südöstlich von Heide in der Dithmarschen Schweiz
Nordseeheilbad im Norden der Meldorfer Bucht gelegen, mit Meerwasser-Hallenbad
Büsumer Hafen:
- Nationalpark-Infozentrum "Altes Schleusenhaus" an der Hafeneinfahrt
- Museumshafen (seit 2001)
- Leuchtturm (1912/13; 25 m hoch) Am Tonnenhof
- Kutterfahrten nach Helgoland und zu den Seehundbänken Blauortsand und Tertiussand,
St.-Clemens-Kirche, die Fischerkirche (15. Jh.) auf einer Dorfwurt
natürlich:
Seehundaufzuchtstation und die Vogelinsel Trischen.
OT Westerdeichstrich mit Mühle Margaretha (1845), Bergholländer mit späteren Anbauten
14.000 EW 2002; 1m ü.NN. weltgrößte Kanalschleuse, an der die Elbe in den Nordostsee-Kanal mündet. Ob Segelyacht oder Containerschiff, wer den NO-Kanal benutzt, muss hier durch an der meist befahrenen Schifffahrtstraße der Welt - Seefahrt pur.
historischer Ortskern jenseits vom Alten Hafen, mit Jakobuskirche (1678) und dem Mattias-Boje-Haus (1879), Fachwerk
Kleinstadt mit sehenswertem Marktplatz mit
- Petri-Kirche
- niederdeutsche Fachhallenhaus, (18. Jh.) reetgedeckt
. Apotheke (1839),
weiterhin:
- ältestes Haus (1613)an der Großen Bergstraße vor der Kirche
- Bökelnburg (9.Jh.) - baumbestandener Restwall am Geesthang
- schöne Wege und Lehrpfade
- Waldmuseum
Einstiges Fischerdorf, benannt nach König Friedrich VII. von Dänemark
Fleißige eingedeicht, entwickelte sich hier ein beliebtes Nordseebad.
Der kleine Hafen wird noch von Kuttern mit fangfrischen "Krabben" angelaufen.
1985 wurde die Seehundstation gegründet. Hört man die Heuler heulen, braucht es keine weiteren Erklärungen.
Wahrzeichen der Seehundstation ist die 2001 Rettungsbake der Insel Trischen zu einem Aussichtsturm umgebaut.
1696 bereits angelegt, nördlich Büsum
Eisenbahnbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal, bei 42m Durchfahrthöhe recht feligranes Outfit
Dörfchen an einem Nordseekliff, einem Steilhang an der Nahtstelle zwischen hoher Geest und tiefer Marsch (Klev, niederdeutsch Kleef genannt). Der Klev zieht sich von der Amönenhöhe bis zum ehemaligen Bahnhof Windbergen dahin und ist am Rand vermoort. Auch deshalb ein lohnenswerter Weg mit tiefen Ausblicken ins weite Land.
NSG Kudensee mit und um Dithmarschens größtem See. Der Kudensee ist der letzte Flachwassersee der Elbmarschen. Seit 1992 ist er als europäisches Vogelschutzgebiet geschützt. Von der Geestkante aus oder vom eine Aussichtsplattform am Westufer lässt sich der See am besten überblicken.
Weltberühmt ist der Kohl, der hier seit 1800 auf eingedeichtem Marschland angebaut wird.
gewaltig:
Gänsemarkt - größter Dorfplatz in Schleswig-Holstein, recht naturbelassen und von einer Doppelreihe Linden umgeben. Auf dem dreieckigen Platz mit uralter verklinkerten Straße findet donnerstag der Wochenmarkt statt.
natürlich:
Wanderpark, Lundener Moor, Moorerlebnispfad
Aussichtsturm Rehm
NaTourCentrum Lunden, Wilhelmstr. 17) - Infos zu regionaler Naturgeschichte und Naturschutz
1891 Stadtrechte;
Rathaus (1914/15, Architekt: Carl Mannhardt), Jugendstil-Denkmal, halbrunder Schaugiebel mit Relief des Heiligen Matthäus. Prächtige alte Schränke, Truhen und Bilder zeugen vom früheren Reichtum der Marschbauern.
Maria-Magdalenen-Kirche (1904/06), recht gründerzeitliche Backstein-Saalkirche auf kreuzförmigem Grund, Turm über 60 m hoch, innen bunte Glasfenster im Jugendstil, bronzenes Taufbecken (13. Jh.) aus Vorgängerkirche (?), Kanzel Renaissance
persönlich:
Karl-Victor Müllenhoff (1818-1884), Germanist, veröffentlichte 1845 mit Theodor Mommsen und Theodor Storm die Sammlung "Sagen, Märchen und Lieder der Herzogtümer Schleswig-Holstein und Lauenburg".
Mit dem Müllenhoff-Brunnen Süderstraße/ Ecke Bahnhofstraße, 1934 von Gertrud Wiebke Schröder gestaltet, wird die Sage vom Wunderbaum thematisiert - Freiheit der Dithmarschen Bauerngeschlechter sobald die verdorrte Linde wieder blüht...
