Für 1255 ist steinernes Mühlentor genannt. Auch die Mauerreste in der Steinstraße und Mauerstraße stammen aus dem 13. Jh.. Zwischen 1507 und 1559 wurde der Mauerring verstärkt und die Tore erneuert, doch das schützte während des Dreißigjährigen Krieges die Stadt nicht vor Zerstörung.
Im 19. Jh. wuchs die Stadt vor die Tore. Zwischen 1829 und 1866 wurden die Tore abgerissen, bis 1876 auch der überwiegende Teil der Stadtmauer.
Die wirtschaftliche Basis von Zeitz war breit:
Weberei, Tischlerei, Zigarrenmacherei, Instrumentenbau, Klavierbau. Die älteste Brikettfabrik der Welt findet sich am Altmarkt 1 mit Museum des Heimatvereins Zeitz-Weißenfelser Braunkohlerevier.
Zeitz errang sich einen Ruf als Kinderwagenstadt. Deswegen gibt es hier auch das größte Museum dieser Art.
noch bedeutend: Metall- und Maschinenbau, Zuckerindustrie

[A] Altmarkt mit schönen Gebäuden, zum Beispiel dem Hotel Drei Schwäne (1581), dem Gewandhaus, dem ehemaligen Kaufhaus der Tuchmacher, Glockenspiel

[1] Stadtbefestigung: Sie ist noch in Resten erhalten. Der Teil am Rathausgarten wurde rekonstruiert und mit Bänken zum Ausruhen, Genießen, Entspannen, Plaudern versehen. Ein mächtiges Mauerstück findet man etwas östlicher an der Freiheit.
[4] Michaeliskirche:
[6] Franziskaner-Klosterkirche

[7] Schloss Moritzburg, Landesgartenschau 2004.
Das Schloss ist eine barocke Anlage (1657/78), Herzogssaal und andere Prunkräume, heute Kreismuseum, Stadt- und Schlossgeschichte, Möbel, Plastiken, Gemälde und Grafiken aus dem 15. bis 20. Jh. Dauerausstellung Kinder- und Puppenwagen aus über 100 Jahren.
Schlosskirche, ursprünglich romanischer Dom, 13 mannshohe Heiligenfiguren, Fürstenloge, dreischiffige Krypta des 11./12.Jh. mit Zinnsarkophagen der Zeitzer Herzöge und der Grabstätte von Georgius Agricola (gestorben 1555), des Begründers der Montanwissenschaft.
erholsam:
[8] Goethepark östlich der Altstadt