Dünig hügelig zeigt sich die Landschaft der Märkischen Schweiz nördlich Müncheberg, mit einigen schönen nicht zu großen Seen, die sich gut durchschwimmen lassen.
Stadt mit 2.400 EW (1980), eingebettet in eine kehlenzerfurchte, seenreiche Waldlandschaft der Märkischen Schweiz am Südostabhang der Barnimhochfläche. Die Landschaft zieht viele Urlauber an, die auch durch die beiderseits den Stobber begleitenden einsamen Wälder zum Kloster Altfriedland und nach Marxwalde wandern, das nach einem Großfeuer 1801 vom zwanzigjährigen Schinkel völlig wiedererbaut wurde. Lebhaftes Treiben herrscht am Schermützelsee (bis zu 45 m tief).
Wassermühle (1932) für Roggen, mit 2 Walzenstühlen und Quetsche für bereitwillige Herbergsgäste
Dorfkirche in Heckelberg
Dahlwitz-Hoppegarten Gemeinde mit 14.367 EW (31.2.004) auf 31,88 km² in 44 m ü. NN, an Berlin grenzend;
bestehend seit 10/ 2003 durch "Zusammenschluss von oben" aus den Gemeindeteilen Dahlwitz-Hoppegarten Hönow und Münchehofe (nicht verwechseln mit OT in Müncheberg!) zur neuen Gemeinde Hoppegarten zusammengeschlossen.
sehenswert:
traditionsreiche Galopprennbahn Hoppegarten
Ortsteile: Birkenstein, Dahlwitz-Hoppegarten, Hönow, Münchehofe, Waldesruh
Ort der üblich beflissenen Heldentaten: Denkmäler werden einfach
unter wachsamen Berateraugen ausgetauscht. Um mit Brecht zu fragen: Wer hat denn
den Oderbruch trockengelegt und dann den Boden bestellt? Hoch lebe Kaiser Wilhelm.
Und vielleicht geht es bald bei Vollmond in die Felder, diesen die Fruchtbarkeit
einzupeitschen. Ein Ort, der auch wieder slawisch werden könnte, wenn die
geschichtliche Entwicklung tatsächlich spiralenförmig verläuft.
ursprünglich verschieferten Westturm mit Pyramidendach.
größtes Dorf im Oderbruch, benannt nach Karl August Fürst von Hardenberg, dem preußischen Staatskanzler, der mit Freiherr von Stein Preußen grundlegend reformierte. Dafür erhielt er 1814 nur dieses eine Dorf. Im klassizistischen Schloss (1820/23, Karl Friedrich Schinkel) trafen sich die Widerständler vom 20. Juli 1944 mehrmals um Oberst Graf von Stauffenberg - dazu Ausstellung im Kavaliershäuschen. Dass sich gute Sparer rentieren, zeigt sich mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband, dem das Schloss jetzt gehört.
Im Ort weitere Schinkelsche Gebäude: 32 klassizistische Wohnhäuser und eine Kirche (1815/16), in dem das Herz Hardenbergs aufbewahrt wird. Und das schlug natürlich links.
Schloss Prötzel (1712), vermutlich Bau nach Andreas Schlüter
Schloss Reichenow
Gemeinde mit knapp 16.000 EW (2009)
Bei Rüdersdorf bewies 1875 der schwedische Geologe Torell mit der Entdeckung von Gletscherschrammen die kaltzeitliche Entstehung des Gebietes durch Inlandeismassen. Die wohl im späten 14. Jh. von Zisterziensermönchen bei Rüdersdorf entdeckten großen Muschelkalkvorkommen waren stets als Baustoff bedeutsam. Drei architektonisch interessante Portale vom Beginn des 19. Jh. zeigen die Eingänge der Kanäle zu früheren Tagebauen. Der vorzüglich klare Heinitzsee, im Nordosten bis zu 60 m tief, ist ein seit 1914 mit Grundwasser gefüllte Kalksteinbruch. Am ehemaligen (?) See stehen mehrere alte Kalkbrennöfen. Aufgegebene Stollen bieten Fledermäusen ungestörte Quartiere. Das 1932 hier entdeckte wurde zum größten und bekanntesten Fledermaushotel Europas.
Ein große Waldstreifen beginnt nördlich von Rüdersdorf am Stienitzsee und führt über die Strausberger Wälder zum großen, von zwei tiefen Seerinnen gegliederten Mischwaldrevier Blumenthal, das Waschbären bevölkern, verwilderte, reichlichen Schaden verursachende Nachfahren einiger 1945 aus einer nahen Pelztierfarm entkommener Tiere. Er endet bei Freienwalde (11.500 EW 1980), wo prachtvolle Laub- und Mischwälder die profilierten Hänge zum Oderbruch bedecken.
sehenswert:
Kulturhaus "Martin Andersen Nexö" Kalkberger Platz 31, 1956 fertiggestellter, denkmalgeschützter Bau, auch Akropolis genannt.
OT Hennickendorf - Wachtelturm auf dem Wachtelberg
Tasdorf, Hortwinkel
Im April 1945 fand auf den von der deutschen Wehrmacht stark befestigten verteidigten Seelower Höhen die letzte große Schlacht des zweiten Weltkrieges statt. 1972 wurde bei Seelow für die 30.000 sowjetischen gefallenen Soldaten und die 20.000 anderen eine Gedenkstätte am Ortsausgang Richtung Küstrin eingeweiht.
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im Kreis: Küstriner Vorland Lebus
Märkische Höhe Bliesdorf
Falkenhagen Fichtenhöhe
Garzau-Garzin Golzow Gusow-Platkow
Höhenland Lietzen Lindendorf
Falkenberg Beiersdorf Bleyen-Genschmar
Neuenhagen Neulewin Neutrebbin
Oberbarnim Oderaue Petershagen
Podelzig Rehfelde Reitwein
Sachsendorf Schulzendorf
Treplin Vierlinden Waldsieversdorf
Wrietzen Zechin Zeschdorf