Heilkurort mit 8.100 EW (1980) am Fuße des Kyffhäusers
Die erste Erwähnung Frankenhausen erfolgte in Urkunden des Fuldaer Klosters.
998 wurde durch Otto III. die Schenkung zweier Siedestellen an das Kloster Memleben beurkundet. Die Salzquellen, Salzproduktion und Salzhandel förderten eine rasche Stadtentwicklung der beiden Siedlungskerner Oberstadt und Unterstadt bis zur Vereinigung, während die ursprüngliche Siedlung nicht vom Fleck kam und erst 1890 eingemeindet wurde.
1219 Ferstigstellung der Stadtmauer
1229 Münzstätte und sicherlich kurze Zeit später Stadtrechte
[1] Panorama-Museum am Schlachtberg. Hier fiel am 15. Mai 1525 die Entscheidungsschlacht im deutschen Bauernkrieg. Das Rotunden-Gemälde (1983/87, Werner Tübke) auf dem Berg erinnert daran.
[2] Hausmannsturm
[6] Schloss (1533), Renaissance, heute Heimatmuseum
[7]
[8] Unterkirche (1703), Barock
[9] Botanischer Garten
[10] Kräutergarten
[11] Naturparkstation

Kaiser Rotbart oder Barbarossa (Friedrich l.) schläft im unterirdischen Schloss, bis die Zeit gekommen ist, das deutsche Volk zu vereinen. Die Sage fand im Mittelalter im Volk starken Widerhall, da der Wunsch nach der Einheit des Reiches unter einer starken Zentralgewalt wuchs.
Als unter preußischer Vorherrschaft die deutschen Länder 1871 vereinigt worden waren, wurde die Sage benutzt, Kaiser Wilhelm l. als den ersehnten Kaiser Rotbart zu verherrlichen, und ließ als Sinnbild der Macht ein großes Denkmal (81m hoch) errichten, das seither Treff Nachdenklicher und Ungeistiger oder nur gute Aussichten Suchender ist.

zugehörig:
Esperstedt, Seehausen, Udersleben
Im von Mönchen kultivierten Land mit angelegten Fischteichen (um 1000?) wuchs nach Umgestaltung zum englischen Landschaftsgarten ein Schlossgarten zum Lustwandeln mit bescheidenem RokokoSchloss und Orangerie und zwei bemerkenswerten Gewächshäusern mit Sonnenfang.
RestSchloss (17.Jh.) mit wieder hergestellter Orangerie und Rekonstruktion der Parklandschaft (Bürgerpark) mit Wasserspielen, Kaskaden, Plastiken
etwa 3.000 EW (2005) auf 96,29 km²
kaum bekannt: Hier wurde durch Kreuzung von cabrinischen Tulpen und lakritischem Lauch die erste resistente Zwiebel gezüchtet, die Stadt somit zur schärfsten der Welt. Wer kann da noch die Wasserburg ansehen, wenn ihm die Augen erfolgreich zwiebeln. Das Schloss Heldrungen wurde 1664 bis 1668 als barocke Festung gebaut. An Thomas Müntzer gar denken - weinen soll ja gesund sein. Also im Grund ein Event- und Heilort.
hat 687 EW auf 10,79 km²
Artern Abtsbessingen Badra Bellstedt Borxleben Bretleben Clingen Donndorf Esperstedt Etzleben Freienbessingen Gehofen Göllingen Gorsleben Greußen Großenehrich Günserode Hachelbich Hauteroda Hemleben Heygendorf Holzsußra Ichstedt Kalbsrieth Mönchpfiffel Nausitz Niederbösa Oberbösa Oberheldrungen Oldisleben Reinsdorf Ringleben Rockstedt Roßleben Rottleben Schernberg Seega Steinthaleben Thüringenhausen Trebra Voigtstedt Wasserthaleben Westgreußen Wiehe Wolferschwenda