Dorfkirche und stark befestigter Friedhof (13. Jh.)
Es wurde fortan wie das nötige Kleingeld behandelt und landete 1913 im Geldbeutel eines Baron von Schlotheim, dem Namen nach ein blaublütiger Großindustrieller. Wie fast jeder Ort erhielt auch Mücka 1874 einen Bahnhof, bis 1895 eine weitere Schmalspurbahn zum Crebaer Revier sowie eine Industriebahn zum Steinbruch Sproitz. Seit 1920 ist der Ort an die Stromversorgung angeschlossen. Die Mühle am Mühlenteich surrt seitdem ihr beruhigendes Lied. Und der Ort freute sich über 3 Straßenlampen. Aber auch über einfühlsame, nach Ruhe lechzende Urlauber und Besucher. Nicht das der Mücka der Nachwuchs ausbleibt.
Gutes Klima für allerhand seltene Handwerke wie Brunnenbauer.
Alte Försterei mit Verwaltung des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, in der gute Tipps für Wanderungen angeboten werden.
02906 Quitzdorf am See, Horscha, Kollm, Petershain, Sproitz, Steinölsa
bestehend aus: Mücka, Förstgen, Leipgen
Altes Schloss (17. Jh.) und Neues Schloss (18. Jh.), Dorfkirche (13./16. Jh.); Landschaftsgebiet Hochstein
Erholungszentrum am größten Stausee Sachsens
zugehörig: Horscha, Kollm, Petershain, Sproitz, Steinölsa
liegt zwischen Deschka und Noes,
hatte also allzeit strategische Bedeutung. Sollte endlich umbenannt werden in Rothenkirchen oder Redville
- und Russenhäuser
b. Zittau -Stadt mit rund 12.000 EW (1985); Kirche (17./18. Jh);
Tipp: Ebersbacher Wachswaren (EWA), Kerzen Herstellung und Vertrieb
Zum 10. Male wird in Eibau vor dem geschichtlichen Hintergrund der
Bierfehde zwischen den Städten des Oberlausitzer Sechsstädtebundes
am 30. Juni 2002 ab 10.30 Uhr der "Historische Bier- und
Traditionszug" veranstaltet.
Über Jahrhunderte dauernde der Streit ums Bier zwischen den Städten des Oberlausitzer Sechsstädtebundes. Görlitz, Zittau und Löbau (und nicht nur diese) achteten sehr genau darauf, dass man in den jeweils ihnen gehörenden Ortschaften immer nur das jeweils eigene Bier verschenkte. Fremde Biertransporte wurden überfallen, die Fässer zerstört. Wurde ein Gastwirt beim Ausschank fremden Bieres erwischt, folgte eine harte Bestrafung. So mancher Liter guten Bieres wird wohl auf diese Art und Weise die Oberlausitzer Heimaterde getränkt haben. Der so schon in vergangenen Jahrhunderten geführte Konkurrenzkampf war also mit einer Art "Alkoholmißbrauch" verbunden. Und gerade das wollten die Eibauer mit ihrer historisch verbürgten Demonstration vom 25. März 1693 in Zukunft verhindern. Immerhin hatten sie die Versuchung direkt vor der Nase. Unmittelbar an der Ortsgrenze lag auf Löbauer Flur der Ort Walddorf. Hier wurde Löbauer Bier verschenkt, was den Eibauem, weil zu Zittau gehörig, von den Zittauer Ratsherren zu trinken verboten.
Kleinststädtchen mit rund 3.500 EW (2009) auf 50,92 km² in 198m ü.NN. auf einem Berg, mehrheitlich vom Löbauer Wasser umspült wird und dennoch eine guter Anbindung an die A4 erhielt.
ungewöhnlich: viele Kleingewerbe, Geschäfte und Dienstleistungen - eine Chance?
- Rathaus
- der am Löbauer Wasser gelegene Auenwald „Bemau" sowie vor allem das bekannte
- Mühle mit Verkauf schmackhafter Brot- und Kuchenbackmischungen, auch für Erotikbrot?
- Alte Pfefferküchlerei, Museum
Wenn schon der fast aus dem Nichts wieder erstandene Dreiseitenhof als soziokulturelles
Zentrum und Augenschmaus an der B 178 Durchraser bremsen läßt, sollen
diese doch dann auch bei den 3 Linden Einkehr halten. Hier freut man sich auf
ARBEIT.
Mysteriös der Brand 2002
zahlreiche Umgebindehäuser (18./19. Jh.), Dorfkirche 18. Jh.; Damastmuseum
Hautnah die Umgebindehäuser. Der Markt zählt mehr Händler als
Käufer. Das Kraftwerk ist over. Viel Abraum wird bewegt (6/2000) und das
baumlose Ufer der grenzenden Neiße betonig getönt.
- berühmtes Reiterhaus (1650)
Staatlich anerkannter Erholungsort, Heimatmuseum
staatlich anerkannter Erholungsort, Gemeinde mit über 3.000 EW auf 8,4
km² in einem Bergtal der Oberlausitzer nahe Tschechien; gegründet
als Waldhufendorf, 1336 erstmals urkundlich erwähnt, OT: Fuchs und Eichen
Ende 17.Jh. von potestantischen Flüchtlingen (gewerbliche Hausweber) gegründet;
Picka, Lindenberg.
Ende 19. Jh. wurde Oppach zum Industriestandort, u.a. Textliwerken und ET-Schaltgeräten.
zum ausfliegen:
Pickaer Berg, Kälbersteine, der Bieleboh, Steinklunsen, Schlosspark, Gondelteich
Kleinstadt mit rund 4.000 EW (1985); 8km bis Bernstadt, 2km bis Tschechien, 500m bis nach Polen - am schönen Neißetal gelegen mit den östlichsten Weinbergen Deutschlands.
1005 erste urkundliche Erwähnung
Gebäude aus dem 18. Jh. prägen das Ortsbild.
Das ehemaliges Zisterzienserinnenkloster Marienthal wurde 1230 durch Königin Kunigunde gegründet, nach Brand im 17./18. Jh. barockisiert, neben eine Fülle an architektonischer Anmut auch eine Bibliothek mit vielen Handschriften, Deckengemälde, Stationsberg mit schönen Plastiken. Weinanbau, Tierzucht und eine eigene Brauerei zeugen von einer entwickelten Landwirtschaft in der Barockzeit.
- Staatlich anerkannter Erholungsort
weiter
im Kreis: Beiersdorf Berthelsdorf
Bertsdorf-Hörnitz Dürrhennersdorf
Friedersdorf Gablenz
Groß Düben Großschweidnitz
Hainewalde Hähnichen Hohendubrau
Jonsdorf Kodersdorf Krauschwitz
Kreba-Neudorf Leutersdorf
Markersdorf Mittelherwigsdorf
Neißeaue Neugersdorf Niedercunnersdorf
Obercunnersdorf Oderwitz
Olbersdorf Reichenbach
Rietschen Rosenbach bei Löbau
Schlegel Schleife Schönau-Berzdorf
Schöpstal Sohland Strahwalde
Trebendorf Uhyst Vierkirchen
Waldhufen Weißkeißel
Staatlich anerkannte Erholungsorte u.a. Cunewalde, Lauba, Obercunnersdorf, Walddorf...
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