Stadt mit rund 9.300 EW (2008) auf 318,93 km² am sich westlich erstreckenden Landschaftsschutzgebiet Möckem-Magdeburgerforth mit ausgedehnten Kiefern- und Buchenwäldern, durchsetzt mit einigen Eichen;
Die wendische Ortsgründung weist immer noch den dafür typischen dreieckige Marktplatz auf. 948 erstmals in einer Urkunde Kaiser Otto des Großen erwähnt, im späten Mittelalter (?) wichtige Merkmale einer Stadt - Bürgermeister, Gerichtsbarkeit, Wappen, Befestigung mit Stadtmauer und Stadttoren (3).
1813 wurden hier Napoleons Truppen geschlagen
1892 erhielt Möckern Eisenbahnanschluss.
[B] Bahnhof
[R] Rathaus Am Markt 10, (1894/95) Neorenaissance, Sandsteinportal
[X] Turmhollänermühle
[?] Fachwerkhaus des ehemaligen Hofmeisters
[1] Schloss Möckern - Bergfried aus dem 10. oder 11.Jh., 1840 baute Graf vom Hagen die Burg in ein Schloss im Tudor-Stil um -. Der Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsparks steht unter Denkmalschutz und beherbergt viele seltene Gehölze. Mehrere hundert Meter erhaltene Stadtmauer sind in die Anlage einbezogen.
[2] Wassermühle[4] Heimatstobe (1813)
weiterhin:
Grätzer Turm - Rundturmstumpf (11./12. Jh.) an der Ehlebrücke, Teil der mächtigen Stadtmauer
Denkmal am Ortseingang - in Erinnerung an die Befreiungskriege 1813
großen Stern nördlich des Gebbertsberges - hier kreuzten sich einst sieben Straßen
Drewitz, Grabow, Hohenziatz, Lübars, Lütnitz, Möckern, Nedlitz, Pabsdorf, Steglitz, Theesen, Ziepel