Schlupf vom Zonenrand in Metropolregion

Der Landkreis Kronach gehört mit zur Europäischen Metropolregion Nürnberg, liegt im Norden Oberfrankens. In seinen vier Städten, sieben Marktgemeinden und sieben Gemeinden wohnen zusammen rund 75.000 EW.

Landschaftlich und kulturhistorisch handelt es sich um ein recht vielgestaltiges Gebiet. Der nordöstliche Teil erstreckt sich in einem waldreichen Mittelgebirge, dem Frankenwald. Der kleinere Teil im Südwesten gehört zum Obermainischen Hügelland. Dar Landkreis Kronach ist grenzenlos nahe zum Land Thüringen.

Küps

Markt mit rund 8.900 EW (2011) auf 35,6 km² im Rodachtal, grenzend an den Frankenwald
altfränkische Siedlungsstruktur,
sehenswert:
- Schlösser und Kirchen in allen Ortsteilen
- ökologisch-botanischer Naturlehrpfad
- Lehrgärten für Heil- und Wildkräuter
Ortsteile:
Au, Burkersdorf, Hain, Johannisthal, Oberlangenstadt, Schmölz, Theisenort und Tüschnitz.

Ludwigsstadt

Stadt mit rund 3.500 EW auf 58,9 km² am Zusammenfluss von drei Mittelgebirgsbächen, umgeben von bewaldeten Höhen des Frankenwaldes und des Thüringer Waldes.
1222 wurde Ludwigsstadt erstmals urkundlich erwähnt.
1269 war sie Amtssitz eines Vogtes, also bereits bedeutender Ort.
1490 erhielt Ludwigsstadt die Stadtrechte.
sehenswert:
- historische Gebäude mit Schieferfassaden
- Schiefermuseum
- Burg Lauenstein
- Marienkapelle
- Tanzanger in Ebersdorf
- Kirche St. Elisabeth Kirche in Steinbach an der Haide
Ortsteile:
Ebersdorf, Lauenstein, Lauenhain und Steinbach an der Haide

Marktrodach

Markgemeinde mit knapp 4.000 EW auf 33,3 km² im Rodachtal
Welche besondere Rolle das Flößerdorf einnahm, ist im einzigartigen(?) Flößermuseum zu erkunden.
Arbeit - Erholung - Sportmöglichkeiten in intakter Natur - alles scheint es hier zu geben. Aber kann man auch noch flößen?
Gemeindeteile:
Großvichtach, Oberrodach, Seibelsdorf, Unterrodach und Zeyern.

Mitwitz

Markt und Verwaltungsgemeinschaft mit rund 3.000 EW (2011) auf 33,2 km² in 288 bis fast 500 m ü.NN. am Steinachtal und zum Teil im westlichen Naturpark Frankenwald
Die Ortsgründung erfolgte im 11. Jh.(?)
Im 19. Jh. war die Korbmacherei am Ort sehr präsent, nach dem 2. Weltkrieg die Holzverarbeitungs- und Polstermöbelindustrie, auch die Produktion von Stahlrohrmöbeln. Tendenziell entwickelte sich der Fremdenverkehr.
Mitwitz ist Sitz der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken und des Landschaftspflegeverbandes Frankenwald.

sehenswert:
Der Ortskern ist durch viele denkmalgeschützten Gebäude geprägt, u.a.
- Rathaus
- Gasthaus Häublein
- Forsthaus
- Jakobskirche, Pfarrhaus
- Oberes Schloss mit Nebengebäuden, Wasserschloss

natürlich:
- Imkermuseum
- Landschaftsschutzgebiete Mitwitzer Wustungen und Roter Bühl
- Naturschutzgebiet Föritzau

festlich:
Schlossparkfest
Kronacher Sommer
Musiksommer Obermain
Mitwitzer Kirchweih mit großem Standmarkt
eingemeindet:
Im Rahmen der Gebietsreform 1974 - 1977 wurden Burgstall, Hof, Horb, Kaltenbrunn, Leutendorf, Neundorf, Schwärzdorf und Steinach zu Mitwitz eingemeindet

