Heimsheim ist eine Stadt mit 3.181 EW (1999)
965 wurde Heimsheim erstmals urkundlich erwähnt, als sich hier Kaiser Otto der Große mit seinen beiden Söhnen traf.
1295 sind die Heimsheimer Stadtrechte in einer Urkunde des Klosters Bebenhausen erstmals erwähnt. Die Ortsbezeichnung ist mit dem Wort " heimsen" (ernten) verbunden.
Endgültig zur Stadt erhoben wurde Heimsheim wohl erst Anfang 14. Jh. durch den Pfalzgrafen von Tübingen.
[M] Marktplatz, Barockbrunnen mit obeliskem Aufsatz
[R] Neues Rathaus, ehem. Graevenitzsches Schloss bzw. Altes Schloss (1729/30), Barock des Baumeisters Paolo Retti ➥ Schlosshof
[1] Vereins- und Bürgerhaus im barocken Schleglerschloss, auch Schleglerkasten oder Steinhaus genannt
[2] Bibliothek, ehemalige Zehntscheuer
[3] Stadtkirche
[4] Altes Rathaus mit Polizeidienststelle > Markt 2
[5] Backhaus
[6] Bibelgarten
[7] Umspannhaus > Mühlweg 19
weiterhin:
Im Nordosten grenzt das NSG Feuerbacher Heide-Dickenberg. Die Tiefenbronner Seewiesen grenzen im Westen, im Südwesten das Areal Silberberg. Das Gebiet mit dem Betzenbuckel reicht in das Stadtgebiet von Heimsheim.
Schleglerspiele - 1951 und 1965 wurden die Ereignisse um die Gefangennahme der Schleglerkönige und die Zerstörung der Stadt dargestellt. Erst im Jahr 2000 gabe es erneut "Die Könige zu Heimsheim“. 2006 kam das Thema im neuen Schauspiel "Die Verschwörung der Schlegler – Ritter zwischen Raub und Ruhm" auf die Bühne. Die Geschichte macht was her.
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