Malchin ist eine Stadt mit rund 7.700 EW (2012), 11.000 (1985), zwischen Malchiner und Kummerower See (4.größter Mecklenburgs) an der Ost- und Westpeene gelegen
Der Malchiner und der Kummerower See prägen besonders bei Rothenmoor und Seedorf eine äußerst vielgegliederte Landschaft im Herzen der Mecklenburgischen Schweiz, also damit im Hügelland Mecklenburger Schweiz.
1236 erfolgte die Gründung der Stadt
Im 15. Jh. wurde die Stadt befestigt.
Malchin ist ein traditioneller Industriestandort. Nach 1990 wurden bestehende Betriebe meist von einer "Treuhand" abgewickelt. Einige neue siedelten sich im Industrie- und Gewerbegebiet an. Kompensation durch Profilierung als Urlaubsort? Die Ambitionen dafür liegen wohl sehr im maritimen Bereich. Marina, Sporthafen und Wasserwanderrastplatz am Kanal mit Zugang zur Peene, Malchiner und Kummerower See sind gute Trümpfe, von der hügeligen Landschaft ganz zu schweigen.

[B] Bahnhof, Busbahnhof
[M] Markt
[R] Rathaus mit 72 Zunftzeichen, am Markt
[1] Johanniskirche (1440), gotische Backsteinbasilika
[2] Kalensches Stadttor (15. Jh.), Gotik
[3] zum Kanal mit Bootsschuppen Am Kanal
[4] Musikschule

[5] Fangelturm
[6] Volkspark mit kleinem Teich
[7] Steintor
- Freibad am Fuhrtsberg
- Schloss Remplin mit schönem Lenné-Schlosspark
- Kunstkapelle Remplin
- Hafen Salem am Kummerower See
- Malchiner Motorradtreffen Ende April/Anfang Mai
- Altstadtfest Ende Juni
- Lichterfest um den Kummerower See im Juli
- NSG Stauchmoräne nördlich Remplin
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Kummerower See.
Der viertgrößte See in Mecklenburg-Vorpommern. Er ist für Wassersport geeignet. Es gibt mehrere Badestellen, Wasserwander-Rastplätze und Zeltplätze,
Wanderwege um den See, die durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit dichten Laubwäldern, Magerrasen, Gebüschen und Feldgehölzen führen. Schöne freie Ausblicke über die Wasserfläche.
Mit dem Malchiner See gehört der Kummerower See zum Europäischen Vogelschutzgebiet Mecklenburgische Schweiz. Jährlich rasten hier im Herbst und Frühjahr
nordische Zugvögel, insbesondere Bleß- und Saatgänse. In Mooren und Bruchwäldern brüten Kraniche, in den Dörfern ist der Weißstorch heimisch. Schrei-, Fisch- und Seeadler ziehen
ihre Kreise.
Ende März sind Moorfrösche und an warmen Maitagen Laubfrösche und Rotbauchunken zu hören. Fischotter sind nicht selten, aberseltener zu hören.
Gülitz, Malchin, Alt Panstorf, Hagensruhm, Neu Pansdorf, Remplin, Retzow, Salem, Am Strauchwerder, Wendischhagen