an der Waldnaab mit Hessenreuther Wald und Kulm

Der Oberpfälzer Wald ist für geologisch interessierte Naturliebhaber ein ideales Wandergebiet. Wer dazu das Glück hat, auf diesem Forschungsgebiet zu arbeiten, der ist fast schon zu beneiden.

Altenstadt an der Waldnaab

Gemeinde mit rund 4.700 EW (2012) an der historischen Goldenen Straße und der Waldnaab. Damit hatte A. eine zentrale Bedeutung. Kaufmannszüge des Kaisers wechselten hier ihre den Zug schützenden Soldaten (Geleitswechsel). Das brachte Geld.
Altenstadt liegt an der touristischen Glasstraße.

sehenswert:
- Wehrkirche Mariä Himmelfahrt (um 1150), Romanik, Taufstein (12. Jh.), Grab der von Heideck - Altes Forsthaus
- Heimatmuseums im "Alten Schulhaus"
- Pestsäule (1697)
- Goldenen Gasse (Zlata stezka) (nahe der Grundschule) mit Tafeln zum Verlauf der Goldenen Straße von Nürnberg nach Prag
Ortsteile:
Altenstadt an der Waldnaab, Buch, Haidmühle, Kotzau, Meerbodenreuth, Sauernlohe, Süßenlohe (Süßenloher Weiher)

Eslarn

Markt und Erholungsort mit rund 2.700 EW (2012) in 550 m ü.NN. im Loisbachtal nahe der tschechischen Grenze;
1983 wurde Eslarn staatlich anerkannter Erholungsort
sehenswert: barocke Pfarrkirche;
natürlich:
- Naturpark mit grandiosen Landschaft
- Wildpark, Walderlebnisbühne, Kurpark
- Freibad am Atzmannsee
sportlich:
Minigolf, Tennis, Wander- und Radwege, Panoeuropa-Radweg nach Tschechien
Kommunbrauhaus mit Zoiglbier

Floss

Marktgemeinde mit rund 3.500 EW (2012)
948 frühe Nennung in den Annalen des Klosters St. Emmeram in Regensburg, als der bayerische Herzog die Ungarn bei "flozzun"besiegte
1280 erstmals als Markt bezeichnet
Von den Hussiten fast vernichtet und dann schwer vom bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg betroffen, kamen erst durch die Regentschaft der Neuburger Herzöge (1519) Handel und Gewerbe wieder in Gang.
1813 brannte Floß nieder. Bezirksamtmann Karl Reisner Freiherr von Lichtenstern baute den Markt wieder auf.
- Marktplatz, Marktbrunnen mit Fratzengesicht und Adler, Wahrzeichen von Floß
- Goldener Löwen, altes historischesLandhotel
- Altes Pflegschloss
- Judenberg

Flossenbürg

Gemeinde mit rund 1.600 EW (2012), kleinen Erholungsort nahe der Grenze zu Tschechien
Ruine der Hohenstaufenfeste Burg Flossenbürg (11. Jh.) auf dem Schlossberg mit deutlicher Granitformation die, Wahrzeichen des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald.
KZ-Gedenkstätte

Grafenwöhr

Stadt mit rund 6.500 EW (2012)
1937 wurde der Truppenübungsplatz Grafenwöhr erweitert und damit auch zahlreiche Ortschaften der Umgebung beerdigt. Militärgeschichte speziell des am Stadtrand liegenden größten NATO-Truppenübungsplatzes kann man hier in den schillerndsten Farben genießen. Sicher gäbe es Demos, falls eines Tages die Aufhebung des Sperrgebietes erwogen werden sollte. Die Wirtschaft des schönen Städtchens läge dann vielleicht brach.
Heute ist der im fränkischen Baustil errichtete Wasserturm vom Wahrzeichen der Stadt zum Eingangsportal in eine andere Welt geworden.

