Kreistadt mit rund 28.400 EW (2009) am Kreuzungspunkt der schiffbaren Eider mit wichtigem Nord-Süd-Handelsweg;
einst dänische Festung
Nach Inbetriebnahme des Nord-Ostsee-Kanal (1897?) und Bau des Hafens mit Werft gelang ein wirtschaftlicher Aufschwung.
[R] Altes Rathaus (16.Jh), mehrfach veränderter Fachwerkbau mit Backsteinfassade und gotischen Treppengiebeln
[P] Paradeplatz
[1] Theater
[2] Marienkirche, 1286 nach Brand als dreischiffige Backsteinhalleneu erbaut. Ihr Schnitzaltar (1649, Henning Claussen) zählt als bedeutendes Werk des späten Manierismus.
[3] Obereider mit Bootshäusern, Jachthafen. Vom Rendsburger Obereiderhafen ist auch eine Schiffahrt zum östlich gelegenen Audorfer See möglich. Linker Hand erstreckt sich das Gelände der Carlshütte, rechts liegen Yachthäfen, Industrie- und Werftanlagen
[4] Museum
[5] Nordmarkhalle
[5] Stadtpalais am Jungfernstieg (Pellihof )
[6] Neuwerk, das barocke Stadtviertel (Ende 17. Jh., Entwurf Domenico Pelli)
[7] Arsenal/Arsenalstraße - um zwei Innenhöfe angelegt, jetzt Kulturzentrum mit Norddeutschem Druckmuseum und Historischem Museum zur Stadtgeschichte
[8] Kaserne
[9] Garnisonskirche
etwas südlich:
Nord-Ostsee-Kanal mit der 42m hohen Eisenbahnhochbrücke und Schwebefähre nahe am Kreishafen

Rendsburg, Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal © Ralf Gosch
Klint, Marienhof