Kleinstadt mit 5.600 EW (1980) im südwestlichen Vorland des Thüringer Waldes bei Suhl und am Zusammenfluss von Nahe, Erle und Schleuse; in 400 m Höhe, von weiten Wäldern umgeben;
1232 als "Slusungen" urkundlich erwähnt;
1412 Stadtrecht
bis 1583 Regierungssitz der Grafen von Henneberg
seit 1955 Erholungsort
Die ist ordentlich durchmischt mit historischer und auch moderner Architektur. Das Hennebergische Gymnasium, 1677 gegründet, gehört zu den drei ältesten in Deutschland.
marktgerecht:
und hoch droben ist der historische Markplatz mit Marktbrunnen von 1710, darauf die Gräfin Elisabeth von Henneberg.
In der Stadtkirche St. Johannis (spätgotischer Chor) befindet sich die Familiengruft der Henneberger mit bemerkenswerten Sandsteingrabmälern.
lohnend:
Abstecher zum Bergsee Ratscher mit Campingplatz, das romantische Vessertal
zum Weißen Berg, Fahrt mit der Dampflok.
1226 bis 1232 erbaut wurde die von vier Türmen flankierte Bertholdsburg, ein Renaissancebauwerk mit schönen architektonischen Elementen. Ursprünglich diente sie als frühmittelalterliche Befestigungsanlage.
Im 16./17. Jh. erfolgte ihr Umbau im Renaissancestil mit prächtigen Portalen.
weiterhin sehenswert:
- Stadtmauer, speziell der Heckenturm
- Vincentmühle, um 1300 erbaut.