Sondershausen

Stadt mit 23.000 EW (2003) zwischen den Höhenzügen Hainleite und Windleite mit viel Buchenwald;

im 8. Jh. fränkisch besiedelt
1125 urkundliche Ersterwähnung
Um 1300 Stadtrecht unter Herrschaft des Grafen von Hohnstein

Ab 1356 -1919 Residenz der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen; Das Schloss (13. Jh.) mit Schlosspark, zuerst Burg des Grafen von Hohenstein, 1356 bis 1918 Residenz der Grafen und Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen. Der Turm wurde in dem Mitte 16. Jh. errichteten Renaissanceschloss integriert, 1697 klassizistisch überformt, auch Teile im Historismus, 2004 saniert, Musikveranstaltungen
Im Schlossmuseum beeindrucken unter anderem der Barocksaal mit seinen Götterfiguren und die goldene fürstliche Staatskutsche.

Ab 1890 Kali-Bergbau, zu besichtigende Schachtanlagen über 42 km und bis 700m tief, mit Salzsee;

Schloss Sondershausen © figures

sehenswerte Innenstadt
Plan der Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von Sondershausen

[M] Markt, Information
[R] Rathaus (Stadtverwaltung)
[1] Schloss mit Museum, Marstall, Achteckhaus
[2] Landratsamt
[3] Großer Parkteich
[4] Trinitatiskirche am Trinitatisplatz
[5] Gottschalcksches Haus
[6] Post
[?]Reste einer Stadtmauer im Süden


weitsichtig?

Aussichtsturm am Possen (1781), damals mit 42m Höhe der höchste Fachwerkturm Europas, bot aber alle möglichen Fernblicke, nur nicht den gewünschten auf die Stadt. Dafür kann man hier in den tiefsten Bergbrunnen Europas sehen.

Stadtteile/Eingemeindungen

Lage einiger Stadtteile und Orte im Stadtgebiet von Sondershausen

Bendeleben, Berka, Dietenborn, Großberndten, Großfurra, Hachelbich, Himmelsberg, Hohenebra, Immenrode, Kleinberndten, Oberspier, Schernberg, Schersen, Sondershausen, Straußberg, Thalebra
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