Nordhalben

Markt- und Klöppelgemeinde mit fast 2.000 EW auf 21,9 km² im Tal der Rodach. Im Norden des Gemeindegebietes liegt der Naturpark Frankenwald und die Landesgrenze zu Thüringen.
Nordalben ist staatlich anerkannte Erholungsort und bietet entsprechende Möglichkeiten.
wichtig:
- Trinkwassertalsperre Mauthaus, gespeist von der Ködel
- Klöppelschule, Hobbykurse für Gäste anbietet
- Nordwaldhalle für Hallensports

Orts- und Gemeindeteile:
Buckenreuth, Grund, Heinersberg, Ködelberg, Krögelsmühle, Mauthaus, Neumühle, Nordhalben, Regberg, Stengelshof, Stoffelsmühle, Thomasmühle, Wetthof

Pressig

Gemeinde mit reichlich 4.000 EW auf 53,2 km² im Frankenwald
Pressig-Rothenkirchen entwickelte sich zu einem bedeutenden Bahnhof mit Bahnbetriebswerk und Dienststellenwurde, war auch einmal Grenzbahnhof an der Strecke München - Berlin.
1956 Verleihung des Marktrechtes an Pressig.
sehenswert:
u.a. das Frankenwaldhaus in Eila
zugehörig:
Die ehemals selbständige Gemeinden Welitsch, Eila, Posseck, Grössau, Marienroth, Brauersdorf, Rothenkirchen, Friedersdorf und Förtschendorf schlossen sich mit dem Markt Pressig zur neuen Femeinde zusammen.

Reichenbach

Gemeinde mit über 700 EW (2011) auf 34 8,7 km² in den Höhen des Frankenwaldes;
1190 erstmals urkundlich erwähnt
sehenswert:
- verschiefertee Wohnhäuser
- Reichenbach ist nicht nur ein "Schieferdorf" sonder auch das grünste Dorf im Landkreis
- Feldkapelle St. Maria
event:
- Kirchweihfest mit Plantanz, Tanz von Trachtenpaaren auf dem Dorfplatz (Plan)
- Schützenfest

Schneckenlohe

Gemeinde mit rund 1.000 EW auf 9,3 km² im Steinachtal an der B303
sehenswert:
die lange Friedhofstraße
festlich:
- Heimat- und Wiesenfest
- Brückenfest
- Deutsch-Italienisches Fest des Partnerschaftsvereins Schneckenlohe-Bborghetto di Vara.
zugehörig: Neubrand, Beikheim und Mödlitz

Steinbach am Wald

Gemeinde und Erholungsort mit rund 3.300 EW (2011) auf 36,0 km² am Rennsteig und somit "am Wald"
1190 wurde der Ort erstmals erwähnt als Eigentum ("Eygen Teuschnitz") und somit des Zisterzienserklosters Langheim. 1192 bestätigte Bischof Otto II. von Bamberg dem Kloster seine Besitzrechte, und anderem auch die an Windheim.
1388 erwarb das Bistum Bamberg diese Eigentumsrechte, die mit der Säkularisierung 1803 an Bayern gingen.

sehenswert:
- Wehrkirche St. Johannes Baptista (spätes 16. Jh.?) in Steinbach a. Wald
- Kirche St. Laurentius in Buchbach

Ölschnitzsee - künstlich angelegter, sehr beliebter Freizeitsee

- Trachtenkirchweihen in allen Gemeindeteilen
- Schützenfest Steinbach a. Wald
- Frühlingskonzert des Musikvereins Steinbach a. Wald
- Pfingstkonzert des Musikverein und der Sängervereinigung Windheim
- Musikfest der Blaskapelle Buchbach.

zugehörig:
1974 erfolgte der Zusammenschluss von Steinbach mit der bis dahin selbstständigen Gemeinde Kehlbach. Durch Zusammenschluss mit den Gemeinden Hirschfeld, Windheim und Buchbach im Zuge der Gebietsreform 1978 entstand die neue Gemeinde Steinbach a. Wald.

