Kleinstadt mit altem Eisenbahnviadukt und Resten des Schloss Wespenstein (16.Jh.) in denen lange die Grafen von Pappenheim residierten. Grabsteine einiger Pappenheimer sind im Heimatmuseum (Kirche) zu sehen. Aber nicht nur.
Den und andere Pappenheimer zu sehen gibt es im mittelfränkischen Pappenheim.
3.022 EW (1980), an der oberen Schwarza, Endpunkt der Schwarzatalbahn. Von dem 1563 entstandenen Hüttenwerk stammt der Ortsname. 1759 wurde in Katzhütte eine der ersten Porzellanfabriken Thüringens gegründet. Der sich kilometerweit in den Tälern von Schwarza, Katze, Oelze und Masse erstreckende Ort ist Ausgangspunkt erholsamer Wanderungen bis hinauf zum Rennsteig, u.a. auch nach Masserberg.
kleinstädtischer Ferienort mit 5.000 EW (1980) , 550 bis 730m ü.NN.
umgeben von weiten Fichtenwäldern.
Heimat des Weihnachtsbaumschmuckes. 1597 hatten die Glasmeister H.Greiner und C.Müller eine Glashütte errichtet, die Gebrauchsglas , herstellte. Ursprünglich reine Hüttenarbeit, nahm im 19. Jh. die Glasindustrie immer mehr den Charakter geringfügiger Beschäftigung mit scheinselbständiger Heimarbeit an.
Als sich nach 1945 Heimarbeiter in Genossenschaften zusammenSchlossen, führte
das zum exportintensiven Aufschwung. Der Ort erhielt 1958 Stadtrecht.
sehenswert:
Museum für Glaskunst. Es zeigt in einzigartiger Weise die Entwicklung dieses
Industriezweiges. Erzeugnisse des VEB Thüringer Glasschmuck, des VEB Lauschaer
Baumschmuck, des VEB Trisola und des VEB Alu-Glas sind im Inund Ausland gefragt.
Gegenüber dem Museum besteht die Möglichkeit, Kunstglasbläser
bei der Arbeit zu beobachten. In Lauscha erfand L.Müller-Uri das künstliche
Menschenauge (Glas-Prothese).
- langer lärmender Name und sonst nichts?
10.100 EW 2002; 174m ü.NN; Lohlebahn, Seckendorf-Park Hainbergsee
Gemeinde mit rund 3.300 EW im landschaftlich schönem Südzipfel des Kreises, 1923 durch den Zusammenschluss mehrerer Bauerndörfer mit dem alten Marktflecken Neuhaus entstanden
Neuhaus erlebte 1756 mit dem Steinkohlebergbaus einen Aufschwung im Handel und Gewerbe, der sich im 19. Jh. noch verstärkte und zur Industrialisierung des Ortes führte - Hüttenindustrie (Joseph Meyer) zur Erzeugung von Eisenbahnschienen und Dampfmaschinen - internationaler bergbaugeschichtlicher Rundwanderweg
erbaulich:
Schloss, Burgruine, Dreifaltigkeitskirche
Ort am Rennsteig mit rund 2.700 EW (2004), auf 39,27 km²
Stadt seit 1920, 7.300 EW (1980) zwischen Neuhaus und Sonneberg, hervorgegangen
aus dem 1519 gebauten Eisenhammer. Im Laufe der Zeit entstanden an der Steinach
weitere Hammerwerke, im 19. Jh. kamen zur Eisenindustrie die Holz- und Spielwarenindustrie,
Griffel- und Wetzsteinherstellung. Steinacher Schiefergriffel und Schiefertafeln
waren weit bekannt.
Größter Kracher aber war die Fußballmannschaft Motor Steinach.
Ferienort am Fuße des schneesicheren Kieferle (868m) im Thüringischen
Schiefergebirge. Die geschmackvollsten Kreationen an Weihnachtsschmuck kamen
seit Urzeiten aus den Ostdeutschen Mittelgebirgen - falls das jemand noch nicht
weiß. Hier werden unter anderem seifenblasendünne Glaskugel hergestellt.
Und wozu Abenteuerurlaub in California oder Alska? Goldwaschen kann man auch
im Gebirgsbach Grümpen. Das hier wirklich was zu finden ist, zeigt das
Goldmuseum von Theuern. Wäre ein ausgleichender Aktivurlaub honorige Bürger,
weil Goldwäsche anstrengender ist als Geldwäsche.
Bachfeld Effelder-Rauenstein Föritz Goldisthal Judenbach Schalkau Scheibe-Alsbach Siegmundsburg Rauenstein