Leinefelde-Worbis

Leinefelde

1227 erstmals urkundlich erwähnt, blieb lange ein kleines Dorf, bis sich mit dem Bau von Bahnlinien Leinefeld zum Verkehrsknotenpunkt etablierte.
Nach 1945 wuchs der Ort an der Leine zur Textilarbeiterstadt, die es durch großzügig geschmackvollen Umbau und Rückbau ihres Plattenbaugebietesschließlich verstand, den Wegzug nach der Wende in Zuzug zu wandeln und damit sogar Unternehmen anzulocken. Kreativität lohnt sich. Manchmal. Voraussetzung ist das Klima dafür.

Worbis

4.000 EW (1980) an den Quellen von Wipper und Hahle, umgeben von waldreichen Höhenzügen
1162 erstmals genannt, 1234 durch Grafen von Beichlingen erworben (Stadtsiegel), 1255 als Gerichtsort erwähnt, 1576 Stadtrechte durch Mainzer Kurfürsten verliehen, seit 1802 preußisch.
sehenswert:
Worbis liegt an der Deutschen Fachwerkstraße!
Rentamt (16.Jh., Fachwerk) ist jetzt Rathaus und Heimatmuseum, Bürgerhäuser 16. und 18. Jh., katholische Stadtkirche "St. Nikolaus" mit spätgotischem Passions-Flügelaltar; Wallfahrtskirche des Franziskanerklosters "St. Antonius" (1670);
OT Kirchohmfeld: Denkmal für den hier 1800 geb. Heinrich Werner (Komp. Heidenröslein).
OT Beuren - ehem. Kloster mit Klosterkirche (12. Jh.), Wartturm (1293), Burg Scharfenstein (12. Jh., Umbau 14./15.Jh.), zahlreiche Häuser 17./18. Jh.
natürlich:
Naturliebhaber und Wanderfreunde haben hier ein weitläufiges Revier und am Stadtrand den 1. Alternativen Bärenpark, in seiner Art einmalig für Deutschland.

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