Kahla

Saalestadt mit rund 10.000 EW (1980), 6km unterhalb von Orlamünde;

1333 Stadtrechte, doch bis ins 19. Jh. nur ein unbedeutendes Ackerbürgerstädtchen, erhielt aber in den siebziger Jahren des 19. Jh. auf der Grundlage heimischer Rohstoffe eine Porzellanfabrik, die sich zu einem großen Werk und als volkseigener Betrieb zu einem der größten Porzellanwerke Europas entwickelte.

sehenswerte Altstadt
Sehenswertes und Markantes in Kahla

[R] Rathaus
[M] Marktplatz

[1] Stadtkirche St. Margarethum
[2] Stadtmuseum
[3] Malzturm
[4] Löfflerturm
[5] Rosengarten, weiter nördlich Saaleinsel mit Übergang zum Dohlenstein und weiter zur Leuchtenburg

Leuchtenburg - Königin des Saaletales hinter dem Dohlenstein:

Kahla, Jugendherberge Leuchtenburg © LianeM

1,5 km östlich von Kahla erhebt sich auf einem isolierten Berg seit dem 13. Jh. die Leuchenburg mit langem Bergfried und Jugendherberge. Von hier aus ist ein großer Teil Südostthüringens gut zu überblicken. Der Berg überragt seine Umgebung um 50-100m und gehört zu einer schmalen Scholle von Muschelkalk, die an nordwest-südöstlich verlaufenden Verwerfungen in das Niveau des umgebenden Buntsandsteins abgesunken und als Härtling herausgearbeitet worden ist.

Orte/Eingemeindungen
Orte um das thüringische Kahla

Altenberga, Bibra b Jena, Eichenberg b Jena, Freienorla, Großeutersdorf, Gumperda, Kleineutersdorf ,Lindig b Jena, Reinstädt, Schöps b Jena, Seitenroda


Hummelshain

ganz reizvolles Fleckchen mit der aufregenden barocken Jagdanlage Rieseneck, die ein unterirdisches Gangsystem aufweist, damit man unbemerkt Herumschleichen kann - bis zum gut versteckten Jagdschlösschen (1522, erneuert 1872. Das Grüne Haus (1620)) ist nicht das einzige Kleinod der Umgebung

Hummelshain Wasserschloss Wolfersdorf © ArtHdesign

Wasserschloss Wolfersdorf in Hummelshain


Hummelshain Herzogsstuhl © twoandonebuilding

Jagdschlösschen Herzogstuhl, 1917 von Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg erbaut, um auch frauliches Freiwild zu jagen.


Hummelshain Jagdschloss © twoandonebuilding

Hummelshain Jagdschloss


Orlamünde

Städtchen mit 2.000 EW (1985) an der linken Seite des mittleren Saaletales. Es gehört zu den thüringischen Zwergstädten, die als kleine Burgstätte (Burg Orlamünde) früh (1344) das Stadtrecht erwarben und denen nach Wegfall ihrer strategischen Bedeutung im frühen Mittelalter jeder Entwicklungsimpuls fehlte. Orlamünde hatte zudem mit seiner Lage auf einem kleinen Sporn 70m über der Saale keine Ausdehnungsmöglichkeit.
urig:
Kemenate (12. Jh.), Rathaus (16. Jh.)

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