Gornsdorf

Gemeinde mit 2.400 EW (1992) auf 450-500m ü. NN. in einem 3km langem Bachtal gelegen, wobei im Norden die Flur von der Zwönitz durchflosen wird;

Ende 12. Jh. erfolgte die Besiedlung im allgemeinen Sog der Ortsgründungen allhier. Die ersten Siedler des Ortes waren wohl Südharzer (wichtig für Terpentingewinnung), angeführt von Mönch Jordan aus dem Zisterzienserkloster Walkenried. Aus dem Jordanstorf wurde durch Lautverschiebung mit der Zeit Gornsdorf.

Die Herren von Stahlburg (Stollberg) hatten auch in Thüringen waldreiche Besitzungen.
G. blieb über einige Jahrhunderte eine kleine Bauerngemeinde, zählte noch im 18. Jh. etwa 250 EW.

Um 1670 kamen die ersten Leineweber und etwas später Bortenweber ins Dorf. Die ersten Strumpfwirker sind im Kirchenbuch 1745 verzeichnet. Gornsdorf entwickelte sich zu einem Strumpfwirkerdorf.

Im 19. Jh. stieg die Einwohnerzahl rasant von 550 (1821) auf 2.262 (1890), dann weiter auf 3585 (1931). Das Dorf wuchs die Berghängen hinauf und es enstanden die Siedlungen am Andreasberg (mit Kleingartenanlage), am Badberg und im unteren Ortsteil.
Diese Gemeinde hatte sich zur Industriegemeinde - Fabrikstraße! - gewandelt und lieferte sogar Leiterplatten für die Elektronikindustrie bis nach Kanada und Japan.

sehenswertes Ortszentrum

Sehenswertes und Markantes im Ortszentrum von Gornsdorf

[1] Post
[2] ?
[3] Terrain An der Kirche, Denkmal
[4] ?
[5] Goethehain, Ort abgöttischen Goethekults und bemühten Heimattums.

[6] Kindergarten, Denkmal (wodurch?) östlich der Bachgass
[7] Kulturhaus?
[8] ehemals Freibad, jetzt Angelteich


gewandert

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