Wo der Erlenkönig noch residiert

Spreewald Kahn Spreewald im Spreewald leben

Dissen-Striesow

Heimatmuseum mit Ausstellung zum Leben der sorbischen/wendischen Bauern; Fachwerkkirche mit sorbischen Inschriften und blumiger Wandmalerei

Burg (Burkowy)
Bauernhof im Oberspreewald bei Burg 1984

Städtchen mit rund 4.500 EW (2008) auf 35,16 km² in 57 m ü. NN.; an der Hauptspree mit einem Überseehafen (für Wasserwanderer) am beginnenden Oberspreewald. Am Hafen ist auch ein historisch nachempfundenes reetgedecktes Haus mit Hof und Ziehbrunnen, das Heimatmuseum. Hier kann man viel über die wechselhafte Geschichte der Stadt und die Burg erfahren, nach der die Stadt kurz und bündig benannt ist. Herrlich die verstreuten Höfe zwischen den Fließen. Mit Glück trifft man auf den Erlenkönig oder irdische Lichtgestalten im Waldschlösschen, oder man gerät gar in die Schwarze Ecke. Pilze muss man nicht suchen, man findet sie! Und brave Leute, von denen die besten wohl die urbanen Urbans sind.
Der Bismarkturm (1915/17, 27m) steht auf dem Schlossberg, kaum 2km nördlich auf einer sagenumwobenen urgeschichtlichen Wallanlage an der Byleguhrer Straße.
Östlich der Stadt liegt das Burg-Dorf /Wobsedne Borkowy), westlich Bug-Kauper und Burg-Kolonie. Von hier eine Wanderung zum Freilichtmuseum in Lehde (Lübbenau) bleibt unvergesslich.

weitere Ortsteile von Dissen-Striesow:
Fehrow, Guhrow, Müschen, Ruben, Werbenr

Forst

Stadt mit 27.000 EW (1985) an der Grenze zu Polen; Amtshaus (um 1700), Wehrinsel und Rosengarten (1913) und natürlich die Keuneschen Alpen

Guben

war im 19. Jh. Hutstadt.
historisch: In Wilhelm-Pieck-Stadt Guben mit 36.900 EW (1980) arbeiteten im Chemiefaserkombinat, dem größten Dederon-Feinseidenhersteller der DDR, viele Frauen aus der jenseits der Neiße gelegenen polnischen Grenzstadt Gubin (Grenzübergang). Die 1965 eröffnete Wilhelm-Pieck-Gedenkstätte erinnert an den ersten Präsidenten der DDR, der am 3. Januar 1876 in Guben geboren wurde. In seinem Geburtshaus im heutigen Gubin wurde ein Memorialmuseum eingerichtet.

Jänschwalde - Braunkohlekraftwerk

 

Schwarze Pumpe

Der Sage nach bis zum 30jährigen Krieg nur "Pumpe" genannt. Als Schwedische Truppen Die Bevölkerung drangsalierte; hat ein Pumper die öffentliche Wasserpumpe schwarz bepinselt - was als Warnzeichen vor der Schwarzen Pest galt. In Panik zogen die Besatzer davon. Die dankbaren Leute bauten ein Gasthaus, tauften es "Schwarze Pumpe", soffen einen und nannten bald ihren Ort...

Turnow-Preilack

- Holländermühle in Turnow

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