Kreis im LDS - Land der Seen

19.000 ha Naturschutzgebiet, 16 Landschaftsschutzgebieten, mit fast 50% Waldfläche, durchfließtes Land der Spree und Berste, die idyllische Dahme. Südlich von Leibsch beginnt der laubwaldreiche Unterspreewald. Die Gewässer fließen zur Dahme und gehören damit ebenfalls zum Einzugsbereich der Spree - über 70 Seen!

Im Süden die ländlich-kultivierte Niederlausitz mit flachen eiszeitlichen Sandhügeln. Deutsche Siedlungen entstandenen ab 1200 meist Rundlings-, Anger- und Straßendörfer. Typische Gutsdörfer mit Herrenhäusern sind Waltersdorf, Görsldorf und Beesdau südlich von Luckau. Es verschwanden auch Orte und entstanden beeindruckende Bergbaufolgelandschaften wie die Schlabendorfer Felder südwestlich von Luckau.

Im Norden der direkte Kontakt zu Berlin und mit dem Flughafen auch globales Format. Gewerbeansiedlungen auch um den Binnenhafen in Königs Wusterhausen.
Ein aussichtsreicher Kreis!

Byhleguhre-Byhlen

bestehend aus dem Ortsteilen Byhlen und Byhleguhre. Der Doppelname ist Programm. Welches?

Golßen

Ackerbürgerliches Angerstädtchen mit rund 2.300 EW in reizvollem Mischwald-Wiesenland des Unterspreewaldes an der B96;
1276 gilt als Gründungsjahr?
bis 15. Jh. befestigter Ort mit Burg am Utzenberg;
sehenswert:
historischer Stadtkern um 1900, klassizistische Kirche (1811/1845?), viele Stadthäuser frühes 20. Jh., neugotisches Backstein-Rathaus (1904); Schloss- und Parkanlage (1723) mit unverwüstlichem Denkmal für Schlossherrin Gräfin Amalie Sophie Henriette von Fontana, geb. von Redern (1753-1810);
viel wichtiger:
Produktionsstätte für Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, u.a. Spreewaldkonserve GmbH, Heimathof für Gurkenfans;
verlockendes Teichland nicht nur für verschiedene hochstelzige Vögel - Utzenteich mit Karpfenzucht, Fachwerkfischerhäuser, Kahnfahren kann man auch hier!
erbaulich:
Ab 1960 wuchs ein kleines Neubaugebiet im Westen der Stadt, während südlich eine Eigenheimsiedlung entstand.
Ortsteile: Altgolssen, Landwehr und
Prierow - nachts meist umnebeltes Dorf mit Gaststätte. Nicht vom Knüppeldamm abkommen!

Groß Köris

nördlich Teupitz, im Seengebiet der Dahme, Motzen (?)

Heideblick

OT Gehren: quellenreiches Angerdorf, im 11. Jh. erwähnt, an den Gehrener Bergen mit Teufelsstein, Schloss Sinntrotz einsam und nahe am Wald, bestens für Familienfeirn mit übernachtung geeignet;
Goßmar: kombiniertes Anger- und Sackgassendorf aus 12./13.Jh. mitKirche aus Findlingsmauerwerk, Wassermühle

Krausnick

barocke Fachwerkkirche (1728) - nicht nur eine Rarität in Brandenburg, sondern ein absolutes und ausgewogen schönes Unikat

Lieberose

Städchen mit rund 1.500 EW im östlichen Landkreis;
historische Altstadt, Schloss Lieberose (Barockanlage)

Märkisch Buchholz

Ackerbürgerstädtchen mit Kopfsteinplasterstraßen, die den Verkehr hoffentlich lange auf 30km/h freiwillg begrenzen und Schwersttransporter fern halten, und damit den Konsum heimischer Produkte und den sanften Tourismus fördern.
Ortsteile: Hermsdorf, Münchehofe, Köthen

Märkische Heide

Sehenswert: Schloss Groß Leuthen /Renaissance?)
mit den Orten:
Alt-Schadow, Biebersdorf, Birkenhainchen, Dollgen, Dürrenhofe, Glietz, Groß Leine, Groß Leuthen, Gröditsch, Hohenbrück, Klein Leine, Klein Leuthen, Krugau, Kuschkow, Leibchel, Neu Schadow, Plattkow, Pretschen, Schuhlen-Wiese, Wittmannsdorf

Mittenwalde

Städtchen mit vielen Fachwerkhäuschen und Straßen noch mit Kopfsteinpflasten, Pulverturm, Berliner Tor sowie Stadtmauerrest, Pfarrkirche St. Moritz (13. Jh.)

Prieros

Gestüt, kleines Fachwerkhaus (18. Jh.) am Dorfanger mit dörflichem Museum

Schenkendorf

ehemaliges Rittergut mit idyllischer Dorfanlage und Kirche; Schloss Schenkendorf - gelblicher Klinkerbau im italienischen Villenstil (1870?) in schöner Parkanlage, seit 1994 im Besitz des Grafen Kretzulescu, einem Nachfahren des Grafen Dragula. Ein großer Findling auf dem nach Nordost führenden Weg Richtung Damsdorf markiert die ehemalige Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen.
Den Weg Richtung Dahme sollten vor allem Frauen gegen Mitternacht meiden, weil diese am Prensdorfer Grund häufig von einem weißen Bullen mit feurigen Augen angesprungen und umgerammt wurden.

