
Die Halbinsel Eiderstedt mit St. Peter, Ording und Westerheversand hat zum Glück etwas Sandstrand erhalten. Sie wurde im 15. Jh. mühsam dem Meer abgerungen und eingedeicht: Marschland, 15 km breit und etwa 30 km lang. Hier finden Schafe ihre verdiente Freiheit. Und die Haubarge, typisch friesische Bauernhäuser, blieben bodenständig.
kleine Backsteinhäuschen um einen seit 12.Jh. kirchenbebauten Hügel auf der Halbinsel Eiderstedt - dat is Garding mit Garding, Kirchspiel, Grothusenkoog, Katharinenheerd, Osterhever, Poppenbüll, Vollerwiek, Welt
Nordseeheil- und Schwefelbad mit rund 4.000 EW (1995) am Südwestzipfel der Halbinsel Eiderstedt. Neben dem Wernerwald in Cuxhaven ist hier das einzige Waldgebiet Deutschlands, das direkt an der Nordseeküste liegt. Der 12 km lange Sandstrand ist bis zu 2 km breit und ideal für Strandsegler.

Auf die Große Sandbank gelangt man über die wohl 1km lange Seebrücke (1926)
Zur Gemeinde zählen: Bad Sankt Peter, Ording, Brösum, Wittendün, Böhl-Süderhöf
Hafenstädtchen an der Eidermündung, Bade- und Luftkurort
sehenswert:
ehemaliges Packhaus mit Eiderstedter Heimatmuseum. Eine gute Chance für Begegnungen im Dorfkrug oder am Krabbenkutter. Am besten man geht mit einem Sportboot vor Anker und sieht sich am Marktplatz nach den malerischen Bürgerhäusern um.
im Norden von Eiderstredt; Heimatmuseum mit Gaststätte im Roten Haubarg. Dieser weiß geschlämmten Ziegelbau hat ein rundum abgewalmtes Reetdach, von acht Ständern getragen. Vermutlich Ende des 16.Jh. erbaut, Wiederaufbau nach Brand 1759. Haubarg - dieser Haustyp ist nur noch auf Eiderstedt anzutreffen.
der Nabel der Welt von Eiderstedt mit mächtiger spätromanischer Backsteinkirche (13.Jh.), vor Errichtung des Eidersperrwerks (1975) auch etwas am Ende der Welt.

Ein weit verbreitetes Fotomotiv, Symbol für Nordfriesland: Der Leuchtturm von Westerhever auf Eiderstedt