Königsbrunn

Königsbrunn, Brunnenköniogin

foto © Walter J. Arnold / pixelio.de - Brunnenkönigin vor dem Rathaus von Königsbrunn. Und wo blieb der König?

Stadt mit 27.551 EW (2005) auf 18,4 km² in 514 m ü. NN. an der großen Kammel zwischen Landsberg/Lech und Augsburg direkt an der bedeutendsten Römerstrasse nördlich der Alpen.
Königsbrunn war eine Station auf der ca. 500 km langen Verbindung nach Oberitalien.


Königsbrunn ist eine der jüngsten Siedlungen Bayerns, obwohl das Gebiet schon in der Jungsteinzeit und auch für die Kelten (50 Häuser) und Römern (villae rusticae) ein begehrter Siedlungsgrund war.
Die von den Römern 46 u.Z. ausgebaute Via Claudia Augusta führte von der Adria bzw. vom Po direkt durch Königsbrunn nach Augsburg und weiter zur Donau.

Iim Jahre 955 schlug das von König Otto I. geführte Heer die Ungarn auf dem mittleren Lechfeld vernichtend. Teilweise tabte die Schlach auch auf Königsbrunner Gebiet.

400 Jahre gehörte das Land zur vorderösterreichischen Grafschaft Burgau.

1833 wurden auf königlichen Geheiß an der Straße Augsburg-Lechfeld in menschenleerer Ödnis Brunnen zur Versorgung der Fuhrleute und speziell auch der Wallfahrer angelegt. Drei Jahre später errichteten erste Siedler bei den Königsbrunnen ihre Häuser. Ein Brunnen blieb - als Gedenkbrunnen gestaltet - erhalten. Auch der Stadtname und das Stadtwappen von Königsbrunn erinnern an diese Ursprünge der Stadt.

1842 wurde die damals stark bäuerlich geprägte Gemeinde Königsbrunn gebildet. Hierrieden galt sogar als längstes Dorf Bayerns.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhöhte sich die Einwohnerzahl durch Zuweisung von Vertriebenen auf das Vierfache.
1967 wurde die Gemeinde Königsbrunn zur Stadt erhoben.

sehenswerte Innenstadt

[M] Marktplatz
[m] Mercateum Fernhandelmuseum
[R] Fachwerk-Rathaus (1769)

Sehenswertes und Markantes in der Innenstadt von Königsbrunn

[1] Naturwissenschaft im Museum? Dr. Fischer ? In echt?
[2] Cineplex Königsbrunn

[3] nach Neuhaus:
- ehem. bischafliches Zollhaus (1688), ältestes Haus der Stadt, heute Gasthaus Landsberger Straße 58
- Kapelle St. Johann von Nepomuk (1734), Barock, pilastergegliederter, halbrund geschlossener Bau mit Giebelreiter mit Zwiebelhaube, Landsberger Straße 59. Sie wurde vom Neuhauswirt erbaut und dem Schutzpatron der Reisenden geweiht.


museal
natürlich
naheliegend
Stadtteile/Eingemeindung

Fehlanzeige