Kirchenthumbach

Marktgemeinde mit rund 1.300 EW (2012)
Ortsteile:
Burggrub, Bärmühle, Dammelsdorf, Ernstfeld, Grünthanmühle, Görglas, Göttersdorf, Haselmühle, Haunzamühle, Heinersberg, Heinersreuth, Höflas, Kirchenthumbach, Knittlhof, Krücklasmühle, Lenkenreuth, Luisenhof, Metzenhof, Metzenmühle, Metzlasreuth, Neuzirkendorf, Oberaichamühle, Oberlenkenreuth, Obertreinreuth, Pechhaus, Penzenreuth, Pfaffenstetten, Putzmühle, Rothmühle, Röthenlohe, Sassenreuth, Sommerau, Sorg, Straßenhäusl, Tagmanns, Thieroldsreuth, Thurndorf, Treinreuth, Unterraichamühle, Wölkersdorf, Zinnschacht

Kohlberg

Marktgemeinde mit rund 1.300 EW (2012)

Leuchtenberg

Marktgemeinde mit rund 1.200 EW (2012), Marktflecken mit malerischem Ortskern.
Eine der imposantesten und schönsten Burganlagen der Oberpfalz erhebt sich hier auf bewaldetem Hügel. Gegründet durch die Landgrafen von Leuchtenberg (1124 erstmals erwähnt), wurde sie mehrfach zerstört. Bis 1646 war die Burg Stammsitz der Landgrafen von Leuchtenberg. Erst ab 1903 wurde sie teilweise wieder aufgebaut. Zu besichtigen sind Rittersaal und Schlosskapelle.
spektakuläre Events zur Sommerzeit als Kulisse für Burgfestspiele

Luhe-Wildenau

Marktgemeinde mit rund 3.400 EW (2012)

Mantel

Marktgemeinde mit rund 2.900 EW (2012)

Moosbach

Marktgemeinde und staatlich anerkannter Erholungsort mit rund 2.450 EW (2012) im Pfreimdtal
- Wieskirche (Mitte 18. Jh.), Barock, am Teich gelegen - nicht zu verwechseln mit der Rokoko-"Wies" auf der Wiese bei Steingaden, trotzdem sehenswert.
- Schloss Burgtreswitz, 1283 bereits erwähnt, im Dreißigjährigen Krieg zerstört, danach wieder aufgebaut, heute mit Ausstellung zur Heimatgeschichte
- Freilichttheater
- Naturpark Infostelle

Schwarzenbach

Gemeinde mit rund 1.200 EW (2012) nördlich vom Manteler Wald, in einer vom Kiesabbau geprägten Landschaft;
Dorf Dießfurth. Im Tal der Haidenaab liegt eines der schönsten Hammerschlösser der Oberpfalz

Speinshart

Gemeinde mit rund 1.100 EW (2012), Dientzenhofer Kloster

Tännesberg

Marktgemeinde mit rund 1.600 EW (2012)

Waidhaus

Marktgemeinde mit rund 2.200 EW (2012) und Tor zum Osten an der historischen Handelsstraße Nürnberg-Prag, Straßenübergang von Bayern nach Tschechien, am 23.12.1989 wieder entschärft.

Waldthurn

Marktgemeinde mit rund 2.000 EW (2012)

Weiherhammer

Gemeinde mit rund 3.900 EW (2012)
Entstehung des Ortes 1717 in Verbindung mit Bau eines Hochofens

alle Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Altenstadt Bechtsrieth 1.050, Eschenbach Eslarn Etzenricht 1.600, Floß Flossenbürg Georgenberg 1.400, Grafenwöhr Irchenrieth 1.200, Kirchendemenreuth 900, Kirchenthumbach Kohlberg Leuchtenberg Luhe-Wildenau Moosbach Mantel Neustadt am Kulm, Neustadt a. Waldnaab, Parkstein Pirk 1.800, Pleystein Pressath Püchersreuth 1.600, Schirmitz 2.000, Schlammersdorf 900, Schwarzenbach Speinshart Störnstein 1.400, Tännesberg Theisseil 1.200, Trabitz 1.300, Vohenstrauß Vorbach 1.000, Waidhaus Waldthurn Weiden (kreisfrei), Weiherhammer Windischeschenbach