Steinwiesen

Marktgemeinde mit rund 4.00 EW auf 55,1 km² an der Rodach mitten im Frankenwald;
Die Fremdenverkehrsgemeinde bietet mit 80 % Waldfläche noch viel Urlaub wo andere leben und arbeiten, dazu
- Wander- und Radwegen für jedermann
- Erlebnisbad mit Blockhüttensauna
- Freibad
- Heimatmuseums
- Teichmühlenmuseum, Holzschneidemühle
Ortsteile/Eingemeindung:
Schlegelshaid. Hinzu kamen im Zuge der Gebietsreform 1978 die bisher selbständigen Gemeinden Birnbaum, Neufang und Nurn-

Stockheim Oberfr

Einkaufsgemeinde mit rund 5.200 EW (2009) auf 25,4 km²
Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsstandort - mit verlautbarter Zukunft. Doch jeder Discounter zu viel könnte auch vernichtend sein. Ebenso muss ein Konjunkturpaket - für eine Verbesserung der Infrastruktur genutzt - nicht zu einer Konjunktur führen, falls es sich hierbei nur um kurz greifende Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen handelt.
Trotzdem ein Erfolg: Die Ortsumgehung Burggrub (seit Ende 2002) und die Anbindung die Thüringer-Wald-Autobahn.
Der Name "Stockheim" lässt Assoziationen mit überkommenen Erziehungsmethoden aufkommen. Er lässt sich vielleicht positiv erklären. Und wenn es dazu auch Interessantes zu vermelden gibt, dann ergänzen und korrigieren wir uns gern (bhs).

Tettau

Markt und Wintersportort mit rund 2.500 EW (2010) auf 23,8 km² im Frankenwald und am Fuße des Rennsteiges, umgeben von bewaldeten Höhen mit bis zu 250 m Höhendifferenz.
sehenswert:
Hier wird das Tettauer Glas und das weltberühmte Tettauer Porzellan hergestellt. Betriebe der Glas- und Porzellanindustrie bieten vielleicht einen Blick in die Arbeitsräume und Musterzimmer. Spontan versuchen oder als Gruppe anmelden.
gewandert:
- mit reizvollen Bachläufe murgeln
- auf die Höhen des Frankenwaldes stürmen, in gespurten Loipen herab brettern
- zum Rennsteig (Rennweg) und weiter. Er ist einer der bekanntesten Fernwanderwege in Europas, führt auch ein Stück durch das Gemeindegebiet. Man könnte hier bis ins Thüringer Schiefergebirge nach Blankenstein oder bis nach Hörschel (Eisenach) wandern, wenn man es schafft. Turn- und Schwimmhalle, Festhalle mit Bundeskegelbehn, Kinderspielplätze, Tennisplätze, Sportschleßen, Tischtennis, Pferdeschlitten- und Kutschenfahrten, Skikurse, Eislauf, Rodeln, Sprungschanze, Sportplätze
Ortsteile:
Alexanderhütte, Kleintettau, Langenau, Sattelgrund und Schauberg

Teuschnitz

historisches Bergstädtchen mit gut 2.000 EW (2009) auf 34,3 km² im Oberen Frankenwald
1187 wurde Teuschnitz erstmals urkundlich erwähnt.
sehenswert:
- Rathaus
- Kirche Mariä Himmelfahrt - warum?
- Naturpfad im Landschaftsschutzgebiet Teuschnitzer Aue

Ortsteile:
Haßlach, Rappoltengrün und Wickendorf. Die Schönheiten des Frankenwaldes zeigen sich hier in romantischer Urwüchsigkeit. Eine Oase der Ruhe und Entspannung im Naturpark Frankenwald. In der Umgebung von Teuschnitz laden gut markierte Wanderwege zu Spaziergängen ein.

