Der Turm der Kirche St. Salvator (11. Jh.) stürzte bereits 1611 ein und steht seitdem als Ruine und Wahrzeichen auf Pellworm.
Insel mit Landunter 1m u.NN. und notgedrungen umdeicht und bewarft, somit zwar keine Hallig, aber von Halligen umgeben.
Die alte Drachentöter-Gemeinde Pellworm und der Nordstrand bildeten sich 1634 nach verheerender Sturmflut aus der einstigen Insel Strand, wobei die landwirtschaftlich genutzte Insel Nordstrand seit 1935 per Damm mit dem Festland verbunden und seit 1990 Nordseeheilbad ist.
Pellworm ist selbst keine Hallig, aber von einer Reihe von Halligen umgeben. Süderoog und Südfall gehören mit zur Gemeinde Pellworm.
Wattwanderungen zu den versunkenen Siedlungen verleihen ein sonderbare Stimmung, die man aber nicht auf eigene Faust versuchen sollte. Dazu gibt es die Pellwormer Wattführer!
Es gibt hier auch eine eigene Volkstanzgruppe, einen Leuchtturm und eine Galeriehlländermühle (1652).
Die Pellwormer sind vorzügliche Gastgeber und bei aller scheinbarer Gelassenheit erfolgreich und optimal ökologisch. Zum Beispiel lassen sie sich von Touristen gern ihre Autos anschieben - schon sind sie am anderen Ende der Insel. Ohne Fahrerlaubnis und Benzinverbrauch.
Am besten setzt es sich bei Sturmflut auf die Insel über vom Nordstrand nach Tammensiel. Und wer eine freundliche Unterkunft auf einer Wurt sucht, findet sie.