Hafen an der Elbmündung, früher wichtiger Umschlagplatz für Frachter und Heimathafen von Fischkuttern, wegen sinkender Bedeutung und zunehmender Verschlickung 1970 als öffentlicher Hafen geschloss, heute immerhin beliebter Ankerplatz für Sportboote, Treff von Seglern, Sportfischern und Urlaubern.
OT Marner Neuenkoogsdeich
Windmühle Immanuel (1850) Püttenweg 2, auf dem alten Sophiendeich (versetzt) . Die Kellerholländer mit Windrose und Jalousieflügeln dient heute als Galerie zeitgenössischer Kunst.
Im Schnittpunkt von B5 und B431 gelegen, kann Meldorf kein Dorf sein! Dafür mit dem berühmten Dithmarschen Dom (13. Jh., Kirche St. Johannis), einer dreischiffigen gotischen Basilika. Über die Domstraße gelangt man zum Dithmarschen Landesmuseum mit Prunksaal (16. Jh.) und original Bauernhaus (17. Jh.), in dem man auch viel über die Dithmarsche Bauernrepublik erfährt.
sehenswerte Altstadt:
Fachwerkhaus (um 1565) Süderstraße Nr. 7
IWohnhaus (1588) Süderstr. 18, Sanierung 1988, Form und Giebel geblieben erhalten.Kulturzentrum (1880); einst Konzert- und Ballhaus, Saalbau (1900, noch orignal)
Südermarkt mit einigen historischen Gebäuden, z.B.:
- Haus Nr. 3 Medaillongiebel
- Haus Nr. 4 barocke Tür
- Haus Nr. 6, zwei Sandsteinlöwen (17. Jh.)
- Apotheke (1840), Kopenhagener Klassizismus
- Domgoldschmiede, (1780) Nordermarkt Haus Nr. 9, schmuckes Haus im weiteren Sinne
- Zingelstraße
- Backsteingiebelhaus (1710) Zingelstr. 8., Mit Sandsteinskulpturen, Giebelrelief (Pferd) und Pflanzenornamentik
Gemeinde. Im Hopener Ort liegt ein der Bismarckstein, ein findigerweise per Bahn herangeschleppter Findling. Er bietet einen guten Ausblick ins angrenzende Marschland.
Und südlich von Hopen steht die Windmühle Edda, eine Erdholländer-Mühle (1842). Sie besticht durch ihre Schönheit in attraktiver Lage auf dem Klev, der eiszeitliche Geeststeilkante. Und sie arbeitet manchmal noch, aber nur für den Eigenbedarf.
Windmühle Anna - 1803 in Fissau erbaut, später versetzt Hauptstr. 2 . Der Galerieholländers blieb einstöckig und trotzdem stattlich. Er arbeitet noch, allerdings mit neuen Flügeln und elektrischem Mahlwerk für Futtermittel.
alte Wurtsiedlung, Geburtsort von Friedrich Hebbel (1813/63), dem hier als Schreiber der ehemaligen Kirchvogtei die Langeweile plagte, weshalb er sich der dramatischen Dichtung zuwandte - was man ihm dennoch mit einem Museum dankte. Ordentlich!
beachtlich:
Kirchlein St. Bartholomäus im spätbarocken Neuaufbau von 1737 nach Brand
ins Inland gewanderte einst bedeutende Handels- und Küstenstadt mit sehenswertem Materialienhaus aus Fachwerk mit Backsteingiebel (16. Jh.) in der Hafenstraße
Arkebek Averlak Bargenstedt Barkenholm Barlt Bergewöhrden Brickeln Buchholz Bunsoh Busenwurth Büsumer Deichhausen Dellstedt Delve Diekhusen-Fahrstedt Dingen Dörpling Eddelak Eggstedt Elpersbüttel Epenwöhrden Fedderingen Frestedt Friedrichsgabekoog Glüsing Großenrade Groven Gudendorf Hägen Hellschen-Heringsand-Unterschaar Helse Hemmingstedt Hennstedt Hemme Hillgroven Hollingstedt Hövede Immenstedt Kaiser-Wilhelm-Koog Karolinenkoog Kleve Krempel Kronprinzenkoog Krumstedt Lehe Lieth Linden Lohe-Rickelshof Marnerdeich Neuenkirchen Neufelderkoog Nindorf Norddeich Norderheistedt Nordermeldorf Norderwöhrden Nordhastedt Odderade Oesterdeichstrich Oesterwurth Offenbüttel Osterrade Ostrohe Pahlen Quickborn Ramhusen Rehm-Flehde-Bargen Reinsbüttel Sankt Annen Sarzbüttel Schafstedt Schalkholz Schlichting Schmedeswurth Schülp Stelle-Wittenwurth Strübbel Süderdeich Süderdorf Süderheistedt Tellingstedt Tensbüttel-Röst Tielenhemme Trennewurth Volsemenhusen Wallen Warwerort Weddingstedt Wennbüttel Wesseln Westerborstel Westerdeichstrich Wiemerstedt Windbergen Wolmersdorf Wrohm