Tschirn

Gemeinde mit über 500 EW auf 20,1 km² im Frankenwald
1276 erstmals urkundlich genannt als Gut Tschirn, das mit Kirche an das Kloster Langheim übereignet wurde.
1388 kam Tschirn an die Herrschaft der Fürstbischöfe von Bamberg.
sehenswert:
- Ortsansicht des unverwechselbar schönen und stattlichen Bergdorfes
- Pfarrkirche St. Jakobus
- Nepomukstatue

Wallenfels

Stadt mit rund 3.000 EW auf 45,6 km² im Grünen an der Wilden Rodach (Hauptort) bzw. auf den Höhenzügen des Frankenwald
Der hohe Waldanteil von mehr als 80 % sorgt für ein ausgleichendes Klima.
1126 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Wallenfels.
1954 wurde Wallenfels zur Stadterhoben.
sehenswert:
- Hammerschneidmühle
- Kirche mit Bergfriedhof, Schlossbergkapelle
spannend:
- Floßfahrten auf der Wilden Rodach vom Mai bis September
- Geo-Pfad Silberberg.
Ortsteile/Eingemeindungen:
Geuser, Neuengrün, Schnaid, Wolfersgrün

Weißenbrunn

Gemeinde mit rund 3.000 EW (2010) auf 26,4 km² direkt am Wald Frankenwald
Bierdorf an der Bier- und Burgenstraße
1514 erhielt Brauer Fritz Zollstab das Brau- und Schankrecht. Die damit begründete Traditionslinie reicht bis zum heutigen Gampertbräu. Es gibt hier ein Brauer- und Büttnermuseum sowie ein Seminar für Hobbybrauer, das mit dem Titel Biermeisteristerin abgeschlossen werden kann.

sportlich: Freibad im Weißbrunntal, Leßbachtalhalle
sehenswert:
- Dorfbrunnen Jungferkättl (1715). Viel umtanzter Brunnen einer steinernen Jungfer, die eher einer robust dominanten Bauersfrau ähnelt und Wasser statt Kakaomilch aus den Brüsten spritzt, Wahrzeichen von Weißenbrunn
aussichtsreich:
- Lucas-Cranach-Turm mit Sicht vom Frankenwaldes zum Obermainischen Hügelland
festlich:
- Brauerfest an Christi Himmelfahrt
- Internationalen Wandertage
- Theaterwochen der Theatergruppe Hummendorf
- historisches Spektakel des Fremdenverkehrsvereins

zugehörige Gemeindeteile:
Buch, Böhlbach, Eichenbühl, Friedrichsburg, Grün, Gössersdorf, Holzhaus, Hummendorf, Neuenreuth, Neutennig, Obertennig, Plösenthal, Rangen, Reuth, Rucksgasse, Rucksmühle, Sachspfeife, Schaufel, Schlottermühle, Sorg, Thonberg, Untertennig, Weißenbrunn, Wildenberg, Wustung

Wilhelmsthal

Gemeinde aus acht Dörfern mit rund 4.000 EW (2009) auf waldreichen 42,9 km² im Herzen des Landkreises Kronach

Wilhelmsthal ist der Kernort der Gemeinde, wirkt wie ein malerisches Gebirgsdorf. Das Grümpeltal ist ein Idylle für sich.

Steinberg ist der größte Gemeindeteil an der meist sanften Kronach:
- Schlossberg mit zwei Kirchen. Die ältere Schlosskirche ist Rest einer Burg der Meranier
- Effelter, Naturschutzgebiet Dobertal, ehemalige Schneidmühle, umgebaut zur Bildungsstätte
- "Erholung zu preiswerten Bedingungen" - kann das wahr sein? Beispiel?
strecken sich die Gemeindeteile

Hesselbach, Lahm und Effelter auf den Höhenzügen des Frankenwaldes liegen dicht am Rennsteig.

sportlich:
- Mountain-Bike-Strecke zwischen Lahm und Effelter
- Radweg nach Kronach und andere

festlich:
Wilhelmsthaler Heimatfest am ersten Augustsonntag
Ortschaften:
- Effelter, Gifting, Hesselbach, Lahm, Eibenberg und Roßlach

Städte und Gemeinden im Kreis / EW geschätzt
Kronach Küps Ludwigsstadt Marktrodach Mitwitz Nordhalben Pressig Reichenbach Schneckenlohe Steinbach am Wald, Steinwiesen Stockheim Teuschnitz Tettau Tschirn Wallenfels Weißenbrunn Wilhelmsthal