bzw. Hermsdorf gelegen. Möbelfabriken waren die einzigen größeren Betriebe der Stadt. Die waldreiche Umgebung und die fehlende Industrie im Ort führten allerdings zur wachsenden Bedeutung als Luftkurort. Bald waren die umliegenden Täler und Gründe als gern besuchtes Feriengebiet erschlossen.
Augenweide:
Zeitzgrund, Waldecker Schlossgrund mit hohen Buchen und tosendem Wildbach, das tief in den Sandstein eingeschnittene Teufelstal mit der Teufelstalbrücke
Burgruine Tautenburg
- noch (?) 201 EW auf 4,61 km²
Veitskirche, überdachte Holzbriicke, im Ortsteil Mildenfürth eine Klosterkirche von 1193.
Albersdorf Bobeck Bollberg Bremsnitz Bucha Crossen Dorndorf-Steudnitz Frauenprießnitz Eineborn Geisenhain Gneus Golmsdorf Gösen Großbockedra Großlöbichau Großpürschütz Hainichen Hainspitz Hartmannsdorf Jenalöbnitz Karlsdorf Kleinbockedra Kleinebersdorf Lippersdorf Löberschütz Mertendorf Meusebach Milda Möckern Mörsdorf Nausnitz Neuengönna Oberbodnitz Ottendorf Petersberg Poxdorf Quirla Rattelsdorf Rauda Rauschwitz Rausdorf Reichenbach Rothenstein Ruttersdorf-Lotschen Sankt Gangloff Scheiditz Schleifreisen Schlöben Schöngleina Serba Silbitz Sulza Tautendorf Tautenhain Thierschöneck Tissa Tröbnitz Trockenborn Unterbodnitz Waldeck Walpernhain Weißbach Weißenborn Wichmar Zimmern Zöllnitz