Rosenheim - kreisfreie Stadt am grünen Fluss

Max-Josefs-Platz in Rosenheim

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Stadt mit knapp 60.000 EW (2006), rund 30.000 EW (1945) am Inntaleck mit Wiesen, auf denen man auch weniger als 1 Maß Bier trinken darf, umgeben von aussichtreichen 1500ern.

Die Geschichte der Stadt kompetenter Holzköpfe beginnt im Jahre 15 v.Chr. mit einer Holzbrücke über den Inn. Die einstige römische Militärstation Pons Aeni wuchs bald zu einem wichtigen Handelsort heran. Jene vergangenen Zeiten sind atmosphärisch auf dem Max-Josephs-Platz eingefangen.

1232 erstmals urkundlich erwähnt, benannt allerdings nicht nach den hübschen Damen (Rosen), deren Töchter die Rosinen sind. Namen und Wappen verdankt die Stadt der weißen Rose im Wappen der Wasserburger Grafen, die eine Burg über Rosenheim erbauten. Das Schloss wurde 1234 erstmals urkundlich erwähnt und 1745 abgebrochen.

Rosenheim profitierte sehr von seiner zentralen Lage an den großen Verkehrsachsen nach Italien und Österreich.

1328 Markt, beginnender schwunghafter lukrativer Salzhandel mit Innschifffahrt
1504 Recht der Salzüberfuhr
1604 niedere Gerichtsbarkeit
17. Jh. - Brände und Überschwemmungen vernichten die mittelalterliche Stadt weitgehend.

1809 Bau einer eigenen Saline mit Soleleitung aus Bad Reichenhall
1864 Erhebung zur Stadt durch König Ludwig II., Entwicklung zur Metropole Südostbayerns

Heute ist Rosenheim Messe- und beliebte Einkaufsstadt.

sehenswerte Innenstadt
Rosenwappen der Rosenheimer

[R] Rathaus, einst stolzer Bahnhof der Bayerischen Staatsbahnen
[K] Kongress-Zentrum
[L] Ludwigsplatz

[M] Max-Josefs-Platz, früher der Innere Markt mit Schranne, Er ist umgeben von prächtigen Bürgerhäusern im Inn-Salzach-Stil. Typisch dafür die schmucken Arkaden- und Laubengänge, die flachen "verborgenen" Grabendächer hinter aufragenden Vorschußmauern. Der Nepomukbunnen und derbes Kopfsteinpflaster vervollständigen das Ambiente.


Rosenheim Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt

[N] Stadtpfarrkirche St. Nikolaus (15.Jh.) hinter dem Marktplatz, Turm (65 m) ist ein Wahrzeichen der Stadt. Ältestes Kunstwerk des Gotteshauses ist das Schutzmantelbild aus dem Jahre 1514.

[H] Heilig-Geist-Kirche (Fußgängerzone)
Die 1449 vom Handelsmann Hans Stier als Spitalkirche gestiftete Kirche beinhaltet ein kunsthistorisches Kleinod: das Luccabild als Seccomalerei aus dem 15. Jahrhundert.

[S] Salinenplatz, Salinengarten mit Skulpturen. Hier wurde einst Salz gewonnen


[1] Lokschuppen, Rathausstr. 4 Kunst- und Kulturforum der Rosenheimer
[2] Ellmaierhaus (Denkmal) Ellmaierhaus mit Tonnen- und Kreuzgewölbe (15., 16. Jh.), seit 1990 Holztechnisches Museum, Max-Josefs-Platz 4.
[3] Mittertor (14. Jh.), einzig erhalten gebliebenes Rosenheimer Markttor. Es trennte den Inneren vom Äußeren Markt, heute Städtische Museum.
[4] Richtung Nord: Rosenberg Cops, Loretowiese, Inntal
[5] Inn-Museum im ehem. Bruckbaustadel an der Innbrücke, Innstr. 74

[6] Freibad
[7] Eisstadion; Mangafall
[8] Städtische Galerie
[9] Hallenbad, Luitpoldhalle

weiterhin:
- Städtische Museum in Stadttoranlage am Ludwigsplatz - römische Funde, Inntaler Möbel
- Theater am Markt, Ludwigsplatz 14, Kneipe mit Hinterhoftheater
- FH Rosenheim. Rosenheimer Fachhochschule für Holztechnik.

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