Stadt mit rund 21.000 EW (2008)
Aus einem schlichten Versammlungsort von Bauern hatte sich eine kleine Stadt entwickelt, die heute Handelszentrum des Kreises mit einem der größten Marktplätze Deutschland (4,7 ha) ist.
- Kirche St. Jürgen (16. Jh.?), Spätgotik
- ehemaliges Pastorat (1739) mit schön gebogener Durchfahrt und Walmdach
- St. Georg-Brunnen
- Marktplatz, 1434 angelegt als Versammlungsort, an dem sich auch die Führung der freien und unabhängigen Bauernrepublik Dithmarschen beriet. Fast genau so alt 500 ist der hier samstägliche Wochenmarkt, Und der größte an der Westküste. Dass früher hier auch ein Viehmarkt abgehalten wurde, wird durch die Pumpe an der Nordseite des Marktes erinnert
- Wasserturm in Österweide, (1902/03), 46 m hoch, 1985 Sanierung/Umnutzung, u.a. für Trauungen
Heinrich von Zütphen, kirchlicher Reformator, wurde 1524 nach der Verschleppung aus Meldorf und einem Scheinprozess verbrannt. Auf dem 1825 angelegten Friedhof /Weddingstedter Str.) wurde am Kreuzungspunkt der Alleen ein Obelisk (Klassizismus) als Denkmal für den Märtyrer errichtet. Einen gespaltenen Findling steht an jener Stelle, wo der Scheiterhaufen gestanden haben soll.
Theodor GriebelI hat im Süden des Friedhofes sein Grab. Wie starb wohl dieser Politiker und Patriot (?), der sich gegen die preußischen Annektion Schleswig-Holsteins 1866 wehrte und vergeblich für eine Eigenständigkeit des Herzogtums stritt...
FH für Wirtschaft und Technik Heide/Holstein
Duvenheide, Süderholm, Lohe