Hof an der Saale im oberfrankischen Vogtland

Stadt mit 51.781 EW (1998) an der Saale in hügeliger Landschaft

1214 erfolgte die früheste urkundlich nachweisbare Erwähnung von Hof. Die Altstadt war aus der Siedlung Rekkenze bzw. Regnitzi im Umfeld der 1080 erbauten St. Lorenzkirche entstanden.
1230 gründete Otto I. Graf von Andechs und Herzog von Meranien auf planmäßigem Grundriss nördlich der Altstadt die Neustadt und umgab sie im Unterschied zur Altstadt mit einer Stadtmauer.

1248 gelangte Hof an die Vögte von Weida, 1373 an Burggrafen von Nürnberg, dann Ansbach, Bayreuth, 1792 preußisch, nach dem Tilsiter Frieden gar französisch, 1810 bayrisch - aber geblieben ist es immer vogtländisch.

1823 Großbrand mit 90% Verlust der Gebäude auf einem Areal um die Ludwigstraße, auf dem dann die klassizistisch biedermeierisch geprägte neue Neustadt aufgebaut wurde, die zwischen Oberem und Unterem Tor liegt.


Hof im Vogtland, Rathausbank

Nach 1848 mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz entwickelte sich Hof zur Industriestadt.
Der Nabel Deutschlands war durch die Teilung gebrochen, wuchs aber dennoch weiter zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum Nordbayerns und einer eher modernen Stadt.

FH Hof, BFH-Hof
Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Hof [A] Altstadt mit breiter Fußgängerzone
[H] Hallplatz
[1] St. Michaelis am Maxplatz
[2] Teddy-Museum
[3] Museum Bayrisches Vogtland, Stadtgeschichte
[4] Hospitalkirche, Gotik am Unteren Tor, reich barocke und renaissance Innenausstattung, Kasettendecke.

[5] Klarissenkloster Klostertor 2, Franziskaner Sommerhaus
[6] Alter Bahnhof, Einsteighalle Westgiebel 1848, 1925 Post
[7] Altstädter Schloss
[8] St. Maria Kirche
Rathaus von Hof im Vogtland[R] Rathaus in der Neustadt. Es ist ein Konglomerat aus mehreren Baustilen, 1563/66 im Barock errichtet, Turmausbau um 1619, nach Brand 1823 Ausschmückungen in Neogotik, in Ludwigstraße mit Biedermeierfassade. Besonders schön die marktseitige eingesetzte Rathausbank.


Hinterhof von Hof - kein Platz für dunkle Ecken zum Verstecken

Die freundliche Kehrseite des Zentrums im Blick.

weiterhin:
Hauptbahnhof Bahnhofsplatz 1, Spätklssizismus mit luxuriösem Königsaal, 1880 eröffnet.


Hof, Theresienstein

Der "Stein", zur rechten Zeit (1836) vom rechten Laub-Mann Liebe dienernd nach der Königin Therese umbenannt, ist ein Fröhlichenstein geblieben. Vom 70 Hektar großen labyrinthischen Stadtpark umrahmt, der viele botanische Raritäten aufweist, lädt ein zauberhaftes Jugendstilschlösschen (1902/3) zu Speis und Trank, Tanz und bester Aussicht.
Garten Eingang: Alte Plauener Straße
Zoologischer Garten: Am Theresienstein 6


ruhig:
im Südwesten LSG und Untreusee 62ha, Zugang Stelzenhofstr. mit Wanderwegen im Biotop

event
Stadtteile/Eingemeindung
Hof, Stadtteile

Eppenreuth, Epplas, Moschendorf, Lausenhof, Pirk mit Stein, Haidt, Hohensaas wm, Christiansreuth mit Krötenhof, Osseck, Geigen und Rosehbühl (Bismarckturm), Münster, Zobelsreuth, Anspann, Alsenberg, Otterberg, Erlalohe, Jägersruh, Leimitz, Fabrikvorstadt, Neuhof und Neuhofer Grund, Quetschen nw, Vogelherd, Studentenberg, Kienberg, Teufelsberg, Wölbattendorf, Unterkotzau