Schlepzig

Stadt im Unterspreewald mit Agrarhistorischem Museum, Kahnabfahrt, Wassermühle...>/p>

Schönefeld

Gemeinde mit 11.218 EW (2005) auf 76,01 km² im nördlichste Punkt des Landkreises und so Berlin tangierend mit optimaler Einbindung ins Verkehrsnetz. Damit auch interessanter Wohn- wie Gewerbestandort, zumal die Infrastruktur gut entwickelt ist.
1375 erstmals als "Schonenvelde" erwähnt, wurde dieser Ort vor allem durch den Zentralflughafen Berlin-Schönefeld bekannt. Die Entwicklung zum Luftfahrtstandort begann 1934 mit dem Bau eines Flughafens und des Henschel-Flugzeugwerkes, die bis bis 1945 etwa 10.000 Flugzeuge fertigten. Danach wurde der Flugzeugbau eingestellt und der Ausbau des Flughafens forciert. Die Deutsche Lufthansa (DDR, später Interflug) nahm 1955 ihren Betrieb auf.
Die zukunftsträchtige Lage und der rasche Anstieg der Fluggäste (19832,7 Millionen) waren entscheidend für den weiteren Ausbau. Mit Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg International - BBI , Ziel 2010/11 - wird mit 20 Millionen Passagieren p.a. gerechnet. Durch "versöhnliche" Umsiedlung wurden die erforderlichen Flächen auch des OT Selchow verfügt und neue Wohnsiedlungen geschoffen, die zu einem gewissen Landhausstil tendieren.
weitere Ortsteile Waßmannsdorf, Großziethen mit Kleinziethen, Selchow, Kiekebusch und Waltersdorf.
Waßmannsdorf entwickelte sich vom Möhrendorf zum Gewerbestandort mit einem der modernsten Klärwerke Europas. Großziethen ist endlich wieder durchlässiger. Selchow ist landwirtschaft geprägtes Paradies für Pferdeliebhaber mit allerhand Sport- und Freizeitanlagen. Kiekebusch, 1200 durch niederrheinische Bauern besiedelt, zeigt sich als typisch märkisches Dorf mit schmucken Bauernhäusern und neuen EFH als gesunde Wohnlage. Waltersdorf hat sich von stark durchfahrener Steusiedlung zu einem gründerzeitlich geprägten Ortsteil mit moderner Infrastruktur am Airport-Center Waltersdorf und dem Lilienthalpark entwickelt.

Schwerin

Ort mit rund 650 EW (2002) auf 6,69 km² am Teupitzer See - nicht zu verwechseln mit dem im Süden des Großen Selchower Sees nahe Storkow gelegenen Ort oder der gleichnamigen Landeshauptstadt in MV

Schwielochsee

Wenige Kilometer vor dem Spreewald beschreibt die Spree einen weiten Bogen und mündet bei Trebatsch, wo der bedeutende Australienforscher Ludwig Leichhardt 1813 geboren wurde, in den 11,65 km² großen Schwielochsee mit den Campingorten Zaue, Goyatz und Jessern.
Die Gemeinde Goyaz ist seit 1998 staatlich anerkannter Erholungsort

Steinreich

Gemeinde mit etwa 650 EW (2005) auf 41,72 km² im "Grenzgebiet" zwischen Mark, Niederlausitz und Niederen Fläming, mit Grenstein Findling zwischen den Provinzen Brandenburg und Sachsen;
unter anderem mit den Orten Glienig, Damsdorf,
Schenkendorf zählte bis 1945 zum Besitz der Familie von Kleist. Heinrich von Kleists Erzählung "Michael Kohlhaas" war eher ein ausführlicher Report darüber, wie der Brandenburger Rosshändler K. in Behinderung korrekter Grenzgeschäfte durch Mehrfachzölle, Drangsale, Bürokratie und Beziehungsfilz, Mord an Frau und Knecht schließlich durch das Schwert hingerichtet wurde. Denn was klagt ein Rosshändler auch gegen Junker! Ein höchst aktuelles Werk, das klar alle Orte und Beteiligten aufzeigt wie heute die Yellow Press. übrigens kannte Martin Luther Michael Kohlhaas und Predigte hier in einer der ältesten Kirchen der Niederlausitz. Und des Fläming. Und?
aufgeschlossen:
Schloss mit Wohnpark der Arbeiterwohlfahrt in Park mit steinernen Nackedeis

Straupitz

Dorfkirche, zweitürmiges Meisterwerk des Klassizismus nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel

Teupitz

kleine Stadt mit 1.300 EW (1980) am wunderschön buchtenreichen See, umwaldet von Kiefern auf Sandböden; Wasserburg der Schenken von Landsberg, heute Hotel, der nahe Eichenwald der Dubrow;
Mehr als 20000 deutsche Soldaten, die meisten erst vierzehn- bis siebzehnjährig, die noch Ende April 1945 in den Wäldern südlich von Teupitz befehlsmäßig in sinnloser "Verteidigung" Berlins geopfert wurden, fanden ihre letzte Ruhestätte auf dem Waldfriedhof Halbe. Noch nach Jahren schwemmte es Schädel und Gebeine an die Ufer. Jeder Angriffskrieg war nur ein Verteidigungskrieg. Und fast jeder Verteidigungswaffe wurde umgehend zur Angriffswaffe. Dies ins Stammbuch angriffslustiger Verteidigungsminister. Dies auch in die Stammbücher von Tourismusführern, die lediglich Schloss- und Kirchengeschiche daher beten und das mit Geschichte verwechseln.

Unterspreewald

- Hauptort: 15910 Schönwalde

Wildau

TFH Wildau

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