Geyer

Stadt mit 5.600 EW (1980);

1467 wurden Geyer die Stadtrechte verliehen.

In Geyer befindet sich eine gewaltige Pinge - ein zusammengestürztes Bergwerk - und ein Huthaus (Huthaus ist das Haus, in dem der der den Hut aufhatte, nahe der Produktionsstätte lebte, arbeitete und Gäste beherbergte. Das nur als Hinweis für viele Erzgebirger, die das nicht mehr wissen) und ein Heimatmuseum im 42m hohem Wachturm.

Blick zum Greifenstauweiher GeyerDer Greifenbachstauweiher (mit Campingplatz und Jugendherberge) entstand 100 Jahre vor dem Filzteich bei Schneeberg und diente dazu, Betriebswasser für den Bergbau zu stauen und aus dem Tal über die Höhe ins Nachbartal zu leiten.
Das Freizeitbad ANA MARE ist nicht in Annaberg, sondern in Geyer in der Thumer Straße.

Greifensteine
Greifensteine, schöne Kletterfelsen

Von dem Aussichtsfelsen des bewaldeten Greifensteins (732 m) überschaut man fast das gesamte Erzgebirge. Zwischen den Granitfelsen wurde eine vielbesuchte Naturbühne errichtet. Bei Grabungen entdeckte man Reste der verschwundenen Burg Greifenstein. überall stößt man auf Zeugen des einst bedeutenden Zinnbergbaus.
Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist in dieser Gegend genau richtig. Aber auch für sehr aktive Besucher ist diesea Gebiet um die Greifensteine geradezu geschaffen. Im Winter eignet sich das Wander- und Wintersportgebiet für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Es erwarten Sie zahlreiche gespurte Loipen, Rodelhänge, Skilifte und Eisstationen mit den entsprechenden Ausleihmöglichkeiten.

Vielfältige Sport- und Erholungsmöglichkeiten - wandern, radeln, klettern, baden, surfen - werden hier geboten.

Theateraufführungen unter freien Himmel der Greifensteine bleiben unvergesslich.

Greifenbachstauweiher, Röhrengraben - bergmännischer Kunstgraben aus dem 14. Jh.
Im Greifensteingebiet und im benachbarten Zschopautal lebte Karl Stülpner (1762-1841), der sich als Wildschütz gegen fürstliche Willkür auflehnte. Als sagenumwobene volkstümliche Gestalt ging er mehrfach in die Literatur ein - recht lebendig durch Karl Sewart.