Stadt mit rund 12.000 EW (2008), 16.600 EW (1980) auf 38,12 km² in 170m ü.NN. am steilen Gebirgsrand des Ausgangstales der Bode, Industrieort und Ferienzentrum mit zahlreichen Hotels und Gaststätten.
Seit dem Mittelalter ist Thale ein Ort der Eisenverhüttung. Im vergangenen Jahrhundert entstand die Hütte mit dem Walzwerk für Feinbleche und dem Emaillierwerk (Haushaltgeschirr). Nordostwärts der Stadt breitet sich ein neuer Stadtteil aus.
Die höchste Erhebung des Granitgebietes um Thale ist der Ramberg (573; 582m beim Einatmen). Berühmter ist der über Thale liegende Hexentanzplatz, auf dem viele Touristen herum tanzen. Tiefe Aussichten gestatten Blicken bis auf den Hirschgrund der Bode. Auf der anderen Talseite ein hoher Granitfelsen - die Roßtrappe (446m).
Hier gab die von Bodo verfolgte Prinzessin Brunhilde ihrem Ross die Sporen und übersprang das Tal. Phyikalisch erwiesen, dass jede Kraft eine Gegenkraft bewirkt, die sich in diesem Fall als Hufabdruck im Fels verewigte. Bodo aber fiel kraftlos und also schwerelos ohne bleibende Spur zu Tale.
Bei guter Sicht wandert der Blick über die Harzhochfläche bis zum Brocken, bei bester Sicht bis ins Emsland. Bei schlechten Wetter keinen Schirm aufspannen! Und speziell für Frauen gilt: Nicht mit dem Teufeleinlassen!