Das stille, windungsreiche Wiesental der unteren Spree überrascht
mit einigen wehrhafte mittelalterliche Bauten und das von dem bedeutenden Chirurgen
A. Bier (1861-1949) in karger Landschaft geschaffene und von seinem Sohn vorbildlich
weiter entwickelte Mischwaldrevier Sauen. 1910 gebildete sich nach einer Faulschlammexplosion
eine 70m lange, inzwischen bewaldete Insel nördlich Beeskow. Wenige Kilometer
vor dem Spreewald beschreibt die Spree einen weiten Bogen und mündet in den
Schwielochsee.
Ein interessantes Seengebiet also.
Ferienort mit 3.400 EW (1980) am Nordostufer des Scharmützelsee gelegenen;
Therme, Kurpark;
Maxim Gorki war hier im Winter 1922/23 zur Linderung seines Lungenleidens.
Finkenheerder - war mal Europas beste Konfitüre! Und heute?
8.300 EW (1980), hier in seenreicher Umgebung wohnte der junge G. Hauptmann vier Jahre bis 1889 und griff Motive für seine Diebeskomödie "Der Biberpelz" auf. Dann ward er wohl dort nie mehr gesehen
Hauptort einer wassersportfreundlichen Seenkette der Löcknitz, stiller ist das Waldgebiet um in Kienbaum, wo nahe der Fernverkehrsstraße Berlin-Seelow beim Kilometerstein 40,7 in einer Waldsenke unterirdisch seit 1912 der der Höhenvermessung dienende absolute Nullpunkt der deutschen Landesvermessung zu vermuten ist. Suchen!
südlich Eisenhüttenstadt, unweit der Neißemündung;
neben reichlichen Gebäuden aus 15. bis 18. Jh. auch die reichlich barock
ausgestattete, gotisch erbaute Klosterkirche eines 1268 gestifteten Zisterzienserklosters
mit Burg Storkow; südlich - bei Leibsch - beginnt der laubwaldreiche Unterspreewald.
Ziltendorfer Niederung. Schwerst befroffen, wurde sie zum Sinnbild einer Naturkatastrophe - der Oderflut 1997
weiter im Kreis:
Berkenbrück Briesen
Diensdorf-Radlow Friedland
Fünfeichen Gosen-Neu-Zittau
Groß Lindow Grunow-Dammendorf
Hangelsberg Jacobsdorf Langewahl
Lawitz Madlitz-Wilmersdorf
Mixdorf Müllrose Neißemünde
Ragow-Merz Rauen Reichenwalde
Rietz-Neuendorf Schöneiche
Siehdichum Spreenhagen Steinhöfel
Tauche Vogelsang Wendisch
Rietz Wiesenau Woltersdorf