Konstanz ist eine Große Kreisstadt mit 78.000 EW, 400m ü.NN. am alten Rheinübergang, wo der Rhein den Obersee verlässt, nur ein Katzensprung zur Schweiz
Sie ist die größte Stadt am Bodensee und die geschichtlich bedeutendste.
Voller frischem und buntem Flair streift sie kaum der Hauch einer Grenzstadt. Sie besitzt eine Universität und ist Zentrum der Bodenseeforschung.
Konstanz hat seinen Namen von Kaiser Constantius Chlorus, dem Vater Konstantins des Großen. Constantius baute hier um 300 n.d.Z. ein Kastell.
525 wurde Konstanz erstmals als Constantia erwähnt.
Konstanz hat eine alte Handelstradition und blieb über Jahrhunderte wohlhabend.
1414 bis 1418 tagte in Konstanz das Reformkonzil, fand 1417 eine Papstwahl statt.
Konstanz war im frühen Mittelalter Bischofssitz, seit der Stauferzeit Reichsstadt.
Die enge, bestens erhaltene mittelalterliche Altstadt befindet sich auf der Schweizer Seite. Der Münsterbezirk im nördlichen Stadtgebiet wurde geprägt durch Handwerker- und Wohnquartiere. Der südliche Bereich war vielmehr vom Handel geprägt, mit verschiedenen Märkten und dem Hafen. Die Bebauung ist im Kern oft noch mittelalterlich. Westlich von Obere und Untere Laube wartet das Paradies (Stadtteil) mit schönen Jugendstilhäusern.
Der viel weitläufigere Stadtteil jenseits des Rheins wird von wuchtigen Fassaden der Bürgerhäuser aus der Gründerzeit und dem Jugendstil bestimmt.
[A] Amtgericht, JVA im Umfeld
[R] Altes Rathaus (16. Jh.), florentinische Renaissance
[D] Deutscher Bahnhof, Neugotik mit Turm ➥ Bahnhofsplatz
[M] Marktstätte
[S] Schweizer Bahnhof
[T] Stadttheater ➥ Konzilstraße 11
[1] Konzilgebäude (1388), einst Lagerhaus
[2] Dreifaltigkeitskirche, 13./14. Jh., Freskenzyklus
[3] Schnetztor
[4] Hus-Museum
[6] Franziskanerkloster
[7] St. Stephan,spätgotisch, Sakramentshaus
[8] Triumphbogen
[9] Wessenburg-Galerie
[10] Haus zur Kunkel, Fresken Arbeit der Weber (14. Jh.)
[11] Münster Unserer Lieben Frau (10./17. Jh.) ➥ Münsterplatz
Heiliges Grab in der Mauritiuskapelle
[12] Niederburg: Stadtteil zwischen Münster und Rhein, verwinkelte Gassen, viele alte Bürgerhäuser
[13] Rheintorturm am Rheinsteig, etwas weiter Pulverturm
weiter im Zentrum:
- Haus zum Schaminen
- Hohes Haus
- Haus zum Wolf
- Christuskirche
- Stadtgarten
- Herosépark und Park Büdingen am ördlichen Rheinufer
- Rheinterassen ➥ Spanierstraße 5
- Insel Mainau, unbedingt anregend aber nur bedingt ruhig
- Kulturzentrum im Barocksaal der ehemaligen Paulskirche ➥ Obere Laube 71
- Schwäbisch-Alemannische Fasnacht
- Seenachtsfest mit großem Feuerwerk im August
Allmannsdorf Dettingen Dingelsdorf Egg Fürstenberg Königsblau Litzelstetten
Petershafen Staad Wallhausen Wollmatingen
Die 45 ha große Insel im Überlinger See gehörte 1272 - 1805 dem Deutschen Orden. 1853 erwarb Friedrich I. von Baden die Insel. 1928 wurde sie an Lennart Bernadotte von Schweden vererbt. Das Barockschloss und Schlosskirche wurden um 1740 erbaut.
Der botanische Garten wurde ab Mitte 19. Jh. angelegte, beginnend mit dem Arboretum. Heute ist Mainau als die "Blumeninsel" bekannt. Der italienische Rosengarten, die Zitrussammlung, das faszinierende Palmen- sowie das farbenprächtige Schmettelingshaus sind Besuchermagnete.